Resümee der House Of Balance“Prevention days“ Graz

Hey! Schön, dass du reinschaust.

Am Wochenende sind die „Prevention days“, die Gesundheitsvorsorgetage im House of Balance in unserer wunderbaren Stadt Graz zu Ende gegangen. Zwei Wochen zuvor durfte ich mit meinem Faszienvortrag bereits mein Faszienwissen an Interessierte weitergeben. Aber dazu später:

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Die Vortragsreihe begann am Dienstag, 11. Juni, abends mit Dr. Arno Sommeregger, Arzt für Allgemeinmedizin, Vorsorge- und Orthomolekularmediziner aus Klagenfurt. Sein Thema „Warum bin ich so müde – Leben wir noch artgerecht?“ ließ uns Einblick in die wichtige Welt der Vitamine und Spurenelemente nehmen und bestätigte mir die Relevanz einer täglich ausgewogenen, regionalen und saisonalen – demnach gesunden Ernährung. Speziell natürlich im Sport, wo ich zu Hause bin, und gerade da ist im Bereich Jugendsport in Österreich, sicherlich ebenso bei unseren Nachbarn in Deutschland großer Handlungsbedarf.

Nahrungsergänzungsmitteln werden ja von uns Sportlern wie Zuckerln eingenommen – sollten aber nur gezielt und nach einem Blutcheck so verordnet werden, dass es quasi eine „Auffüll-Therapie“ ist. Ist der Speicher voll, können wir getrost ohne Mittelchen weitermachen – artgerechte Ernährung und Lebensstil vorausgesetzt.

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Falls du zu denjenige gehörst, die Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen, beachte bitte:

  • Reinsubstanz soll es sein
  • keine Zusatzstoffe sollen reingemischt sein
  • achte auf die Qualität der Rohstoffe 
  • die Verträglichkeit ist bei jedem anders, höre dabei in dich hinein
  • keine Verunreinigung durch diverse falsche Zutaten oder Produktionsschritte
  • Dosierung (!) – auf die kommt es an

Den Beipackzettel genau durchzulesen oder in der Apotheke / Reformhaus einmal mehr nachzufragen, ist hier sicher empfehlenswert. Einen Vortrag darüber zu besuchen, ist natürlich vor dem Start in eine Vitamin- und Spurenelemente-Auffüll-Therapie optimal!

 

Am Donnerstagabend, 13. Juni ließ ich mich von Michael G. Leinter in „Die Kraft des mentalen Trainings“ entführen und war wirklich fasziniert, denn ich hatte noch nie einen Vortrag angehört, in dem, bis auf eine Folie, alles „nur“ Bilder gezeigt wurden und der Vortragende uns damit zu einem „spielerischen Lernen“ einladen wollte.

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Mentales Coaching verschafft Überblick, den wir in unserem stressigen Leben ab und an verlieren. Deshalb sehe ich mentales Coaching oder Training als Hilfe zur Selbsthilfe an, denn nur du kannst dein Leben selbst ändern, in dem du anfängst, das zu tun, wovon du überzeugt bist!!

 

Das Highlight dieser Präventionstage waren sicherlich die beiden Vorträge von Prof. Dr. Joseph Godges, MA, MSc. in Physikalischer Therapie, BEd. in Sportmedizin, der aus Los Angeles, USA angereist kam. Stattgefunden haben sie am Mittwoch, dem 12. und Freitag, dem 14. Juni. Der Titel seiner Vorträge: „Wie bewege ich mich richtig und beuge Schäden am Bewegungsapparat vor?“ ist hochbrisant, denn die  Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates sowie Herz-Kreislauf- und Psychiatrische Erkrankungen zählen zu den häufigsten drei Ursachen für die Zuerkennung einer Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension in Österreich und sicherlich in so ziemlich jedem unserer Europäischen Nachbarländer. Spannend waren seine manuellen Eingriffe gleich während des Vortrages an Personen im Publikum und die damit verbundenen „live“ Erfahrungsberichte der Therapierten. : ) 

