20 – 2020 – 20 und mehr

Hey. Schön, dass du wieder bei mir reinliest.

Vor 20 Jahren hat meine physische Veränderungsherausforderung begonnen 😉 . Und es blieb nicht bei der einen, wie sich in den 3 Jahren danach herausstellte. Du fragst dich daher bestimmt, was die vielen 20er oben im Titel zu bedeuten haben. Irgendwie ist die Zahl für mich momentan total magisch. Kein Wunder, das neue Jahr hat gerade erst begonnen und mit der Doppelzwanzig ist das schon was ganz Spezielles. Es sieht nicht nur gut aus, es schreibt sich ebenso toll! Und weil ich mein 2020er Jahr als ein spannendes Jahr ausgerufen habe, möchte ich dir meine kleine 20er Erfolgsgeschichte erzählen. So quasi als Motivation, wenn du

⇒ … gerade schwanger bist und deine Veränderung im Körper wahrnimmst 🙂

⇒ … bereits glückliche Mutter bist und mit den Veränderungen in deinem Körper ein bisserl kämpfst 😛

⇒ … oder du dir nicht sicher bist, ob du Kind und Kariere und Körperfitness, alles zusammen, unter einen Hut bringen kannst :-/

⇒ … wenn du ein Mann bist und das Ganze nur von außen betrachten kannst <3 !!

Du möchtest Veränderung?

Was bei allem, was du tust, wichtig ist, ist dein Wille zur Veränderung und deine Ausdauer, mit einer guten Portion Mut wird dir dann alles gelingen. Meine Veränderung, ich würde sogar sagen, meine Lebensveränderung hat vor genau 20 Jahren begonnen. Damals war ich mit meiner ersten Schwangerschaft beschäftigt, musste meinen Job und meinen Sport (für eine gewisse Zeit) an den Nagel hängen. 8 Wochen Mutterschutz machen Sinn, denn es wird mit zunehmendem Bauchumfang immer schwieriger das Leben und damit den Alltag zu meistern.

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Feber 2000

2 Jahre davor hatte ich begonnen, Sport, respektive Aerobic, zu unterrichten. Immer wieder sagte mir mein Umfeld, dass nach der Schwangerschaft mein Körper nicht mehr so „fit“ werden würde. Da und dort werden schon ein paar Kilos hängen bleiben, waren sich alle sicher.

Nach 16 Wochen Pause – 8 vor der Geburt und 8 nach der Geburt meiner Tochter – stand ich wieder für meine Choreo-Stunden im Fitnesscenter, langsam steigernd, 1 bis 2 Stunden pro Woche. Und siehe da, ich brachte meinen Körper wieder in Form, so wie er vor meinem Kugelbauch gewesen war 😛 . Meine Teilnehmer*innen waren zum Teil meine größte Motivation, denn ich durfte mit ihnen bzw. durch sie wieder fit werden.

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Juni 2001

 

Meine zweite Schwangerschaft ließ nicht lange auf sich warten und im Sommer 2001 hatte ich wieder +20 und mehr Kilos auf der Waage. Die Schwangerschaft war leider sehr kompliziert und ich musste sehr früh meinen geliebten Sport aussetzen. Wie hieß es damals wieder: „Aber jetzt Martina! Du wirst sehen, die Kilos werden dir an deinen Hüften bleiben.“ Ich hatte (leider) einen Kaiserschnitt auf Grund des jähen Endes meiner guten Hoffnung … (mehr von meiner traurigen Lebenserfahrung im Blog

Sternenmütter lasst uns reden )

Leider entschied ich mich für diese Sectio / diesen Kaiserschnitt, der es mir sehr lange Zeit nicht ermöglichte, Sport zu treiben. Ich machte mehr als 5 Monate Pause und fand dann aber durch die Bewegung mit der Musik – im Aerobic – wieder zu meinem guten Körpergefühl und einer guten Fitness zurück.

Und wieder war ich nur eine kurze Zeit „alleine in meinem Körper“ und dann hatte ich erneut meine +20 Kilos und mehr 🙂 zu tragen. Meine dritte Schwangerschaft zwang mir erneut eine Sportpause auf, die ich gerne annahm. Und du wirst es nicht glauben, aufs Neue waren mir die Zurufe sicher, dass ich aber jetzt mein vormaliges Gewicht nicht mehr erreichen würde …

Auch nach der Geburt meines jüngsten Sohnes im Jänner 2003, der vorgestern seinen 17. Geburtstag feierte :-), kam ich abermals für 1 bis 2 Stunden zurück in meine Fitnesseinheiten, die mir wiederum halfen, mit konsequentem Training in meine gute Form zurück zu finden. Diese Form ermöglicht es mir, mein Leben, nun knapp vor dem halben Jahrhundert 😛 , sehr gut zu meistern, schmerzfrei zu sein und mit meiner Fitness, andere Menschen zu begeistern und gleichzeitig zu bewegen, quasi ein Vorbild zu sein.

Ich möchte dir mit diesem Blogpost Mut zusprechen, dass du Veränderungen annehmen und dir niemals von anderen einreden lassen sollst, dass du etwas nicht schaffen kannst.

Mein Gesundheitstipp für dich

In der Natur ist alles Rhythmus, Klang, Atem, Licht und Schwingung. Nichts ist wirklich fest, dauerhaft, unwandelbar, alles ist in Bewegung. Nütze dieses uralte Wissen und packe es an, was immer du willst, wo immer du 2020 deine Veränderung sehen willst, jetzt ist die Zeit!!

Der Wille zur Veränderung entsteht in deinem Herzen,

die Ausdauer entsteht in deinen Muskeln und

der Mut entsteht in deinem Kopf!

Tun ist das Zauberwort!

Und zum Schluss möchte ich dir noch sagen, dass ich in den letzten 20 Jahren kein Fan von Diäten oder starren Trainings war. Von der Muckibude halte ich genauso wenig, wie von Marathons laufen. In diesen vergangenen 20 Jahren konnte ich in meinen Kursen mehr als 100.000 Menschen in Echtzeit (!!) bewegen, coachen und trainieren. Ich konnte sie mit meinen Schwingungen und (Aerobic-)Bewegungen begeistern und anstoßen, ihre körperlichen Herausforderungen anzunehmen. Ja, ich bin keine Sophia Thiel, berühmteste deutschsprachige Fitness-Bloggerin, mit einst 1,7 Mio. Follower und nach 5 Jahren Sport im Burnout, aber ich freue mich über jede, über jeden, der sich von meinem Wissen und meiner Begeisterung über Sport und Ernährung anstecken lässt. Daher erzähle deinen Freund*innen, deinen Bekannten und deiner Familie von meinem Blog, damit wir alle gemeinsam an unsere Ziele kommen.


Auf ein spannendes Veränderungsjahr mit dir

und g’sunden Grüßen

Martina


13 Mal Schönheit von innen – Wasser fasten & heilen

Servus! Schön, dass du dabei bist.

In meinem letzten Blogpost habe ich dich versucht, für 6 wochenweise Veränderungs-Experimente zu begeistern! Hast du sie gelesen? Machst du mit? Wenn ja, dann sind diese Zeilen vielleicht noch zusätzlich in dein 2020 zu integrieren. Bist du aber nicht für längere Veränderung und möchtest „nur“ tageweise mit mir fitter und schöner werden – die Gesundheit kommt dann von ganz alleine – dann bist du hier richtig.

 

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Morgen, am Freitag, dem 10. Jänner, ist der erste Vollmond in diesem Jahr und damit der erste Fast- und Safttag nach dem Mondkalender. Das heißt wir haben 12 solcher Tage in diesem Jahr vor uns, die es uns begünstigen eine kleine Essenspause einzulegen, die wunderbar durch den Mond unterstützt wird. Wenn du nun lieber dein Leben tageweise umkrempelst, dann mach mit mir an diesen 13 Vollmondtagen eine Art Wasser fasten. Ich begleite dich dabei und gebe dir die notwendigen Tipps dazu.

Vielleicht kommt das mit dem morgigen Tag zu überstürzt für dich, dann notiere dir die nächsten 6 Termine und organisiere dein Leben so weit, dass du beim nächsten Mal dabei sein kannst. Die monatlichen Fastentage, die ich als Wasser fasten ausrufe sind:

Sonntag, 9. Feber, 

Montag, 9. März, 

Mittwoch, 8. April (Karwoche :-)) 

Donnerstag, 7. Mai, 

Freitag, 5. Juni

Sonntag, 5. Juli

 

Die Geschichte des (Wasser-)Fastens

 

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Das Entbehren von Nahrung ist seit Anbeginn der Menschheit schon immer präsent gewesen, wahrscheinlich häufiger, als die regelmäßige Nahrungszufuhr. Daher sind unsere Gene nach wie vor auf diese Nahrungskarenz eingestellt und können sofort wirksam werden. Fasten stellt für unseren Körper quasi eine Gefahr dar. Nach spätestens 16 Stunden Fasten wird sogleich mit dem Ausschütten von zahlreichen Hormonen begonnen. Ein Hormon davon ist das Adrenalin. Dieses wirkt analgetisch / schmerzlindernd. Es kommt daher beim Wasserfasten zur deutlichen Reduktion deiner Schmerzen. Das kann nun in Gelenkbereichen sein, wie Arthrose oder ebenfalls zum Beispiel bei Migräne. Da hilft Fasten wunderbar.

Das Adrenalin wirkt noch dazu entzündungshemmend in deinem ganzen Körper. Da jedwede Erkrankung durch eine Entzündung entsteht, wirkt das Fasten ideal bei Diabetes, sowie Bluthochdruck. Ja sogar bei Chemotherapien von Karzinomen / Krebs (Prof. Dr. Valter Longo; Southern California & Mailand hat dies als erster erforscht!!) wirkt es nachgewiesenermaßen enorm. Die westliche Schulmedizin kann sich diesem jahrzehntelangen Wissen nicht mehr entziehen und forscht nun immer häufiger in diese Richtung. Russland ist auf dem Gebiet des Wasserfastens ein Vorreiter und hatte im Jahr 2012 eine geniale Dokumentation auf ARTE. Diese wurde leider (oder gewollt von der Pharmaindustrie?!?) aus dem Netz genommen, ich habe sie noch auf einem Stick 🙂 . Damals, 2012, konnte ich sie im Rahmen eines PatientInnenvortrages sehen und war begeistert und probierte es natürlich gleich aus. In Russland ist es üblich 30 Tage lang Wasser zu fasten. Natürlich nur unter ärztlicher Kontrolle in einer Kuranstalt. Du und ich, wir müssen ja nicht gleich übertreiben 😛 . Ich habe nur tageweise dieses Wasserfasten ausprobiert. Wobei ich hier fairerweise sagen muss, dass bei gesunden Menschen eine einwöchige Fastenzeit problemlos bewältigt werden kann. Alles weitere darüber hinaus, bitte nur unter dementsprechender Kontrolle oder in Kuranstalten.

