Rotkrautsüppchen mit glasierten Kastanien und Feigen

Rotkrautsuppe für Weihnachten

Servus! Schön, dass du bei mir dabei bist. Ich danke dir für deine Zeit. Hoffentlich bist du wohl auf, wo auch immer du auf dieser Welt gerade bist. Bei meinem letzten Rezept habe ich dir ein weiteres Rotkrautgericht versprochen und hier ist es: Ein Rotkrautsüppchen mit glasierten Kastanien und Feigen. Da heute in zwei Monaten das Weihnachtsfest wieder vorbei ist, möchte ich dir nach geschmacklicher Überlegung diese wunderbar wärmende Suppe als Starter für dein Weihnachtsmenü empfehlen. Was sagst du dazu? 🙂

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Rotkrautsüppchen mit glasierten Kastanien und Feigen

Ich will dir jetzt auf keinen Fall bereits einen Weihnachtsstress einreden, aber Vorbereitung ist doch immer gut, oder? Wobei ich eine bin, die den Druck in aller letzter Minute braucht, um auf Hochtouren zu kommen. In diesem Jahr will ich aber einmal schon vieles vorbereitet wissen. Bei dieser Rotkrautsuppe kannst du gut vorarbeiten. Einen Tag zuvor kann sie bereits gekocht im Kühlschrank auf den letzten Schliff abwarten. Ich würde sie dann aber erst am Heiligen Abend pürieren und mit den tollen winterlichen Gewürzen abschmecken. Auch die glasierten Kastanien und Feigen solltest du ganz frisch zubereiten. Viel Arbeit ersparst du dir, wenn du die Kastanien bereits gekocht / gegart kaufst. Die gibt es in ausgewählten Reformläden und Bio-Supermärkten in sehr feiner Qualität.

Feigen und Kastanien

Kastanien oder Maroni

Eine typische Nussfrucht, die bei uns momentan saisonal und regional überall angeboten wird, ist die Kastanie. Eigentlich heißt sie ja Edelkastanie und ist nicht mit der Rosskastanie zu verwechseln. Die Edelkastanie gehört zu den Buchengewächsen (Fagaceae) und ist sicherlich ein Superfood, dem ich einen eigenen Blogpost widmen werde, aber nicht heute! 😛 Für mich ist diese Esskastanie eine edle Frucht, die wie die Feige nur selten auf meinen Tisch kommt, weil sie für mich einen Hauch von Spezialität inne hat. Solche Spezialitäten passen für mich perfekt für Festessen, wie das kommende Weihnachtsdinner. Außerdem haben beide, Kastanie und Feige, einen stolzen Preis, den ich aber dann gerne bezahle. Natürlich kannst du die Esskastanie selbst sammeln, sofern du einen Kastanienbaum hast oder weißt, wo einer steht. In meinem Garten habe ich leider solch ein Prachtexemplar nicht.

Kastanien und Feigen

Und nun noch zur Auflösung, ob Kastanie und Maroni das Selbe sind: Nein, sind sie nicht! Sie beide sind natürlich verwandt, aber die Maroni sind eine Weiterzüchtung unserer Edelkastanie. Beide stammen ursprünglich aus dem Gebiet rund ums Schwarze Meer. Ihre Form und ihr Geschmack variieren leicht. Das ganze Jahr über kannst du Maroni abgepackt und bereits gegart / gekocht kaufen. Sie sind eine Nascherei für Zwischendurch. Aber heute sind sie und die Feigen meine Hingucker auf meinem wärmenden Rotkrautsüppchen. Wenn du den Honig gegen „normalen“ Zucker zum Glasieren austauschst, hast du ein neues veganes Rezept bei der Hand. =)

Rotkrautsüppchen mit glasierten Kastanien und Feigen

Rotkrautsüppchen
Rotkrautsüppchen mit glasierten Kastanien und Feigen

Rotkrautsüppchen mit glasierten Kastanien und Feigen

takecarekomplementaer
Zubereitungszeit 1 Std.
Gericht Suppe
Land & Region Österreich
Portionen 4

Equipment

  • Ein großer, weiter Kochtopf
  • Eine kleine, flache Pfanne
  • Krautschaber

Zutaten
  

  • 1 mittlerer Bio-Rotkrautkopf fein geschabt
  • 1 große rote Bio-Zwiebel geschält, fein gewürfelt
  • 2 EL Bio-Sonnenblumenöl
  • 100 ml Bio-Rotwein
  • 1 Bio-Orange Saft ausgepresst, Schale gerieben
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 200 ml Hafer- oder Mandelcuisine
  • 1 EL Bio-Balsamicoessig
  • Salz, Pfeffer, Zimt, Kümmel gemahlen

Für die glasierten Kastanien und Feigen

  • 2 EL Bio-Honig
  • 50 g Bio-Kastanien gekocht, halbiert
  • 3 Bio-Feigen in Achteln geschnitten

Anleitungen
 

  • In einem großen, hohen Topf das Sonnenblumenöl erhitzen.
  • Zwiebelstücke und fein geschnittenes Kraut darin einige Minuten lang anschwitzen.
  • Mit Rotwein ablöschen.
  • Danach mit dem Gemüsefond aufgießen und Kraut für ca. 10 Minuten weichkochen.
  • Orangensaft und Schale sowie die Hafer-Cuisine zugießen.
  • Mit Salz, Pfeffer, Zimt und gemahlenem Kümmel abschmecken und den Balsamicoessig unterrühren.
  • Alles nochmals 5 bis 10 Minuten sämig kochen.
  • Dann mit dem Stabmixer die Suppe fein pürieren.

Für die glasierten Kastanien und Feigen

  • In der Zwischenzeit die geschälten Kastanien in einem Kochtopf mit Wasser legen, dass sie gerade bedeckt sind.
  • Eine Prise Salz zugeben.
  • Das Ganze einmal aufkochen lassen und bei geringer Hitze 30 Minuten köcheln lassen.
  • Währenddessen eine kleine, flache Pfanne mit Honig erwärmen.
  • Feigenstücke vorsichtig in die Pfanne legen und mit einer Zange umdrehen, bis sie auf allen Seiten glänzend gebraten sind.
  • Dann die abgetropften und getrockneten Kastanienstücke ebenso im Honig anbraten.
  • Alles auf einen Teller legen und warmstellen.
  • Zum Schluss nun die pürierte Suppe in tiefe Teller gießen und mit den glasierten Kastanien und Feigen dekorieren.
  • Ein Blättchen grüne Minze in die Mitte setzen und mit ein paar Tropfen Sonnenblumenöl beträufelt garniert servieren.
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Rotkrautsüppchen für Weihnachten

Falls du kein Suppenkasper bist, dann ist wohl mein Rotkraut-Rohkost-Salat für dich und deine Gäste die bessere Wahl. Rotkraut, finde ich, passt wirklich perfekt zu unseren Weihnachten. Als Wintergemüse mit Anti-Aging-Wirkung ist es immer ein Genuss! Du willst das Rezept nochmals lesen? Hier der Link dazu: Raffiniertes Rot in Rohkost – veganer Rotkrautsalat

Rotkrautsüppchen

Ich freu mich auf deinen Kommentar. =)

Gutes Gelingen und Mahlzeit!

Deine

M A R T I N A

Ein Kommentar zu „Rotkrautsüppchen mit glasierten Kastanien und Feigen

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