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Die fünf Grundprinzipien, die bei einer Bewegung ausschlaggebend sind, laut Godges:

  • kritische Elemente, die in jeder Bewegung auftreten können
  • häufige Bewegungsfehler, die wir irgendwann in unserem Leben falsch eingelernt haben
  • die dazugehörigen körperlichen Beeinträchtigungen
  • die daraus entstehenden Übungen zur Behandlung der körperlichen Beeinträchtigungen
  • sowie zum Schluss natürlich die Übungen für die Umerziehung oder Ausbildung für eine korrekte Bewegungsausführung 

Während dieser Woche konnten noch viele andere sehr interessante Workshops und Schnupperstunden erlebt werden – z. B.: Alles zur Ayurveda Marma Therapie, Shiatsu und Do-In, Einführung in die bunte Welt des Taiji und Qigong, Kinesiologisches Tapen, sowie die faszinierende Faszientherapie des Rolfings.

Wie schon oben erwähnt, durfte ebenso ich, als Faszientrainerin im House of Balance meinen Vortrag „Faszien – die Alleskönner“ am Samstag, dem 25. Mai, zum Besten geben und hatte eine ausschließliche Damenrunde zu betreuen. Viele interessante Fragen wurden aufgeworfen – ich hatte Zeit alle zu beantworten. Ich bot einen aktiven Vormittag, bei dem die Damen gleich während meiner Informationsveranstaltung ein kleines, aber feines Faszientraining absolvieren konnten. Wir hatten dazu das typische Faszienwerkzeug wie die Hartschaumrolle, diverse Bälle und natürlich unseren Körper griffbereit und konnten somit ebenfalls die 12 Übungen der Faszientransformation der Shaolin-Formel am eigenen Leib ausführen und spüren. Hochmotivierte Damen schrieben sich gleich im Anschluss in meinen Kurs ein – ich bin seitdem ihr persönlicher Faszien-Bewegungscoach, bedanke mich für dieses Vertrauen und freue mich auf die kommenden Wochen des gemeinsamen Trainings!!

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Das House of Balance gibt es am Hauptplatz in Graz : ), in der Schweiz in Zürich – Glattbrugg & in Bad Zurzach, in Spanien in Malaga & Marbella und in den USA, in Santa Barbara, CA. Wenn ihr dort seid – reinschauen, es lohnt sich!

www.https://houseofbalance.life/

In diesem Sinne wünsche ich dir, wo immer du auch gerade bist, einige interessante Inputs und eventuell Ideen, wie du dein Leben in die richtige Richtung steuern kannst – mit genügend Vitaminen und Spurenelementen, mit mentaler Stärke und der richtigen, artgerechten Bewegung : ) …


Get all in one mit mir und g´sunde Grüße

deine Martina

 


Alles über Faszien – meine Artikel in diversen Zeitschriften

Meine Lieben! Schön, dass ihr wieder da seid.

Das von der WHO ausgerufene „Lebenslange Lernen“ ist so eine Sache. Einerseits wird das Wissen auf der Welt immer größer, andererseits kann frau das Rad nicht neu erfinden, oder? Ihr kennt das sicher. Eigentlich sollten wir uns ständig weiterbilden und Kurse besuchen. Irgendwie gibt´s aber nicht wirklich etwas Neues. So dachte ich mir das jedenfalls. Immerhin bewege ich mich nun schon 45 (!) Jahre im Sportbereich und habe so ziemlich alles ausprobiert. Angefangen mit Ballet, als ich 3 Jahre alt war, über die Rhythmische Sportgymnastik, bis ich mit 12 Jahren verletzungsbedingt aufhören musste – jedoch nur für kurze Zeit. Denn ohne Sport, respektive Bewegung kann ich nicht leben. Und so bin ich bereits in meiner Jugend mit Aerobic in Berührung gekommen und habe dort meine Leidenschaft entdeckt. Aerobic-Auswüchse gab es danach ja genug und so kamen Step Aerobic, Latin Aerobic, Pilates, Yoga, Piloxing, Tae Bo udgl. dazu, doch so richtig neu war dann mein erstes Faszientraining!