Was passiert am Wasserfasten-Tag in deinem Körper?

An diesem ersten bzw. einen Wasserfasten-Tag wirst du deine Zuckerreserven in deinem Körper sofort entleeren. Deine Eiweiß- und Fettreserven bleiben noch erhalten, also keine Angst, du bleibst nicht nur am Leben, sondern wirst dieses Leben noch besser spüren. Deine Schmerzen reduzieren sich, du fühlst dich sofort wacher, ebenfalls durch das Adrenalin bedingt.

Nur zur Info: Erst am zweiten Tag werden die Eiweiß- und Fettreserven angegriffen und daher kommt dann die gefürchtete Fastenkrise. Am dritten Tag hast du dann alles überwunden, hast auch kein Hungergefühl mehr. So weit wollen wir aber, für’s Erste, nicht fasten. Ich will dich einfach für eine kurzzeitige Nahrungspause motivieren, weil diese bereits wunderbare Veränderungen in deinem Körper hervorrufen wird.

Was du für diesen einen Wasserfasten-Tag benötigst

Wenn du nur den morgigen Tag Wasser fastest, dann braucht es keine spezielle Vorbereitung, dein Wille dazu reicht aus 😛 ! Du solltest gesund sein und grad nicht irgendwelche schweren Medikamente zu dir nehmen. Lass uns heute Abend ein letztes Mal „normal“ Essen und dann ab morgen in der Früh gibt es, so lange du kannst, nur Wasser und davon doppelt so viel. Ausgerechnet sieht das dann so aus:

30 bis 40 ml (Milliliter) Wasser pro Kilogramm Körpergewicht im Normalfall.

-> bei 50 kg sind das 3 Liter Wasser

-> bei 60 kg sind das 3,6 Liter Wasser

-> bei 70 kg sind das 4,2 Liter Wasser

-> bei 80 kg 4,8 Liter Wasser und so weiter …

… dies ist also die doppelte Menge Wasser für den morgigen Wasserfasten-Tag!!

Wenn du es nicht schaffen solltest, den ganzen Tag über „nur“ Wasser zu trinken, nimm einen Tee, ohne Süßstoff!! Hände weg von Softdrinks an diesem Tag!! Stelle dir einen großen Krug mit Wasser schon am Abend parat. Trinke heißes Wasser, wenn dir das lieber ist. Gib einen Spritzer Bio-Zitronensaft ins Wasser, wenn du einen Geschmack benötigst.

 

Mein Gesundheitstipp für dich

Dein Wasserfasten-Tag wird erfolgreich, wenn 

 ⊗ du dich bereits heute mental darauf einstellst

 ⊗ der Wasserkrug heute abends schon vorbereitet ist

 ⊗ du deiner Umgebung sagst, dass du morgen dieses Wasserfasten ausprobierst

 ⊗ du nicht großartig alle deine Lieben bekochen musst

 ⊗ du dir auch tagsüber einmal Ruhe gönnen kannst

 ⊗ du keine (extremen) Sportstunden unternimmst

⊗ bei jedem Gefühl von Hunger trinke mindestens (!) 250 ml Wasser, dieses Volumen nimmt dir im Magen das Hungergefühl

⊗ sonst natürlich diese oben errechnete Wassermenge über den ganzen Tag verteilt zu dir nehmen

 ⊗ quäle dich nicht durch den ganzen Tag in deiner Nahrungskarenz, sondern mache das nur so viele Stunden, wie es für dich passt und in deinen Arbeitsalltag integrierbar ist. Wenn dich der Hunger überfällt, trinke Tee, presse dir einen Gemüse- und Obstsaft verdünnt mit Wasser, koche dir eine feine, klare Gemüsesuppe / Brühe – bevor du ganz aufgibst

 ⊗ du brauchst mehr Unterstützung von mir? Folge mir auf Instagram oder Facebook, dort werde ich mehrere Postings machen …

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Wenn du noch nie in der Königsdisziplin, dem Wasserfasten, gefastet hast, dann lass es dich ruhig angehen. Schon eine Intervallzeit von 12 bis 16 Stunden ohne Nahrung, wird dich reinigen und entgiften und du wirst von Innen heraus strahlen und dich erneuern. Beim nächsten Mal wird es dir schon länger gelingen 🙂 .


Also! Nicht verzagen, einfach ausprobieren, denn: TUN ist das Zauberwort. Auf einen Wasserfasten-Tag voller neuer Erfahrungen mit dir, freut sich deine

Martina


6 Experimente für ein erfolgreiches 2020

Hi! Schön, dass du im neuen Jahr wieder mit dabei bist.

Wie sieht es bei dir und deinen Neujahrsvorsätzen aus? Seit dem 1.1. wieder einige über Bord geworfen bzw. verändert, für unbrauchbar oder unmachbar deklariert? So geht es vielen!! Mir auch hin und wieder, aber deshalb warte ich mit meinen großartigen Ideen aus der Silvesternacht, schlafe noch ein, zwei Nächte drüber und fixiere meine Neujahrsvorsätze erst mit 4. oder 5. Jänner. Dann ist nämlich mein Geburtstag und ich bin ein Jahr weiser geworden 😛 und weiß, was ich schaffen kann oder eben nicht. Und außerdem ist das verklärte Gefühl von „Neubeginn und alles wird anders“ in logisches Denken übergegangen. Was bleibt ist der Gedanke von:

Was kann ich schaffen? Was will ich schaffen? Was muss ich schaffen? 

2020 – die Zahl alleine ist schon toll und so habe ich für mich entschieden, dass 2020 ein tolles, erfolgreiches, friedvolles und freudvolles Jahr sein wird. Nicht nur für mich, sondern ebenfalls für all jene in meinem Umfeld, denen ich dabei helfen kann. Mit Umfeld meine ich ebenso dich!

Ich möchte dich motivieren mit mir folgende Experimente zu machen:

 

 

Ich werde in jedem Monat einen dieser Vorsätze als einwöchige Herausforderung für mich und, wenn du willst, auch für dich posten.

Hast du Lust

♣ eine Woche vegetarisch

♣ eine Woche vegan

♣ eine Woche getreidefrei

♣ eine Woche zuckerfrei zu leben

♣ eine Woche mehr als 8 Stunden Schlaf pro Nacht zu bekommen und

♣ eine Woche oder überhaupt das Jahr 2020 achtsam mit deinen Worten umgehend zu leben?

Bist du dabei???

 

1. Neujahrsvorsatz 2020:

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Das Label VEGETARISCH

Ich werde meinen vegetarischen Lebensstil auf jeden Fall beibehalten bzw. noch mehr in die Richtung vegan und noch wichtiger in Richtung getreidefrei ausbauen … Um dich zu begeistern, werde ich die letzte Feberwoche als „vegetarische Woche“ ausrufen und dich bis dorthin mit den richtigen Rezepten, Ideen und Tipps versorgen, sodass wir gemeinsam diese Tage meistern – für dich und deine Fitness!

 

2. Neujahrsvorsatz 2020:

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Das Label VEGAN

Ich werde versuchen mehrere Tage in der Woche vegan zu leben, nicht nur bei Lebensmitteln, sondern auch meinen Konsum von Produkten, die aus Tieren ent- bzw. bestehen – Lederschuhe, Ledertaschen etc. – zu minimieren … Um dich dafür zu begeistern, werde ich die letzte Märzwoche als „vegane Woche“ ausrufen und dich bis dorthin mit den richtigen Rezepten, Ideen und Tipps versorgen, sodass wir diese Tage erfolgreich meistern – für dich und deine Fitness! In diese Zeit fällt unsere christlich-traditionelle Fastenzeit hinein – das ist ideal!!

 

3. Neujahrsvorsatz 2020:

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Das Label GLUTENFREI

Ich werde definitiv auf Weizen verzichten, möchte aber ebenfalls anderes Getreide, wie Dinkel, Roggen, Gerste, Einkorn, Emmer und Grünkern meiden. Denn nicht das Gluten ist das Böse, sondern das Amylopektin A. Wenn du meine zwei Blogposts „Weizenwampe“ gelesen hast, kennst dich da eh schon ein bisserl aus. Um dich zu begeistern, werde ich die letzte Aprilwoche als „getreidefreie Woche“ ausrufen und dich bis dorthin mit den richtigen Rezepten, Ideen und Tipps versorgen, damit wir diese Tage erfolgreich meistern.

 

4. Neujahrsvorsatz 2020:

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Das Label ZUCKERFREI

Ich verzichte bereits auf den „normalen“ Industriezucker, nehme anstelle dessen Zuckerersatzstoffe wie Kokosblüten- oder Birkenzucker, Agavendicksaft oder Dattelsirup. Wenn du meine „clean-eating“-Rezepte bereits nachgekocht hast, kennst du alle diese Begriffe. Aber ich werde versuchen, diese immer mehr und mehr zu reduzieren. Um dich zu begeistern, werde ich die letzte Maiwoche als „zuckerfreie Woche“ ausrufen und dich bis dorthin mit den richtigen Rezepten, Ideen und Tipps versorgen, damit wir das gemeinsam erfolgreich meistern.

 

5. Neujahrsvorsatz 2020:

Emoji Schlafen

Emoji Schlafen

Meine, vielleicht auch deine, aktuelle Schlafkrise sieht dramatisch aus. Vor Mitternacht ist nicht ins Bett zu kommen, weil einfach zu viel zu tun ist. Dass dann das Aufstehen am nächsten Tag ein bisserl schwer fällt und alles mit einer gewissen Trägheit zu meistern ist, bis ich abends wieder auf vollen Touren laufe, muss geändert werden. Daher ist meine große Herausforderung für diesen Punkt, vor 22 Uhr ins Bett zu gehen bzw. mehr als 8 Stunden Schlaf pro Nacht zu erhalten. Um dich zu begeistern, werde ich einige Inputs über die richtige Schlafhygiene, über die Profiteure unserer Schlafkrise und über unsere Träume schreiben. Schlaf ist das optimale Mittel, um deine sportliche Leistung evident zu steigern!!