Das war vor 4 Jahren. Bei einem Vortrag auf unserer LehrerInnen-Konferenz am USI Graz, wurde das Faszientraining nach den Shaolin Formeln vorgetragen. Ich habe mir die Bücher von DI Robert Egger gekauft, seine Workshops besucht und mich dann sogar in den Buddhistischen Tempel nach Wien begeben, um vom Großmeister Shi Yan Liang selbst zu lernen. Das, was in diesen letzten 4 Jahren mit meinem Körper passiert ist, hat mich dazu bewogen, immer und immer mehr in Richtung Faszienwissen, Faszientraining und Faszienvorträge zu gehen.

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Daher bin ich stolz, dass ich nun sogar von der UNI Graz gefragt wurde, einen kurzen Artikel in Ihrer Bedienstetenzeitschrift zu schreiben. Der Hype um das Faszientraining hält nach wie vor an und viele Menschen können mit dem Begriff Faszien noch immer nichts anfangen – leider, denn Faszien und das richtige Training gehören zur Fitness und zur Gesundheit, ohne Wenn und Aber, dazu. Wer es am eigenen Leibe erfahren hat, kann mich verstehen. Wer sich noch nicht schwingend, federnd und endgradig bewegt hat, hat wirklich viel verpasst.

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Ebenso bin ich in der Hauszeitung des House of Balance in Graz veröffentlicht worden, wo ich sogar am kommenden Samstag einen 2-stündigen Vortrag mit Hands-On- Training halte und das Faszienwissen von Ost und West in Zusammenhang bringen werde. Die Zugangsweise ist nämlich eine konträre und sehr spannend, weil beides ausgezeichnete Ergebnisse auf physischer und (!) psychischer Ebene zeigt. Wir Westler sollten natürlich Faszienwerkzeuge wie die Hartschaumrolle oder Faszienbälle kaufen. Da sind die Asiaten viel Umwelt orientierter, denn ihnen reicht das Werkzeug des eigenen Körpers…

 

Für alle, die diesen Termin nicht schaffen, hier ein paar neue Fakten über den menschlichen Körper:

WissenschaftlerInnen fällt es schwer neue Entdeckungen im Körper zu machen; Organe, Knochen, Muskeln – fast alle sind schon seit einigen Jahrhunderten bekannt, kartografiert und beschrieben worden. So war das bis vor Kurzem aber nicht bei den Faszien! Die italienische Forscherin und Professorin Carla Stecco an der Universität Padua (I) hat damit ein neues Kapitel in der anatomischen Forschung aufgeschlagen und 10 Jahre lang hunderte Leichen seziert, sodass ein einmaliges Werk vom „Atlas des menschlichen Fasziensystems“ entstehen konnte. Ihr Vorwort beginnt so: „Die großen anatomischen Atlanten beschreiben ausführlich die Organe und Muskeln des Körpers. Die Hülle dieser Strukturen, die Faszien, werden jedoch meist der Vorstellungskraft des Lesers überlassen.“ 

Und damit hat sie vollkommen Recht!