 

6. und wichtigster Neujahrsvorsatz 2020:

Emoji gewaltfreie Kommunikation 2

Emoji gewaltfreie Kommunikation 

Mein ganz großes Ziel ist in diesem Jahr eine gewaltfreie Kommunikation. In stressigen Zeiten, wenn alles innerhalb der gleichen Frist gemacht werden sollte, wenn Arbeit bereits gestern erledigt hätte werden sollen, bin ich leicht dazu geneigt, mich „verbal abzureagieren“. Es hilft aber nicht beim wirklichen Problem, wie du vielleicht selbst miterlebst. Um dich zu begeistern, werde ich einige Gedanken zu dieser Art von Kommunikation – auch im Sport – posten.

 

Mitmachen und mitfühlen

Wenn du das schaffst und mit mir durchziehst, verspreche ich dir, einige Wow-Effekte in deinem Alltag zu erleben :-), nicht nur auf physischer, sondern ebenso auf psychischer und mentaler Ebene und dann kommt vieles andere wie von selbst. 🙂

… und zum Schluss noch ein ganz herzliches Dankeschön ♥ für all die lieben Geschenke von euch zu Weihnachten und die Glückwünsche an meinem Geburtstag!! Ich hab mich riesig gefreut!!


Sei dabei. Lass uns gemeinsam die Herausforderungen für ein nachhaltiges, fittes und gesundes 2020 annehmen,

deine Martina


10 Gedanken zwischen den Jahren

Servus, du! Schön, dass du noch einmal in diesem Jahr bei mir reinschaust.

Kennst du das Gefühl, wenn du kurz vor Silvester mit all deinen Gedanken schon im neuen Jahr bist, deine Neujahrsvorsätze in deinem Kopf herumschwirren, aber das alte Jahr dich noch ganz in seinen Fängen hat? Bei mir ist es momentan gerade so!! Ich lebe zwischen den beiden Jahren …

Ich hätte zu gerne noch alles erledigt, was auf meiner To-do-Liste für 2019 steht, aber irgendwie sehne ich mich nach einem Neuanfang, wo alles Alte, Beschwerliche, Unfertige und Unbrauchbare einfach nicht mehr vorhanden ist. Wünsche sind ja erlaubt! Es gehen nur nicht alle in Erfüllung und fertig bin ich sowieso nie! Das ist mir nach fast 😛 49 Jahren voll im Leben mittlerweilen sehr wohl bewusst. Daher habe ich dir und mir heute 10 Gedanken aufgeschrieben, die für eine Reflexion gut zu gebrauchen sind. Vielleicht willst du mitmachen. Schreib sie dir auf, ergänze deine Gedanken unten im Kommentar oder schreibe mir ganz persönlich eine Email mit all deinen Wünschen, Sehnsüchten und eventuell deinen Neujahrsvorsätzen. Es ist gut, diese zu verschriftlichen, denn dann kannst du sie dir vor Augen halten, wann immer du sie brauchst.

 

1. Was war gut in meinem Jahr 2019?

2. Was davon möchte ich mitnehmen bzw. ausbauen?

3. Was war nicht so gut im vergangenen Jahr?

4. Was möchte ich unbedingt loslassen, weil es mich hindert voran zu kommen?

5. Möchte ich mich und meine Ziele verändern? 

6. Wenn ja, wohin möchte ich meine Schritte 2020 leiten?

7. Habe ich bereits neue Perspektiven?

8. Wenn nein, wie kann ich Neues in mein Leben lassen?

9. Wenn ich zu etwas Nein sage, zu welchen Dingen sage ich dann Ja?

10. Und schlussendlich: Was hindert mich daran es zu tun?

 

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Tun ist das Zauberwort – das ist mein Lieblingssatz in meinen Sportstunden und auf Facebook.

Ohne das Tun wird sich nichts verändern und Tun kannst nur du alleine, für dich und dein Leben. Deine Umgebung, und dazu zähle ich mich mit meinem Blog, können dir dabei zur Seite stehen und dich motivieren oder dich begeistern. Ich kann dir andere Perspektiven aufzeigen und neue Trends vorstellen, dich mit getreidefreien und veganen / vegetarischen Rezepten zum Nachkochen verlocken, dich mit meinen allerliebsten Sportübungen zum Ausprobieren animieren oder dich motivieren nicht aufzuhören, sondern Schritt für Schritt dein Leben zu gehen. Schwierige Phasen und Herausforderungen gehören zu jedem Leben dazu. Sie werden ebenfalls 2020 kommen. Auch ich habe zig solcher Lebenskrisen gehabt. Ob es persönliche Krisen, Beziehungsprobleme / Trennung, Krankheit oder Tod sind. Wichtig dabei ist, dass du und ich nach jedem „Hinfallen“ wieder aufstehen und sogar von diesem Aufstehen gestärkt dabei hervorgehen. Dazu möchte ich mit meinen Blogbeiträgen helfen. Mein und dein Motto für 2020 soll nicht lauten: „Fridays for Future!“, denn nur der Freitag allein ist zu wenig …

 

Das Motto für 2020 lautet daher:

„Everyday for Future!“ – „Täglich für die Zukunft!“ 

 

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2020 ist eine gute, eine tolle Zahl und daher wird es ein gutes Jahr werden!! Hast du Lust auf neue Ziele, Wünsche, Träume und Visionen? Mach dich auf deinen Weg, der einzigartig ist. Du bist nicht alleine! Ich gehe meinen Weg und ich bin mir sicher, wir werden uns immer wieder begegnen. Danke für dein Vertrauen, indem du mir bzw. meinem Blog folgst!!


Einen guten Rutsch ins Jahr 2020!

Dies wünscht dir von ganzem Herzen

deine Martina


[Werbung] Natur pur – WOLLfühlmatte von Frau Helga Holzer

Hallo! Schön, dass du dir wieder die Zeit nimmst, bei mir reinzuschauen.

Auf meinen letzten Blogposts habe ich dich in die Welt der Faszien-Rollmassagen und Engpassdehnungen von Liebscher & Bracht mitgenommen, die ich auf meiner trendigen WOLLfühlmatte in der freien Natur gemacht habe. Heute möchte ich dir mein „neues“ Naturstück näher vorstellen.

Alle die mich ein bisschen näher kennen, wissen von meiner Affinität zur Natur und zu Bio-Produkten. Ich kaufe, wann immer möglich, alles biologisch, fair produziert, regional sowie zero waste! Das ist oft ein echtes Problem bzw. es ist sehr schwierig. Bei meiner neuen WOLLfühlmatte von Frau Helga Holzer habe ich wieder einmal einen Volltreffer gelandet. Die WOLLfühlmatte ist in nur kürzester Zeit zu meinem ständigen Begleiter und meinem Lieblingsstück geworden 🙂

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Der Weg zu meinem neuen Lieblingsstück

Oft sind es die Umwege, die zu einem guten Ziel bzw. zu einem guten Ende führen. So war es definitiv bei dieser – meiner – WOLLfühlmatte. Eine liebe Freundin brauchte mich im Sommer als ihre Vertretung im Ladies-Fitness-Center in Graz. Ich trainiere sonst nicht dort und so lernte ich viele neue Fitness begeisterte Damen kennen, die ebenso begeistert in meine Stunden kamen, um sich mit mir zu bewegen, zu schwitzen, zu lachen und auszutauschen. So war ich als Faszien-Expertin in meinen Yoga-Stunden als eine Trainerin der Ruhe, der Entspannung und der Natürlichkeit bekannt und lernte eine Freundin von Frau Helga Holzer kennen. Sie ist die treibende Kraft hinter den naturbelassenen WOLLfühlmatten.

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Vom Schaf zur Wolle

Der Weg vom Schaf bis zur Schafwolle ist ein langer und mit vielen Handgriffen verbunden. Im Handwerk der Weberei lernte Frau Helga Holzer diese Fertigkeit von ihrem Vater und ihrem Großvater. Die Weberei ist quasi seit jeher ein Familienunternehmen und wird dementsprechend familiär, in der Nähe von Pöllau, in der Oststeiermark, geführt. Ich durfte Frau Helga Holzer und ihre Schafe im Spätsommer besuchen und mir wurde die Weberei „vorgestellt“. Zum Schäfchen zählen bin ich nicht gekommen …

Bild 1: Die naturbelassene Schafwolle zeigt sich im erdigen Braun. Sie ist hier bereits gewaschen und dann getrocknet.

Bild 2: Zeigt die kardierte Wolle, also das Wollvlies. Das Kardiergerät zieht und wälzt die Rohwolle – bei diesem Vorgang werden die einzelnen Fasern in eine Richtung gekämmt.

Bild 3: Jetzt wird das Wollvlies zu einer Schnur verarbeitet, genannt Dochtschnur, welche Frau Helga Holzer dann verweben kann.

Von der Dochtschnur auf den Webstuhl

Hölzerne Webrahmen und einfache Webstühle kennt die menschliche Geschichte bereits aus der Jungsteinzeit. Im Jahr 1785 konstruierte der Engländer Edmond Cartwright die erste mechanisch betriebene Webmaschine. Es musste immer alles schneller und vor allem billiger werden, das war schon damals so …

Der Webstuhl von Frau Helga Holzer ist jedoch eine sensationelle, für mich gesehene Wundermaschine, die „nur“ durch Menschenhand und Menschenkraft erbaut wurde und auch heute noch betrieben wird.

Bild 1 und 2: Der Webstuhl aus Holz zeigt seine Ecken und Kanten und würde dir und mir wahrscheinlich so einiges erzählen, könnte er sprechen.

Bild 1, 2 und 3: Die Fäden der Natur, fein säuberlich aufgebunden, jedes an seinem richtigen Platz, abwartend auf den richtigen Moment, um dann als Ganzes zu brillieren. Meisterlich!!

Vom Webstuhl zur WOLLfühlmatte

Nach vielen Stunden der Handarbeit ist dann dein Lieblingsstück fertig. In der eigenen Lieblingsfarbe, in der individuellen Lieblingsgröße und natürlich ebenso in der ganz persönlichen Lieblingsdicke, denn nicht jede Yoga- und Faszien-Dame ist gleich empfindlich bei ihrem Training am Boden. So bin ich eine, die immerfort mit geröteten Knien aus der Bewegung 8 der Shaolin Formel, „Drei Teller fallen zu Boden“ bzw. dem sogenannten Frosch aus dem Yoga, aufsteht. Jetzt nicht mehr, denn ich habe mir eine wunderbar „dicke“ WOLLfühlmatte aussuchen dürfen.

Maße meiner WOLLfühlmatte: 175 cm lang / 74 cm breit / 1 cm dick!!

Bild 1: WOLLfühlmatte in Violett – meine absolute Lieblingsfarbe!!

Bild 2: WOLLfühlmatte in Rosa – für alle, die es gerne fruchtig haben wollen.

Bild 3: WOLLfühlmatte in Grün – für diejenigen, die den Frühling immer bei sich haben möchten.

Bild 4: WOLLfühlmatte in Blau – für alle, die es gerne kühl und klar bevorzugen.

Und damit gar nix mehr beim Training schiefgeht, näht Frau Helga Holzer auf der Unterseite der WOLLfühlmatte einen rutschfesten Naturlatex an. Das Lieblingsstück kann sogar mit Handwäsche gewaschen werden – ich mache es jedoch wie mit allen Schafwoll-Naturprodukten – ich hänge bzw. lege sie öfters über Nacht auf die Terrasse. Morgens ist sie wunderbar von der Feuchtigkeit der Nacht gesäubert. Die Natur macht’s möglich.

Und was für mich persönlich noch das Tüpfelchen auf dem „i“ ist, ist die Tragevariante, mit dem einfachen Strick – besser geht’s echt nicht!! Zero Waste vom Feinsten!!!

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Wenn ich dir jetzt Lust auf mehr gemacht habe und du für das kommende Weihnachtsfest ein besonderes Geschenk für einen besonderen Menschen brauchst, dann würde ich mich freuen, wenn du bei Frau Helga Holzer mit meinem Code MARTINA eine WOLLfühlmatte ganz nach deinen Wohlfühl-Zutaten bestellst. Durch meine Empfehlung hier auf meinem Blog und deine Nennung des Codes MARTINA erhalte ich ein Empfehlungshonorar. Danke!

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Deine Bestellung bitte an: Frau Helga Holzer, Tel: 03336/2110 oder 0664/5683974 oder per Mail: schauweberei@aon.at! Du kannst sie natürlich auch gerne in ihrer Schauweberei persönlich besuchen und dir alles zeigen lassen. Anmeldung erbeten.

Ganz im Sinne von „Everyday for Future“ sollten unsere Trainingsgeräte einen biologisch fairen und vor allem kleinen Fußabdruck haben – diese WOLLfühlmatte hat einen!!

Ich gebe dir hier im Kommentar gerne Auskunft und weitere Informationen, wenn du noch etwas wissen möchtest.


Auf ein natürliches und nachhaltiges funktionelles Training auf deiner WOLLfühlmatte,

freut sich deine

Martina

 


Resilienz!? Was bleiben lassen? Was tun?

Hey, du! Schön, dass du wieder dabei bist.

Resilienz? Wer oder was ist das? Ein Begriff der in den Medien, vor allem in unserer Blogger-Szene, in letzter Zeit weit verbreitet ist. Wieso, fragst du dich? Wieso erst jetzt, frage ich mich.

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Der Begriff Resilienz ist bereits 1974 (!!) von Murphy in die Literatur eingeflossen und er beschreibt in dieser Definition das „resiliente Kind“, welches in jedem von uns angelegt ist – also in dir und in mir : ) Das ist einmal ein guter Start. Denn bei der Geburt eines jeden Individuums sind zahlreiche Fähigkeiten, Begabungen, Anlagen, sowie Ressourcen angelegt und sie stehen jeder Zeit für dich und mich zur Verfügung. Ich möchte es mit Vertrauen, ja sogar mit dem sogenannten „Urvertrauen“ gleichsetzen, das wir von Anbeginn haben.

Das Wort Resilienz stammt ursprünglich aus den Materialwissenschaften und wird aus dem Lateinischen resilire abgeleitetEs bedeutet „zurückspringen“, „zurückprallen“ und beschreibt dort Materialien, die nach fester Anspannung wieder in ihre anfängliche Position zurückschnellen. Wir, in den komplementären Gesundheitswissenschaften, verbinden es mit „Gedeihen und Wachsen, trotz widriger Umstände“ – eine psychische Widerstandsfähigkeit laut Duden. 

1979 erweiterte Antonovsky diesen spannenden Bereich mit seiner damals neu eingebrachten Salutogenese, der Entstehung der Gesundheit. Für ihn sind es drei Komponenten, die ein gesundes Individuum verinnerlicht hat, um einen gesunden Lebensweg einzuschlagen.

  1. Handhabbarkeit / Machbarkeit
  2. Verstehbarkeit
  3. Bedeutsamkeit / Sinnhaftigkeit – der wichtigste dieser Drei.

Eine der wichtigsten Arbeiten kam 1992 von Werner & Smith, die 698 Kinder und deren Lebensweg über 30 Jahre lang beobachteten. Werner nannte die Kinder, die trotz widriger Umstände ein erfolgreiches und gesundes Leben meisterten, resilient.

Rogers (2004), ein bisserl später, spricht dann von der „Selbstverwirklichungstendenz“, die in jedem lebenden Organismus vorhanden ist, ebenfalls in Tieren. Die Tendenz ist eine Neigung zu wachsen, sich zu entwickeln und alle seine Möglichkeiten zu verwirklichen. 

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Aber was macht dich nun resilient?

Du kennst es sicherlich, wenn du eine Situation hast, wo du hinten und vorne nicht weißt, wie du das je meistern sollst. Ob es nun physischer und / oder psychischer Stress ist, Krankheit, Trauer oder Tod. Die Löcher, die uns tagtäglich auflauern, sind vielfältig. Was machst du dann? Oder was machst du gerade eben nicht? Wie kannst du deine Anspannung erfolgreich auflösen und sogar daran wachsen?

Drei Grundlagen erscheinen mir essentiell, um ein Vertrauen als Basis für eine gelebte Resilienz entfalten zu können:

  • Ein Vertrauen in sich selbst, ein Selbstwertgefühl, eine Fähigkeit zu lieben, sich auch selbst zu lieben;
  • ein Vertrauen ins Du, in andere, in Partnerschaften und in Freundschaften;
  • ein Vertrauen in das Ganze, in die Welt.

Willst du die psychische Widerstandsfähigkeit von dir (oder deinen Kindern, deinen Schüler*innen, deinen Studierenden) fördern, dann lege deinen Fokus auf folgende Erfahrungen:

Zuversicht & Freude

Vertrauen & Sicherheit

Integration & Zugehörigkeit

Hoffnung

Wohlbefinden

Sinn finden

Wiedergewinn von Unabhängigkeit

Unabhängigkeit im Denken, Wollen, Entscheiden, Handeln, Ausdruck von Gefühlen

Wertschätzung

Geborgenheit & Zuwendung & für andere da sein

 

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Mein Gesundheitstipp für dich

Suche dir von den oben genannten positiven Lebenserfahrungen zwei heraus, welche in deinem Leben bis jetzt noch keine große Rolle gespielt haben, aber die du in den kommenden Wochen speziell erleben und somit in dir fördern möchtest. Lass dir Zeit, spür‘ in dich hinein. Immer und immer wieder, bis du diese, deine „neuen“ Fähigkeiten, verinnerlicht hast. Bleib dran – es lohnt sich!

Sorge nicht, wohin dich der einzelne Schritt führt, nur wer weit blickt, findet sich zurecht. (Don Hammarskjöld)

Bei der Resilienz ist es wie bei der Gesundheit. Sie lässt sich nicht herstellen, nur fördern! Und bei diesem Fördern möchte ich dir mit meinen Blogposts und Rezepten behilflich sein! Das Thema ist sehr, sehr groß und heute ist einmal der Start …


… Schritt für Schritt in die richtige Richtung, wünscht dir

deine Martina


Fridays for Future! Sei du selbst die Veränderung, die du in dieser Welt haben möchtest!!

Hey! Schön, dass du wieder dabei bist.

Heute war der große „Klimatag“ auf der ganzen Welt. Warst du dabei? Auf der Straße? Schreiend und lärmend? Ich war dabei, aber als Zaungast, denn ich habe dieses Klima-Rettungs-Spektakel beobachten wollen. Das tat ich auch! Und ich bin doch enttäuscht, was ich da alles so gesehen habe …

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Der Demonstrationszug hat fast ganze 40 Minuten gedauert. Junge Kinder und Jugend, älter und ebenso mein Alter waren heute mobil für das Klima der Erde. Die Straßen der Grazer Innenstadt waren dafür gesperrt. So weit, so gut.

Die Transparente waren bunt und die Sprüche recht originell:

  • „Klima retten – Kapitalismus entsorgen“
  • „Zöpferl tik tak ist die neue Taktik“
  • „go vegan“
  • „vegan for the planet“
  • „the earth is hotter than you … mit einem Bild von Leonardo Di Caprio“
  • „Vielfalt mit Biobauern“
  • „Ich bin erst 7 Jahre alt und möchte auf dieser Welt alt werden“ (gehalten von einem kleinen Buben)
  • „Ich liebe Wasser“ (gehalten von einem Kleinkind im Kinderwagen)
  • und mehr als ein Dutzend Mal „Fridays for Future“ etc.

 

Einiges erinnerte dann doch an den Grazer-Faschingsumzug: Gladiatoren im Zweispänner, von Jungs gezogen, die sich im Kampf für den Planeten verkleidet hatten ..

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Einzelkämpfer, die ruhig und authentisch das zum Ausdruck brachten, was wichtig ist …

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Enttäuschend waren für mich die vielen DemonstrantInnen, die mit ihren ganz und gar nicht „Klima-neutralen“ Smartphones am Ohr mitmarschierten und das war ein Großteil!! Die, die rot, grüne und pinke Haare hatten, weil das Haare färben ihrer Ansicht nach toll für die Umwelt ist!? Die, die rauchend anscheinend die Emissionen nur bei den anderen sehen!? Die, die mit Hund an der Leine dabei waren, obwohl der Hund, das (!) Haustier mit dem größten biologischen Fußabdruck ist!? Ich bin sprachlos : /

Alles Sachen, die ich einfach nicht verstehe, weil sie keinen Sinn ergeben. Weil sie für das „Klima-retten“ keinen Sinn ergeben. Ich bin nicht perfekt, jedoch gehe ich jeden Tag den nachhaltigeren Weg, wo immer es möglich ist. Obwohl er schwerer ist! Auf Facebook gebe ich Tipps, wie und wo etwas nachhaltiger und umweltfreundlicher zu machen ist, bitte folge mir auch dort und mache deine Veränderung.

Hier auf diesem Blog möchte ich aber nun ein Zeichen für diesen „Klimarettungstag“ setzen, indem ich dich bitte, deine Weltverbesserung, die du heute bereits gemacht hast oder die du in den nächsten Tagen vorhast, mit uns zu teilen. Vielleicht, weil du von mir durch diese Zeilen zum „TUN“ motiviert wurdest. Jeder noch so kleine erste Schritt von dir mit Verzicht, mit Achtsamkeit, mit Ruhe und Stille ist ein Schritt in die richtige Richtung. In die Richtung einer lebenswerten Zukunft.