Die von ihr aufgezeigten zahlreichen Funktionen der Faszien deuten auf deren Wichtigkeit hin. So sind dies:

  • Stützfunktion – sie sind für den Körper ein stützendes Gerüst und halten Organe und Systeme in ihrer anatomischen Form
  • Verbindung von Körpergewebe – Bänder, Sehnen und Faszien verbinden alles, was in beweglicher Verbindung zueinander stehen soll
  • Schutzfunktion – durch eine Polsterung umgeben die Faszien Organe und füllen die Zwischenräume aus
  • Metabolische Funktion – alles, was gegessen und aufgespalten wird, um in die Zelle zu gelangen, geht den Weg über dieses angrenzende Bindegewebe / Faszien
  • Energiespeicherung – im Fettgewebe, einem spezialisierten Bindegewebe, wird Energie gespeichert
  • Regulierende Funktion der Diffusion – diverse Stoffe müssen reguliert werden, bevor sie ein- oder ausströmen / diffundieren können
  • Bildung von Narbengewebe – die Faszien haben grundlegende Bedeutung bei der Heilung von Gewebeverletzungen

Und wer diese lange Liste nun durchgedacht hat, muss zum Schluss kommen, dass die Faszien als Alleskönner nicht nur die medizinischen und Medizin nahen Berufe, sondern gleichfalls den Sport revolutioniert haben. Daher lohnt es sich für jede/n bald einmal ein Faszientraining aktiv mitzumachen und hineinzuspüren. Gerne bei und / oder mit mir ; )


Viele ent-spannende Momente in eurem nächsten Faszientraining

wünscht euch

eure Martina


Shaolin-Faszientraining Bewegung 6

Meine Lieben!

Schön, dass ihr wieder da seid und euch wieder mit mir strecken und recken wollt, so wie wir das früher als Kinder immer gerne gemacht haben. Ich vergessen das ab und zu früh morgens im Bett, wenn mein Sonnenwecker mich wach kitzelt. Wie sieht eure Morgenroutine im aus? Vielleicht könnt ihr diese Shaolin Bewegungen in euren täglichen Ablauf integrieren. Einen Versuch ist es allemal Wert!!

Mit der 6. Bewegung ist das halbe Dutzend voll und ihr habt für das nächste halbe Jahr ein wunderbares Training (Bewegung 1 bis 6) zur Hand. Wer hier wirklich täglich, es muss nicht in der Früh sein, oder wenigstens 5-mal pro Woche dran bleibt, wird in einem halben Jahr unglaubliche Veränderungen an seinem Körper spüren, ja sogar sehen. Und nicht nur sie selber. Nein, auch die Mitwelt, wenn sie achtsam ist, wird die positive physische Entwicklung bemerken. 😉

Beginn: „Krallen zeigen und Flügeln ausbreiten“

Chu Zhao Liang Chi Shi

  • Beide Beine stehen hüftbreit entspannt auf dem Boden, Zehenspitzen zeigen nach vorne.
  • Die Handflächen berühren sich in der Höhe des Herz-Chakras (Brustbein) – so als würdest du beten, nur schauen die Fingerspitzen nach vorne, beide Daumen ruhen sanft auf den Zeigefingern.
  • Beide Ellenbogen sind angehoben und etwa in der gleichen Höhe. Nicht fallen lassen, aber auf keinen Fall die Schultern nach oben ziehen. Sei einfach in einer angespannten Entspannung.
  • Atme nun ein – vollkommen und ziehe die Schulterblätter nach hinten zusammen, so weit du kannst.
  • Deine Hände werden dabei an deinen Körper gezogen und deine Handballen öffnen sich leicht.
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Ende der Einatmung Bewegung 6: Hände sind über die Schultern zum Brustbein gezogen.

  • Atme nun aus – vollkommen und lass nun deine Hände, respektive deine Finger, deine Ellenbogen und Schultern nach vorne ziehen, du brauchst keine exakte Streckung nach vorne, sondern nur soweit, als ob du noch einen kleine Baum umarmen könntest.
  • Beide Beine bleiben immer in gestreckter Haltung.
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Ende der Ausatmung Bewegung 6: Hände sind über die Fingerspitzen parallel nach vorne gezogen worden – lass beide Ellenbogen gebeugt.

Mache diese Übung für den Anfang 7-mal.