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Und noch ein letzter Gedanke: am Ende der Demonstrantenschlange ist ein junger Mann im Rollstuhl mitgefahren – alleine, ganz alleine. Und das auf einer Veranstaltung, die besseres Leben zum Ziel hat – es stimmt mich nachdenklich. Dich auch?


Mit den Worten von Gandhi möchte ich heute schließen: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“

Mach eine, deine Veränderung,

viel Kraft dabei, deine Martina


Alte Wege, neue Lehre – bewege dich frei mit dem AP-Therapy-Tower (#2)

Hey, du! Schön, dass du wieder reinschaust.

Falls du meinen letzten Blog aus der Vorwoche gelesen hast und ganz begeistert vom Premiumgym warst, dann hast du mit diesen kommenden Zeilen nun die gesamte Information, die das Physiorefreshment™ und die neuralinduktive AP-Therapy, nach Michael Ketels, ausmachen. Und wenn du nun glaubst, schon alle Fitness-Geräte zu kennen, dann werde ich dich jetzt wahrscheinlich enttäuschen, denn diesen AP-Tower gibt es erst seit Kurzem und er ist ganz neu im österreichischen Fitness- und Gesundheitsbereich und einzigartig im House of Balance, Graz. Darauf bin ich als Grazerin natürlich stolz.

Ebenso bin ich stolz, dass ich bereits die ersten Informationen und Einschulungen auf diesem Gesundheitsgerät bekommen habe, die noch dazu viel Spaß gemacht haben.

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Der AP-Tower und das Funktionsboard Premiumgym sind zwei Module, die als Werkzeuge für aktive, assistive und passive Interventionsmöglichkeiten im Alltag, im Sport und ebenso in der Therapie einsetzbar sind. Beide Teile lassen sich wunderbar zu einer funktionellen Einheit verbinden, somit kann Platz und Zeit gespart werden. Wie du oben auf dem Foto erkennen kannst, steht dem AP-Tower ein Premiumgym voran. Es könnte allenfalls noch ein zweites unter den Sitz dazu gestellt werden. Die Aussparungen sind gut sichtbar und daraus wird dann ein rundum Fitness-Fasziengerät für eine Drehrichtung in alle vier Himmelsrichtungen! Es kann mit ihm Kraft, Mobilisation, Haltung und Beweglichkeit, sowie Dehnungen in einem trainiert werden. Falls es von einem Therapeuten genutzt wird, können verschiedenste Lagerungs- und Behandlungstechniken damit ausgeführt werden.

Fotos oben: in sitzender Position, gut gehalten mit den Händen an den glatten Holzkugeln und die Beine wunderbar auf einer Faszienkugel rollend, kann komplett isoliert der Rücken nun gestreckt und gebeugt werden. Das ist Mobilisation der Wirbelsäule vom Feinsten.

Für mich als Gesundheitstrainerin und Faszienexpertin eine wirklich spannende Sache, denn der spielerische Ansatz ist mit dem AP-Tower ebenso gegeben. Ob reitend ohne Pferd, ob Schi fahrend ohne Schnee oder rudernd ohne Boot – der Fantasie sind hier ebenso keine Grenzen gesetzt.

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Endlich einmal ein „Behandlungsstuhl“, vor dem frau sich nicht fürchten muss… ; P denn er kann als

  • Trainingsturm
  • Sitz für manual-therapeutische Behandlungen
  • für spezielle Dehntechniken
  • für diverse Lagerungsmöglichkeiten hergenommen werden und macht außerdem viel Spaß und eine gute Figur…

Ob in gerader oder in schiefer Ebene, alles ist möglich und will ausprobiert werden.

Nochmals zurück zum Premiumgym, welches ich ab Herbst zum Training und Gesundbleiben anbieten werde. Mit viel Fantasie und Spaß haben meine Kolleginnen und ich einzelne Grundübungen mit „netten“ Begriffen versehen.

Der kickende Kranich – KK – kicking crane & der haxerl-hebende Hund – HHH – the mad dog usw. erwarten dich in einer unserer Premiumgym-Fitnesseinheiten im House of Balance.

http://www.houseofbalance.life

Du bist neugierig? Du möchtest mit dem neuesten Faszien-Fitnessgerät auf dem österreichischen Markt trainieren? Super, melde dich bei mir oder im House of Balance und wir bringen deinen Körper gemeinsam ins Schwitzen.

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Danke Mike für deine tollen Erfindungen!


Spiralförmige Fitnessgrüße von deiner

Martina


Alte Lehre, neue Wege – bewege dich frei mit dem Premiumgym (#1)

Hej, du! Schön, dass du wieder dabei bist.

Warst du am vergangenen Wochenende am Berg? Oder bist du vielleicht im See geschwommen? Warst du Rad fahren? Alles ist super, Hauptsache du machst Bewegung. Ich konnte als eine der Ersten in Österreich am Samstag und Sonntag eine ganz spezielle Art der Bewegung machen bzw. kennen lernen.

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Original von Michael Ketels

Wir Menschen, so wie wir heute sind und immer schon waren, sind für die Bewegung ausgerichtet und ausgestattet. Das 3. Jahrtausend tut aber alles daran, dass wir uns so wenig wie möglich körperlich verändern müssen. Wir fahren mit dem Auto und dem Motorrad, wir benutzen den Lift oder die Rolltreppe, wir fahren mit dem Scooter – es gibt sogar schon E-Scooter, damit noch weniger von uns in Bewegung sind, wir sitzen auf Stühlen, wo immer möglich… Wann werden unsere Extremitäten in alle vier Himmelsrichtungen gemeinsam mit einer Rotation im Oberkörper durchgeführt?

Richtig! Nie mehr. Unsere Kinder machen es noch, bevor wir sie im Kindergarten oder in der Schule auf Sessel zwingen. Leider ist der Trend hin zur Kinderkrippe für unsere 0- (!?) bis 3-Jährigen ein schlechtes Zeichen unserer modernen Zeit. Sie und wir müssen erneut lernen und anfangen uns richtig zu bewegen, denn die „freie Mobilität ist das Ziel“ und die Idee hinter dem Premiumgym, laut Michael Ketels.

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Original von Michael Ketels

Nach einem schweren Fallschirmunfall, bedingt durch seine Arbeit als Bundeswehrfallschirmspringer, war Mike, wie er in Sportkreisen genannt wird, über acht Monate an den Rollstuhl gefesselt. Die Schulmedizin hatte wenig Antworten darauf und so hatte Mike selbstständig damit begonnen, wieder Schritt für Schritt in (s)ein normales Leben zu finden. Er hat dabei unter anderem das Premiumgym, ein Funktionsboard, und den AP-Tower erfunden, entworfen, gebaut und Schulungskonzepte mit diesen Tools erarbeitet. Als Mitbegründer der Rückenschule 2.0 sind ihm die haarsträubenden Zustände unserer Wirbelsäulen gut bekannt. Sein Leitspruch „weicht der Druck, weicht der Schmerz!“ ist demnach ein wichtiger Ansatz, um unser Klientel, das wir coachen, bereits im ersten Setting mit Motivation, größerer Vertrautheit und Selbstsicherheit, für die eigene Gesundheit etwas tun zu können, auszustatten. Denn schon nach einer intensiven Stunde am Premiumgym spürst du dich freier und offener. Du hast einfach ein anderes Körpergefühl.

Was ist nun dieses Premiumgym-Funktionsboard?

  • ein aus Holz gefertigter Halbkreis, ca. 8 cm hoch, mit je drei kugelförmigen Aussparungen auf der rechten und linken Seite
  • 2 dazugehörige „Stöcke“ aus rostfreiem Stahl, in der Höhe individuell verstellbar, mit leicht einzurastendem Zahn
  • auf beiden Seiten der Stöcke aus Holz gefertigte Kugeln, die in die Aussparungen perfekt hineinpassen
  • nicht dazugehörend aber optional eine Matte, wenn Übungen am Boden liegend durchgeführt werden sollen

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Der Anblick alleine verlangt nach mehr – hochheben, drehen, verstellen. Da kommt das verspielte Kind in uns allen wieder zum Vorschein. Und genau das sollte hier in Kombination passieren – spielerische Selbsterfahrung und Kreativität, gepaart mit unterschiedlichen Anreizen und Antrieben, die von der Trainerin kommen.

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Diese glatte Holzkugel basiert auf dem Prinzip der Kugelmechanik. Sie imitiert quasi das menschliche physiologische Hüft- und Schultergelenk und lässt, bei vorgegebener Richtungszuweisung, dreidimensionale Bewegungsmuster zu.

Daher ergeben sich eine Vielzahl an Trainings- bzw. Bewegungsformen für eine

  • hocheffektive
  • funktionelle
  • spiraldynamische
  • langkettige
  • anspruchsvolle UND
  • spielerische Gymnastikstunde!

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Die in der richtigen Höhe eingerasteten Holzkugeln auf äußerster Position gestellt ergeben eine wunderbare Rotationsübung, die wir Menschen im Alltag einfach nicht mehr machen, aber unbedingt machen sollten.

Von einem 2-Punkt-Stand werden wir durch das Premiumgym in einen sicheren 4-Punkt-Stand geholt, was für viele Menschen heute zusätzlich Sicherheit gibt und die Bewegungsausführung somit optimaler machen lässt.

Gehalten in der Rotation als Dehnübung, gemeinsam mit einem Ausfallschritt, bringst du nicht nur deinen Oberkörper in Form, sondern lässt deine Beine gleichsam mittrainieren (Foto oben links).

In einem Ein-Bein-Stand kannst du nun ein Bein schwingend vor und zurück bewegen. Dieses Schwingen ist die Art Faszien überhaupt in die richtige Form zu bringen. Mit dem Halt an den Holzkugeln und geführt in den Aussparungen bringt es für viele mehr Sicherheit (Foto oben rechts).

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Bist du erst einmal aufgewärmt, kann es mit Kraftübungen weitergehen. Die Grätsche / Squat mit gleichzeitigem Bizeps-Trizeps-Training, wenn du dich an den Kugeln mit deinem Gewicht wieder hochziehst. Die dabei notwendig Koordination ist ein tolle Herausforderung.

Gleichzeitig kannst du dich mal richtig hängen lassen … affenähnliche Bewegungen können leicht nachgeahmt werden und sind essentiell für ein gesundes und schönes ; ) Faszienkostüm.

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Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Bodenübungen, mit hohem Körpergefühl und guter Körperspannung werden wieder entdeckt und sind genauso schweißtreibend wie eine Kraftkammer, die mit vielen Geräten vollgestellt ist. Hier ist aber alles in einem – vom Aufwärmen, Kräftigen, bis hin zur Koordination und Achtsamkeitsübung, wenn du deine Augen bei vielen Übungen zusätzlich schließt. Eine propriozeptive Wow-Erfahrung, die du nicht missen solltest.

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Danke Mike, Michael Ketels, Erfinder und Instruktor von Physiorefreshment™ / Premiumgym und neuralindukative AP-Therapy, für die spannende Einführung in diese brandneue und in Österreich einzigartige Trainingsmethode.

Möchtest du mit dem Premiumgym trainieren?

Möchtest du mehr Infos bekommen?

Kontaktiere das House of Balance  unter

https://houseofbalance.life/locations/oesterreich/graz/

…schau in den Stundenplan, ab September bieten wir 3-mal wöchentlich den Premiumgym in Form einer Gruppenfitness an.

Oder kontaktiere mich gleich mit unten stehendem Formular.


Mit spielerischen Grüßen für einen fitten Herbststart

deine Martina


Vitamin D – lass die Sonne rein

Hey, du! Toll, dass du wieder hier rein liest.

Du liegst gerade in der Sonne an einem netten Seeufer hier zu Lande oder packst deine Koffer für deinen Strandurlaub am Meer? Egal wo du gerade bist, ich hoffe, du bist draußen unter dem freien Himmel und genießt den wunderbaren Sommer und die vielen Sonnenstrahlen, die uns dieser Tage beschert sind. Ich weiß schon: einige werden jetzt sagen, aber Achtung – zu viel Sonne ist schlecht für uns und unsere Haut. Schwachsinn, antworte ich. Ohne Sonne kein Leben – für keinen von uns. Im Gegenteil – wer sich der Sonne entzieht, wird krank und das auf viele bereits bekannte und viele noch nicht (von der Schulmedizin) anerkannte Weisen.

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Foto: Stefan Bacher

Symptome von Vitamin-D-Mangel – findest du dich darunter?

  • psychische Beschwerden: z.B. Schlafstörungen bzw. nicht erholsam aus dem Schlaf aufzuwachen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, innere Unruhe, Stimmungsschwankungen, Depressivität bis Burnout (und noch mehr)
  • physische Beschwerden: z.B. Zuckungen und Verkrampfungen der Muskeln an Armen und Beinen, unruhige Beine, Kopfschmerzen vom Nacken ausgehend, bis hin zu Osteoporose als chronischer Defizitzustand (und noch mehr)

Nimm dir Zeit und lies genau, wenn du mehrere Faktoren bei dir bemerkt hast, denn du kannst es ohne großen Aufwand ändern!

Vom Vitamin zum Hormon

Die Herstellung des lebenswichtigen Stoffes passiert aus dem Basisfettstoff – Cholesterin aus dem Blut – Provitamin D3 entsteht > durch UV-B-Sonnenbestrahlung wird Vitamin D3 gebildet > von der Haut geht es dann in die Leber > dort wird umgebaut in 25-Hydroxy-Vitamin-D ( 25(OH)D ) > von dort gelangt es zu den Nieren und wird in das aktive Vitamin-D-Hormon 1∝,25(OH)2-D3, respektive Calcitriol synthetisiert > von dort geht es in alle Zielorgane (Nieren, Darm, Knochen, Nebenschilddrüsen…). Relativ neu sind die Forschungsergebnisse, dass fast alle Zelltypen im menschlichen Körper Vitamin-D-Rezeptoren aufweisen, um selbst diese letzte Synthesestufe durchzuführen. Vitamin D ist daher für deine Gesundheit, dein Wohlbefinden und deine Langlebigkeit unumgänglich!!

Es ist so, wie mit allen Dingen auf dieser Erde: „…nur die Dosis macht das Gift“ (Paracelsus 1493-1541) und wer schon im Frühling mit kurzen Sonnenexpositionen beginnt, kann diese bis in den Sommer steigern und sollte dies auch unbedingt tun, denn das Sonnenvitamin D ist essentiell, d. h. lebensnotwendig für uns Menschen.

Als Säugling hast du, und ich ebenso, Vitamin D in Tropfenform in den Mund bekommen, damit deine Knochen „ordentlich“ wachsen. Mineralisieren nennt die Medizin diesen Vorgang, wenn das vorhandene Vitamin D das im Blut zirkulierende Kalzium zum Knochenaufbau heranzieht. Der Kalziumspiegel im Blut muss dazu aber konstant sein. Ist dies nicht so, kommt das Parathormon ins Spiel.

Und so sieht das Gesamtkonzept in uns aus

  • Prävitamin D 3 wird unter UV-B-Lichtbestrahlung in der Haut synthetisiert oder über den Darm durch spezielle Nahrungsmittel (fetter Fisch, spezielle Pilze, Nahrungsergänzungsmittel) aufgenommen. Zwischenstufen werden in Leber und Niere in eine aktive Form umgewandelt. Gleichzeitig hebt es die Resorption von Kalzium aus dem Darm an.  
  • Der Gegenspieler, das Kalzitonin (in der Schilddrüse gebildet), senkt den Kalziumspiegel im Blut, indem es dieses in die Knochen einbaut. Ein wunderbarer Kreislauf, wenn alles im Normbereich liegt.
  • Das Parathormon wird vermehrt ausgeschieden (gebildet in der Nebenschilddrüse), wenn der Kalziumspiegel im Blut sinkt und es wird sodann aus dem Knochen Kalzium abgebaut, damit wieder genug im Blutkreislauf vorhanden ist, usw.. Das heißt ein ausreichender Vitamin-D-Blutspiegel hält die Parathormonbildung in Schach und somit unsere Knochen stabil!

Ist zu wenig Vitamin D im Blut, sinkt in Folge dessen der Kalziumspiegel und diese oben angeführte Kaskade an Vorgängen wird gestartet. Ein konstanter Kalziumspiegel im Blut ist aber für etliche weitere Körperprozesse von Nöten –

  • es ist ein Mitspieler bei der Blutgerinnung,
  • wichtig bei der Hormonsignalübermittlung,
  • bei Vorgängen der Nerven-Reiz-Überleitung sowie
  • der Kontraktion von Muskeln.

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Wenn wir auf unsere Ahnen zurück blicken, wird gleich klar, dass wir mit 120.000 Generationen Jäger & Sammler immer an der Sonne waren, dann kamen 500 Generationen Ackerbau und wir waren wieder draußen an der Sonne. Die letzten 10 Generationen industrielle Revolution haben uns in dunkle Fabrik- und Büroräume verfrachtet und in der letzten Generation, wo ich und vielleicht auch du hineinfällst, sind wir vor dem PC und Internet noch viel weiter von der natürlichen Sonnenbestrahlung entfernt, als je zuvor. Was wird mit der kommenden Generation….?

Vitamin-D-Räuber in unserem täglichen Leben sind zusätzlich:

psychischer Stress

Nikotin

Alkohol

extremer Sport / Indoor Sport

chronische Entzündungen (MS, Rheuma)

Reizdarm

Diabetes Mellitus

Adipositas / Fettleibigkeit

Medikamente

Kulturelle Vorgaben

Und für alle, die jenseits der 60er-Marke sind, diese Haut kann leider kein Vitamin D aus den Sonnenstrahlen mehr umwandeln…

Aus all den oben angeführten Fakten siehst du selbst, dass ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel im Blut für unser Leben, besonders wenn du Sport treibst, wichtig ist. Daher lege ich dir ans Herz, miss deinen Vitamin D-Spiegel regelmäßig, d. h. zweimal im Jahr zu Beginn wäre gut und danach entscheide selbst, ob und wie viel du in den Sommermonaten in die Sonne gehst : ).

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Die völlige Überforderung, wenn du planlos in den Geschäften etwas Passendes für dich suchen sollst – also bitte nicht!!

Sei nicht so naiv und schlucke irgendetwas, wenn du dir nicht sicher bist. Einfach Tropfen oder Kapseln einzunehmen, ohne zu wissen, wie bzw. wo du stehst, davon rate ich dir definitiv ab. Ich habe in meinen 43 Jahren meines Sportlerinnenlebens noch nie irgendein Mittelchen einfach so eingenommen. Der Nahrungsergänzungmarkt redet uns das aber leider immer mehr ein. Die Mittelchen gibt es ja bereits überall zu kaufen – sogar online. Daher bringe ich regelmäßig als Prävention ein bisserl Blut ins Labor. Das Resultat hat mich anfangs doch geschockt. Ich bin ein Mensch, der sehr viel im Freien ist – ich habe einen Garten und bin gern draußen. Meinen Job – den Sport, mache ich jedoch fast ausschließlich Indoor und da liegt der Haken. Die vielen Stunden im Turnsaal, sowie in den Fitness-Studios können die Zeit in der Sonne leider nicht ausgleichen. Stress und meine drei Schwangerschaften, sowie mein vegan/vegetarischer Lebensstil sind hier gerade auch nicht hilfreich.

Meine letzte Untersuchung liegt ein paar Wochen zurück und ich bin wieder einmal „gerade“ so im Normbereich – 31 ng/ml (Nanogramm pro Milliliter) und daher handle ich bereits zukunftsweisend für mich und meinen Körper und fülle nun meinen Speicher auf!

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Was zeigt der Blutbefund? Verwirrend für uns „Endverbraucher“ sind die beiden Einheiten, die bei Vitamin-D-Bestimmungen auf dem Laborausdruck ersichtlich sind. Hier zu Lande kann der Wert in ng/ml  (Nanogramm pro Milliliter) oder in nmol/l (Nanomol pro Liter – Umrechnungsfaktor 2,496) auf dem Befund stehen. Bei mir sind es die ng/ml. Der Normbereich beginnt für gewöhnlich bei 30 ng/ml und geht bis zu 100 ng/ml. Diese Werte werden aber nicht allseits anerkannt, respektive kritisch diskutiert.