Der MeisterInnenweg besteht in 7 mal 7 dieser wunderbaren Bewegung, die im gesamten Kopf-, Nacken-, Schulter-, Rücken- und Brustkorbbereich deine Faszien in die richtige Länge zieht.

Die Rückenmuskulatur wird dabei gekräftigt und entspannt, Versteifungen im oberen Rücken gelöst und Cluster-Kopfschmerzen können reduziert werden.

(Quelle: Die Shaolin Formel, R. Egger) 

Mein VHS-Kurs neigt sich dem Ende zu und wir schließen am Freitag, den 26. April, mit einem kleinen Abschiedstrank. Aber ich beginne am 10. Mai einen neuen Faszienkurs im House of Balance in Graz. Ich freue mich auf alle, die mich auf dem gemeinsamen Weg der Veränderung begleiten möchten…


In eine entspannte, aber doch geistig fitte Kar- und Ferienwoche,

mit viel Zeit zum Üben

eure Martina


Shaolin-Faszientraining Bewegung 5

Meine Lieben! Schön, dass ihr wieder dabei seid.

Wer mich bei meinem Shaolin Weg bis jetzt begleitet hat, wird seinem Körpergefühl schon mehr vertrauen und vielleicht kleine Veränderungen „… am eigenen Leibe spüren.“ (Sigmund Freud). Vielleicht habt ihr eine stolzere Haltung, vielleicht ist euer Po straffer. So ist das Feedback in meinen Shaolin-Trainingsstunden sehr häufig.

Was spürt ihr, was für mich eventuell neu ist? Und dann möchte ich euch heute eine sehr typisch asiatische Bewegung ans Herz legen. Bitte einfach ausprobieren.

Beginn „Neun Rinder am Schwanz zurückziehen“

Dao Ye Jui Niu Wei Shi

  • Nimm dein rechtes Bein nach vorne, Zehen stehen gerade. Dein linkes Bein setzt du zurück, Zehen stehen 45 ° nach außen. Der Schritt ist breiter als deine Schulter. Bring dein Becken gerade, respektive parallel zu deinen rechten Zehen. Bring dein Schambein in Richtung Nabel hoch.
  • Strecke nun das linke Knie komplett durch – das alleine sollte schon ein leichtes Ziehen in deinem hinteren Bein spüren lassen.
  • Dein rechter Arm ruht in Fausthaltung, mit dem Arm ganz abgewinkelt, auf deiner rechten Schulter.
  • Dein linker Arm liegt in Fausthaltung auf deiner Lendenwirbelsäule in Höhe des Nabels.
  • Atme nun aus – vollkommen und bring dein rechtes Knie über die große Zehenspitzen – lass die Bewegung von beiden Hüften ausgehen,
  • deine rechte Hand parallel zum Boden nach vorne, in eine inkomplette Streckung(!) und
  • deine linke Hand nach hinten.

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  • Atme nun ein – vollkommen und bring dein rechtes Knie über deinen rechten Knöchel in Lotlinie zurück. Lass die Bewegung von beiden Hüften ausgehen.
  • Dein rechter Arm zieht sich wieder, deine rechte Hand zieht Richtung Unterarm und alles kommt auf der rechten Schulter wieder zu ruhen.
  • Dein linker Arm zieht sich in Richtung Lendenwirbelsäule retour.
  • Beachte, dass die hintere Ferse immer am Boden bleibt! Mache diese Übung 5 bis 7 Mal, dann wechsle die Seite und komm zu deiner inneren Ruhe.
  • Linkes Bein nach vorne,  Zehen in gerader Stellung, rechtes Bein nach hinten,    Zehen zeigen 45 ° nach außen, vollkommenen Streckung des rechten Knies. Bring dein Becken gerade, zieh dein Schambein hoch.

 

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Je breiter die Schrittstellung, desto fortgeschrittener bist du… ; ) ich habe noch einen langen Shaolin-Weg vor mir!