Die Werte im Überblick

< 20 ng/ml … absoluter Mangel

21-29 ng/ml … relativer Mangel

30-100 ng/ml … regelrechte Versorgung

40-60 ng/ml … optimale Versorgung

100-150 ng/ml … übermäßige Versorgung

Und leider meinen viele ÄrztInnen, dass bei 30 oder ein bisserl drüber alles im „grünen Bereich“ sei. Da bin ich, mit einigen anderen, anderer Meinung. Diese empfehlen bei einem Mangel, d. h. nun alles unter und bis 30 ng/ml, eine Auffüllung mit 10.000 – 15.000 IE (Internationale Einheiten) pro Tag über 4 bis maximal 8 Wochen, danach 3.000 IE pro Tag als Erhaltungsdosis, vor allem im Winter. Empfehlungen aus dem Buch „Vitamin D“ von Dr. med Eberhard J. Wormer gehen von 800/1.000 bis 3.000 IE Vitamin D 3 aus. Fakt ist, dass wir hier in Österreich auf der nördlichen Hemisphäre während der dunkleren Jahreszeit kein Vitamin D in der Haut produzieren können, weil die UV-B-Strahlung ausbleibt. Unsere Nachbarn Deutschland, Schweiz, Ungarn und alles darüber haben natürlich das gleiche Schicksal. Daher können wir ruhig vom Vitamin-D-ilemma sprechen, da die meisten Menschen ihren Vitamin-D-Wert leider nicht wissen.

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Wer mehr wissen möchte, als ich hier im Blog aus dem Buch herausgenommen habe, dem empfehle ich „Vitamin D“ von Dr. E. J. Wormer

 

Hast du dich nun entschieden, etwas mehr „Sonne“ in dein Leben zu lassen und deine Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen, dann gratuliere ich dir. Mach einen Termin beim nächsten Labor oder bei deiner Ärztin, die das Vitamin D, also das 25-Hydroxy-Vitamin D / (25(OH)D / Calcidiol, misst. Nur dieses ist aussagekräftig!!

Hier noch einige Tipps auf was du beim Kauf achten solltest, falls dir deine Ärztin nicht eine „Firma“ aufdrängt.

Wichtig beim Kauf von Vitamin-D-Produkten ist nun

  • Reinsubstanz, muss es sein 
  • keine Zusatzstoffe, lies den Beipackzettel mit Ruhe durch
  • Qualität der Rohstoffe
  • Verträglichkeit, ist bei jeder von uns anders – achte darauf
  • keine Verunreinigung
  • Dosierung – wie oben ausführlich beschrieben. Zum Auffüllen muss es 1.000 IE / Tropfen sein, sonst musst du viel zu viel schlucken.

Ich habe schon einige für dich ausprobiert – hier im Vergleich:

Biogena: 1 Tropfen hat 1.000 IE / Trägerstoff: Sonnenblumenöl, Cholecalciferol / Inhalt: 25 ml / Preis: € 26,90

Pure: 1 Tropfen hat 1.000 IE / Trägerstoff: mittelkettige Triglyceride, Cholecalciferol / Inhalt: 22,5 ml / Preis: € 29,90

Dr. Jacob’s:  1 Tropfen hat 800 IE / Trägerstoff: High-Oleic-Sonnenblumenöl (94 %), Antioxidationsmittel stark tocopherolhaltige Extrakte (Vitamin E natürlichen Ursprungs), Vitamin D3, Menachinon (Vitamin K2, all-trans MK-7) / Inhalt: 20 ml / Achtung bei gemeinsamer Einnahme mit Vitamin-K-Antagonisten – Gerinnungshemmer vom Cumarin-Typ / Preis: € 19,95

Eigenmarke der Adlerapotheke (Graz) ohne Foto: 1 Tropfen hat 1.000 IE / Trägerstoff: Weizenkeimöl, Cholecalciferol / Preis: € 9,95

Fazit – es gibt aber ebenso viele andere Hersteller, die hier nicht getestet wurden:

  • Eigenmarke – auf Grund von Weizenkeimöl für mich nein danke
  • Dr. Jacob’s – auf Grund der vielen Zusatzstoffe für mich nein danke
  • Pure – auf Grund von Übernahme durch den Nestlé Konzern und daher ethischen Bedenken für mich nein danke.
  • Ich bin bei Biogena „hängen geblieben“ und sehr zufrieden. Dies ist eine österreichische Firma aus Salzburg und weist für mich alle oben angeführten Kriterien eines optimalen Nahrungsergänzungsmittel auf!

Die Wahl liegt aber natürlich ganz bei dir selbst…

Wenn du dich im Sommer für die Sonnenvariante entscheidest, dann ist folgendes interessant zu wissen: ein sonniger Sommertag in Norditalien lässt bei einem hellhäutigen Menschen (dazu zählen wir) innerhalb von 10 bis 12 Minuten Vitamin D produzieren, welches einer Tagesdosis von 10.000 bis 20.000 IE gleichkommt. Also – lass die Sonne rein bzw. rauf auf deine Haut!!


Mit der Hoffnung, ein bisserl (Sonnen-)Licht ins Dunkle gebracht zu haben,

schicke ich dir sonnige Grüße

deine Martina


Sternenmütter lasst uns reden

Hi! Schön, dass du wieder rein schaust.

SternenmütterSternenkinder? Vielleicht kennst du den Begriff „noch“ gar nicht oder unter Umständen bist du sogar eine Sternenmama oder ein Sternenpapa oder ein Sternengeschwisterchen?

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Mit diesem Blog nehme ich die im Titel gestellte Aufforderung der heurigen Muttertagsausgabe der Kronen Zeitung von Frau Vikarin Julia Schnizlein, MA (Wien-Währing) an und widme die nächsten Zeilen allen, die dieses Leid gemeinsam mit mir bereits ertragen mussten, aber auch für jene, die bis jetzt unter Umständen immer die Augen und Ohren vor „Kindern, die fehlen„, respektive vor toten Kindern verschlossen hatten, weil sie diesen unsagbaren Schmerz von anderen Frauen nicht ertragen konnten. Habe Mut und lies bis zum Ende.

Der Tod hat viele Gesichter. Ich, aus der professionellen Pflege stammend, kann dies mit Sicherheit bestätigen, denn ich habe schon sehr viele Sterbefälle miterlebt und begleiten dürfen. Für jeden von uns ist sein eigener Verlust der schwerste, ist sein Bingerl, das er trägt,  das schwerste. Der Tod gehört zum Leben dazu, obwohl wir in der aufgeklärten Welt diesen zu verdrängen versuchen. Ganz unter dem Motto „für immer jung“. Dass wir sterben, wenn wir alt und krank sind, liegt in der Natur des Menschen. Was ist aber, wenn ein Ungeborenes, ein Baby oder Kind stirbt? Das ist so wider der Natur, dass es uns sprachlos zurücklässt. Unsere Geschichte zu erzählen, ist jedoch als Orientierungshilfe, gerade im Zeitraum der jungen Trauer, extrem wichtig. Obwohl die Geschichte meines Sternenkindes Benjamin nun bereits 18 Jahre lang dauert und ich vor allem zu Beginn Tagebuch geschrieben habe, gehe ich erst heute damit „wirklich“ nach außen. Das Erzählen vom eigenen Erlebten macht unser Leben wieder heil – ein Stück zumindest. Und daher erzähle ich dir heute einen kleinen Teil meiner Geschichte…

Ich bin so unendlich einsam! Ich fühle mich so leer und der Schmerz ist so unendlich groß. Ich glaube, heute ist Mittwoch (27. Juni 2001). Die Zeit scheint eine Ewigkeit zu sein. Ich blicke zurück und es kommt mir vor, als ob ich diesen Schmerz schon mein ganzes Leben lang mit mir getragen habe. Dabei ist es erst 2 Tage her, genau 44 Stunden.

Lange Zeit wollte ich es nicht wahr haben. Doch Gefühle täuschen nicht. Man hat Vorahnungen, wenn sie negativer Natur sind, schiebt man sie schnell zur Seite. Der Kopf ist groß genug. Sind sie positiv und richten uns Menschen auf, dann holt man sie immer und immer wieder hervor. Warum sprachen wir am Sonntag (24. Juni 2001) beim Frühstück über die Totgeburt eines Babys von einer mir fremden Person? Ich kenne nur ihre Mutter und das nur flüchtig. Sie erzählte es mir in den Anfängen meiner Schwangerschaft mit Benjamin. Furchtbar tragisch, entsetzlich und grauenvoll empfand ich es, doch wie gesagt, negative Empfindungen haben nur ganz hinten Platz. So ein Drama passiert lediglich anderen Frauen.

Warum kam dann unser Gespräch am Samstag (23. Juni 2001) zuvor auf nicht spürbare Kindsbewegungen im Mutterleib? Es war bei der Hochzeit von Freunden. Wir hatten ein Pärchen (I. & R.) erst auf dieser Hochzeitsfeier kennengelernt. Zwei hochschwangere Frauen finden recht schnell Kontakt und Gemeinsamkeiten. Da gibt es viel zu erzählen und zu erfragen. Da ich die „erfahrenere“ Schwangere von uns beiden war, musste ich eher Antworten geben. Und auf die Frage, ob ich denn auf die Klinik fahren würde, wenn ich mein Ungeborenes einmal einen Tag zum Ende der Schwangerschaft nicht mehr spüren würde, war es doch sonnenklar: auf jeden Fall! Hatte ich die selben Gedanken bei meiner ersten Schwangerschaft mit meiner Tochter Laura? Ich glaube nicht. Als schwangere Frau schenkt man doch Leben, oder?

In der Nacht zu Sonntag, es war ca. 2 Uhr früh, weckten mich die ersten Wehen auf. Ich schlich mich aus dem Schlafzimmer, um R. nicht zu wecken. Die Blase drückte bei dem großen Bauch natürlich und so ging ich leise auf die Toilette. Ebenso sollte Laura unbedingt schlafend bleiben. Da die Geburt zu Laura sehr schwer und langwierig war, entschied ich mich bei dieser, meiner zweiten Geburt, schon früher los zu lassen, nicht erst im Kreisssaal, unter mahnenden Worten der Hebamme. Das tat ich dann, mit streichelnden Bewegungen über meinen dicken Babybauch und Gesprächen zu meinem ungeborenen Sohn, sitzend auf dem WC.

Ich würde ihn gehen lassen, sagte ich mehrmals. Ohne die Bedeutung von „gehen lassen“ auf ein, für immer und ewiges Fortgehen gemeint zu haben. So kam es, dass sich mein ungeborener Sohn in dieser Nacht von mir verabschiedete, für immer, ich den Sonntag über keine Kindsbewegungen mehr verspürte und ich bis Montag abwartete, um ins Krankenhaus zu fahren. Ich solle nicht hysterisch sein und mich beruhigen, hieße es aus meiner engsten Runde. Und so kam bei mir alles anders,  als ich gesagt und vor allem geplant hatte. Das weiß ich aber erst jetzt, Tage nach der Totgeburt meines Sohnes Benjamin am Montag, dem 25. Juni 2001 und ich finde keine Antworten darauf – das ist das Schlimmste…

…Freitag (29. Juni 2001): die ersten Stunden wieder zu Hause. Ich hatte sie mir schwieriger vorgestellt. Als ich mit R. vorgefahren bin, waren gerade Arbeiter der Zaunfirma vor Ort. Meine Mutter und Laura standen an der offenen Haustüre, um die Schlüsseln von diesen zu empfangen. Die Augen meiner Tochter leuchteten hell, als sie mich sah. Beide, Laura und meine Mutter, riefen „Mama“! Ein Mama, welches einen meiner schwersten Schritte im Leben doch etwas leichter fallen ließ. Ich tat diesen Schritt in ein Haus, welches nun doch nicht mit unverkennbaren Neugeborenenschreien erfüllt werden würde. Im Gegenteil. Lautes Wehklagen und Schluchzen werden Teile der Tage und vor allem der Nächte sein…

Heute, 18 Jahre danach, würde ich mir wünschen, dass es den gleichgesinnten Frauen, leichter gemacht wird. Dass sie ihre erlebte Geschichte gleich einmal erzählen dürfen, dass ihnen von Anbeginn zugehört wird, dass sie sich ihren Weg der Trauer selbst bestimmen dürfen und dass sie für all das Mut aufbringen. Da ich in meiner Freundesrunde bzw. in meinem Bekanntenkreis die erste Sternenmama war und irgendwie dann doch viele es auch wurden, habe ich schon oft einer traurigen Geschichte gelauscht. Ich bin eine starke Frau, die resilient und salutogenetisch ihren Lebensweg verfolgt, auch wenn dieser, zahlreiche schwarze Löcher und damit schwere Stunden für mich bereit hält.

Vielleicht will die eine oder andere mit mir reden – ich höre auch dir gerne zu. Auch hier auf meinem Blog. Geh deinen Weg, den du für richtig empfindest.

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Mein Gartenblumenstrauß für Benjamin am heutigen 25. Juni

Und lass es mich dir sagen: es gibt Tage wie heute, wo es mir mit und in meiner Trauer wieder einmal schlechter geht. Aber es gibt ebenso Tage, wo ich all das Bodenlose bereits heilsam in mein Leben integriert habe. Das Schwierige dabei ist, dass diese Schwankungen für mich unkontrollierbar sind. Vielleicht werde ich dies auch nie ganz können, denn meine Gefühle als Sternenmama kommen und gehen in Wellen. Besonders an Jahrestagen wie dem heutigen Sterbetag, dem errechneten Entbindungstag, Muttertagen oder den großen Feiertagen.

Ich möchte schließen mit dem Song von Eric Clapton, der ein Sternenvater ist und dies auf wunderbarer Weise in einem seiner größten Hits heilsam nach außen getragen hat und bei all seinen Konzerten immer und immer wieder erzählen darf:

Tears in Heaven

Would you know my name
If I saw you in heaven?
Would it be the same
If I saw you in heaven?
I must be strong
And carry on
Cause I know I don’t belong
Here in heaven
Would you hold my hand
If I saw you in heaven?
Would you help me stand
If I saw you in heaven?
I’ll find my way
Through night and day
Cause I know I just can’t stay
Here in heaven
Time can bring you down
Time can bend your knees
Time can break your heart
Have you begging please
Begging please
Beyond the door
There’s peace I’m sure
And I know there’ll be no more
Tears in heaven
Would you know my name
If I saw you in heaven?
Would it be the same
If I saw you in heaven?
I must be strong
And carry on
Cause I know I don’t belong
Here in heaven
Cause I know I don’t belong
Here in heaven


Ich wünsche dir als Sternenmama an deinen speziellen Tagen viel Kraft und Mut deinen  ganz eigenen Weg zu gehen und ich würde mich freuen, wenn du mich daran teilhaben lässt, deine Martina

 

 


Resümee der House Of Balance“Prevention days“ Graz

Hey! Schön, dass du reinschaust.

Am Wochenende sind die „Prevention days“, die Gesundheitsvorsorgetage im House of Balance in unserer wunderbaren Stadt Graz zu Ende gegangen. Zwei Wochen zuvor durfte ich mit meinem Faszienvortrag bereits mein Faszienwissen an Interessierte weitergeben. Aber dazu später:

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Die Vortragsreihe begann am Dienstag, 11. Juni, abends mit Dr. Arno Sommeregger, Arzt für Allgemeinmedizin, Vorsorge- und Orthomolekularmediziner aus Klagenfurt. Sein Thema „Warum bin ich so müde – Leben wir noch artgerecht?“ ließ uns Einblick in die wichtige Welt der Vitamine und Spurenelemente nehmen und bestätigte mir die Relevanz einer täglich ausgewogenen, regionalen und saisonalen – demnach gesunden Ernährung. Speziell natürlich im Sport, wo ich zu Hause bin, und gerade da ist im Bereich Jugendsport in Österreich, sicherlich ebenso bei unseren Nachbarn in Deutschland großer Handlungsbedarf.

Nahrungsergänzungsmitteln werden ja von uns Sportlern wie Zuckerln eingenommen – sollten aber nur gezielt und nach einem Blutcheck so verordnet werden, dass es quasi eine „Auffüll-Therapie“ ist. Ist der Speicher voll, können wir getrost ohne Mittelchen weitermachen – artgerechte Ernährung und Lebensstil vorausgesetzt.

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Falls du zu denjenige gehörst, die Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen, beachte bitte:

  • Reinsubstanz soll es sein
  • keine Zusatzstoffe sollen reingemischt sein
  • achte auf die Qualität der Rohstoffe 
  • die Verträglichkeit ist bei jedem anders, höre dabei in dich hinein
  • keine Verunreinigung durch diverse falsche Zutaten oder Produktionsschritte
  • Dosierung (!) – auf die kommt es an

Den Beipackzettel genau durchzulesen oder in der Apotheke / Reformhaus einmal mehr nachzufragen, ist hier sicher empfehlenswert. Einen Vortrag darüber zu besuchen, ist natürlich vor dem Start in eine Vitamin- und Spurenelemente-Auffüll-Therapie optimal!

 

Am Donnerstagabend, 13. Juni ließ ich mich von Michael G. Leinter in „Die Kraft des mentalen Trainings“ entführen und war wirklich fasziniert, denn ich hatte noch nie einen Vortrag angehört, in dem, bis auf eine Folie, alles „nur“ Bilder gezeigt wurden und der Vortragende uns damit zu einem „spielerischen Lernen“ einladen wollte.

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Mentales Coaching verschafft Überblick, den wir in unserem stressigen Leben ab und an verlieren. Deshalb sehe ich mentales Coaching oder Training als Hilfe zur Selbsthilfe an, denn nur du kannst dein Leben selbst ändern, in dem du anfängst, das zu tun, wovon du überzeugt bist!!

 

Das Highlight dieser Präventionstage waren sicherlich die beiden Vorträge von Prof. Dr. Joseph Godges, MA, MSc. in Physikalischer Therapie, BEd. in Sportmedizin, der aus Los Angeles, USA angereist kam. Stattgefunden haben sie am Mittwoch, dem 12. und Freitag, dem 14. Juni. Der Titel seiner Vorträge: „Wie bewege ich mich richtig und beuge Schäden am Bewegungsapparat vor?“ ist hochbrisant, denn die  Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates sowie Herz-Kreislauf- und Psychiatrische Erkrankungen zählen zu den häufigsten drei Ursachen für die Zuerkennung einer Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension in Österreich und sicherlich in so ziemlich jedem unserer Europäischen Nachbarländer. Spannend waren seine manuellen Eingriffe gleich während des Vortrages an Personen im Publikum und die damit verbundenen „live“ Erfahrungsberichte der Therapierten. : ) 

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Die fünf Grundprinzipien, die bei einer Bewegung ausschlaggebend sind, laut Godges:

  • kritische Elemente, die in jeder Bewegung auftreten können
  • häufige Bewegungsfehler, die wir irgendwann in unserem Leben falsch eingelernt haben
  • die dazugehörigen körperlichen Beeinträchtigungen
  • die daraus entstehenden Übungen zur Behandlung der körperlichen Beeinträchtigungen
  • sowie zum Schluss natürlich die Übungen für die Umerziehung oder Ausbildung für eine korrekte Bewegungsausführung 

Während dieser Woche konnten noch viele andere sehr interessante Workshops und Schnupperstunden erlebt werden – z. B.: Alles zur Ayurveda Marma Therapie, Shiatsu und Do-In, Einführung in die bunte Welt des Taiji und Qigong, Kinesiologisches Tapen, sowie die faszinierende Faszientherapie des Rolfings.

Wie schon oben erwähnt, durfte ebenso ich, als Faszientrainerin im House of Balance meinen Vortrag „Faszien – die Alleskönner“ am Samstag, dem 25. Mai, zum Besten geben und hatte eine ausschließliche Damenrunde zu betreuen. Viele interessante Fragen wurden aufgeworfen – ich hatte Zeit alle zu beantworten. Ich bot einen aktiven Vormittag, bei dem die Damen gleich während meiner Informationsveranstaltung ein kleines, aber feines Faszientraining absolvieren konnten. Wir hatten dazu das typische Faszienwerkzeug wie die Hartschaumrolle, diverse Bälle und natürlich unseren Körper griffbereit und konnten somit ebenfalls die 12 Übungen der Faszientransformation der Shaolin-Formel am eigenen Leib ausführen und spüren. Hochmotivierte Damen schrieben sich gleich im Anschluss in meinen Kurs ein – ich bin seitdem ihr persönlicher Faszien-Bewegungscoach, bedanke mich für dieses Vertrauen und freue mich auf die kommenden Wochen des gemeinsamen Trainings!!

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Das House of Balance gibt es am Hauptplatz in Graz : ), in der Schweiz in Zürich – Glattbrugg & in Bad Zurzach, in Spanien in Malaga & Marbella und in den USA, in Santa Barbara, CA. Wenn ihr dort seid – reinschauen, es lohnt sich!

www.https://houseofbalance.life/

In diesem Sinne wünsche ich dir, wo immer du auch gerade bist, einige interessante Inputs und eventuell Ideen, wie du dein Leben in die richtige Richtung steuern kannst – mit genügend Vitaminen und Spurenelementen, mit mentaler Stärke und der richtigen, artgerechten Bewegung : ) …


Get all in one mit mir und g´sunde Grüße

deine Martina