Versteifungen im unteren Rücken lösen sich, die gesamte Beinmuskulatur wird gedehnt und gleichzeitig gekräftigt. Durch dieses „Öffnen der Hüfte“ wird vor allem die Tiefe Frontal-Faszienlinie aktiviert. Was bei uns „VielsitzerInnen“ essentiell ist.

(Quelle: Dynamische Faszien, R. Egger)

In ein Shaolin aktives und fittes Wochenende

eure Martina


Shaolin-Faszientraining Bewegung 4

Meine Lieben! Schön, dass ihr hier seid.

Kennt ihr das Gefühl nach einem lagen Tag vor dem PC klein und nach vorne gebeugt zu sein, krumm im Rücken und in den Beinen völlig verspannt? Da gibt es wunderbare Bewegungen, die einfach in den Büro- bzw. Arbeits- und Schulalltag eingebaut werden können. Ihr braucht nichts anderes, als euren Körper und ein bisserl Körperwahrnehmung, respektive Achtsamkeit. Die Faszien strecken und überstrecken und weiter gehts mit der Arbeit, die bei uns allen ja nicht von alleine getan wird…  : )

So strecken wir uns heute nach oben, Richtung Himmel und nach unten, Richtung Erde…

Beginn „Einen Stern pflücken und gegen den Großen Bären tauschen“

Zhai Xing Huan Dou Shi 

  • Stehe hüftbreit, die Zehen nach vorne gerichtet, im Drei-Punkt-Stand, Knie in angenehmer Beugung.
  • Nimm zuerst die rechte Hand – Handrücken liegt sanft auf deinem Kronen-Chakra, Handfläche exakt zum Himmel gerichtet.
  • Deine linke Hand ist hinter deinem Körper, Handrücken auf dem Rücken, etwa in Höhe des Nabels – Daumen liegen immer entspannt auf den Zeigefingern, deine Fingerspitzen zeigen zur Körpermitte.
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Beginn der Bewegung 4: ein Handrücken liegt entspannt auf dem Bai Hui, der andere ruht in Höhe des Nabels auf der Lendenwirbelsäule.

  • Atme nun aus – vollkommen und strecke deine rechte Handfläche Richtung Himmel, dabei kommt der Oberarm zum rechten Ohr – nicht umgekehrt und das Ellenbogengelenk geht in absolute Streckung. Es darf ein bisserl ziehen…
  • Linker Arm zieht über den Po Richtung Erde, nur knapp über den Hosenbund, also nicht ganz gestreckt. Beide Schultern sollten nun schief stehen.
  • Spüre in die angenehme Überstreckung im oberen Brustwirbelsäulenbereich hinein.
  • Atme nun ein – vollkommen und ziehe jeweils die rechte und die linke Schulter wieder in eine Gerade, die rechte Hand wird zum Kronen-Chakra und die linke Hand zur Lendenwirbelsäule zurück gezogen.
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Ende der Bewegung 4: eine Handfläche hat sich Richtung Himmel gezogen, die andere Richtung Erde. Die Schultern stehen schief.

Ende: dein rechter Handrücken liegt wieder auf deinem Bai Hui, dein linker Handrücken in Höhe des Nabels auf der Lendenwirbelsäule. Dieses Mal bleiben deine Beine immer gestreckt, aber entspannt am Boden stehen. Mache die Übung 5 bis 7 Mal je Seite.

Dann wechsel die Seiten: linker Handrücken gen Himmel, rechter Handrücken gen Erde.

Verspannungen im oberen Rücken, Kopfschmerzen und Schulterschmerzen können so vorgebeugt, ja sogar reduziert werden.

Im Nacken, Hals und Kopf, in den Schultern, den Armen und im Rücken kommt es nun zur Faszientransformation – spüre achtsam hinein.

(Quelle: „Die Shaolin Formel“, R. Egger)

Donnerstag ist für mich und meine KursteilnehmerInnen Faszientag und an alle die diese Bewegung ausprobieren, viel Angenehmes beim Üben

eure Martina


Faszien-Vortrag als BGF-Projekt in der Privatklinik der Kreuzschwestern, Graz

Vor kurzem war ich als Gastreferentin in der Privatklinik der Kreuzschwestern eingeladen und durfte in einem vollen Seminarraum – ca. 30 Personen – für 2 Stunden mein Wissen und mein Faszien-Werkzeug 😉 den Damen aus der Pflege inklusive Pflegedienstleitung (!), der Physiotherapie und sogar der Administration weitergeben.

Ich konnte die Funktionen der Faszien,

  • das Formen,
  • das Bewegen,
  • das Kommunizieren und
  • das Versorgen, erklären,

habe mit einer Orange das Faszien-Kostüm bei Obst, das dem menschlichen Organismus  gleich zu setzen ist, veranschaulicht und die Wichtigkeit des Wassers für die Faszien hervorgehoben.

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Bilder sagen mehr als 1.000 Worte: 1 g Zucker bindet 4 g Wasser im Körper : ( Softdrinks enthalten über 5 g Zucker, viele sogar mehr als 8 g je 100 ml!!

 

Wussten Sie, dass 1 g Zucker 4 g Wasser bindet? Was sagt uns das über unseren Zuckerkonsum und unser Trinkverhalten…

Genau: wir leben viel zu süß!! Aus diesem Grund gab es beim Vortrag ausschließlich Wasser zu trinken.

Ich konnte alle Damen zum Mitrollen mit dem Tennisball, dem billigsten und sehr effektiven Faszien-Werkzeug, motivieren und hatte einige erstaunte Ausrufe, was alles mit „ein bisschen“ Plantarfaszien rollen machbar ist! UND – beim nächsten Kopfschmerz zuerst rollen und dann erst Anderes einwerfen! Das wird jedoch nicht mehr nötig sein.

Dem Vortrag wurde ein 4-wöchiges Faszientraining für alle angeschlossen und so konnte von jeder Dame, der Küchenkoch schnupperte auch mit, ein federndes, schwingendes, ziehendes und spezielles Üben absolviert werden. Die Shaolin-Formel aus dem Qi Gong wurde mit großer Achtsamkeit ausgeführt und auch hier war das Erstaunen groß, dass dies ebenso zum Faszientraining zählt. So ganz ohne Rollen…

Die Zeit war erfrischend, lustig und im wahrsten Sinne des Wortes spannend, nicht nur für unsere Faszien.

Ich wünsche den Damen und dem Herrn noch viele spannende Erfahrungen mit dem Erlernten und hoffe, die eine oder andere in einem meiner Faszienkurse wieder zu sehen.


Ein herzliches Dankeschön für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Einladung,

schwingende Grüße

Ihre Martina


Shaolin-Faszientraining Bewegung 3

Meine Lieben, schön, dass ihr hier seid.

Heute ist mein Nacken vom ständigen Schreiben am PC beleidigt und so will ich euch meinen Geheimtipp ans Herz legen, wie ihr ganz schnell und leicht euch im Nacken, Kopf und Brustbereich wieder in die richtige Richtung bewegen könnt, wenn ihr auch einmal zuviel des Guten in sitzender Position verweilt. Aufstehen ist immer eine gute Wahl – Bewegung dazu noch besser. Also hier die 3. Bewegung der Shaolin-Formel.

Beginn „Wei Tuo tragend eine Stange darbieten, 3. Bewegung „

Wei Tuo Xian Chu Di San Shi

  • Stehe mit deinen Fersen geschlossen, die Zehen eine Faust breit auseinander, Knie in angenehmer Beugung,
  • deine Handrücken ruhen sanft auf deinem Haupt – dem Bai Hui, dem höchsten Punkt deines Kopfes,
  • deine Handflächen zeigen parallel zum Himmel und deine Mittelfinger berühren sich locker.
  • Du hast vollständig eingeatmet.

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  • Atme nun aus – vollkommen und ziehe beide Handflächen Richtung Himmel, sodass sich deine Arme, respektive Ellenbogengelenke vollständig strecken. Deine Arme ziehen, die Schultern folgen ihnen nur,
  • dabei gehst du leicht auf beide Fußballen, das Gewicht bleibt auf dem Großzehengrundgelenk.
  • In dieser vollkommenen Streckung ziehst du dich jeden noch so kleinen Millimeter Richtung Himmel und genießt das Wachsen in deiner gesamten Wirbelsäule.
  • Atme nun ein – vollkommen und ziehe deine Schultern nach unten, sodass deine Handflächen wieder entspannt auf deinem Bai Hui zu liegen kommen.
  • Gleichzeitig senkst du deine Fersen zu Boden – du stehst wieder im Ausgangsstand, Fersen berühren sich.
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Ende der Bewegung 3: du stehst auf den Fußballen, das Gewicht auf den Großzehengelenken, deine Knie und Ellenbogen sind vollkommen gestreckt. Handflächen zeigen Richtung Himmel.

Ende: du stehst wieder, wie zu Beginn, in leichter Beugung im Knie- und Ellenbogengelenk. Mache die Übung 7 bis 10 Mal.

Spüre in deinen Körper: die Faszientransformation des Nackens, der Schultern, des Rückens, der Beine, der Fußsohlen, der Arme, sogar des Bauchraumes beginnt. (aus „Die Shaolin-Formel“, R. Egger)


Für ein entspanntes Wochenende mit dieser wunderbaren Qi Gong Übung!

Ausprobieren und gut fühlen

eure Martina


Shaolin-Faszientraining Bewegung 2

Beginn „Wei Tuo tragend eine Stange darbieten, 2. Bewegung

Wei Tuo Xian Chu Di Er Shi

  • Stehe hüftbreit im Dreipunktstand – Zehen gerade nach vorne gerichtet. Knöchel, Knie, Hüftgelenk sowie Schultern sind in einer Lotlinie übereinander gereiht. Den höchsten Punkt unseres Kopfes, den Bai Hui, respektive das Kronenchakra lassen wir Richtung Himmel wachsen – das bedingt eine aufrechte Halswirbelsäule. Hände sind links und rechts der Schulter angelehnt, die Handflächen zeigen nach oben, die Knie sind in einer leichten Beugung.
  • Atme nun aus – vollständig, und führe deine Arme nach außen in die komplette Streckung. Lass deine Fingerspitzen die Schulterblätter auseinander ziehen- nicht die Ellenbogen, nicht die Schultergelenke!! Gleichzeitig stelle dich auf beide Ballen und strecke die Kniegelenke durch. Achtsam und mit großer Körperwahrnehmung.
  • Deine Handflächen zeigen Richtung Himmel, deine Schultern sind entspannt nach unten gezogen, deine Ellbogen- und Kniegelenke sind maximal durchgestreckt. Hole dir jeden Millimeter aus deinen Faszien heraus!
  • Atme nun ein– vollständig, und bringe die Handflächen wieder zu den Schultern – deine Schulterblätter führen diese Bewegung aus, deine Arme folgen. Beuge deine Knie und stehe wie zu Beginn in einer entspannten Haltung.
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Ende der Bewegung 2: Hole deine Arme mit den Schultern wieder ganz an den Körper heran, Ellenbogen zeigen zum Brustkorb, Handflächen Richtung Himmel, deine Knie sind leicht gebeugt.

Ende: du stehst wieder, wie zu Beginn, gleichmäßig auf beiden Beinen im Dreipunktstand und beginnst erneut – in deinem Atemtempo, in deiner Regelmäßigkeit. Mache die Übung 7 bis 10 Mal.

Spüre hinein und genieße die neue Spannkraft in deinem Oberkörper und in deinen Beinen. Diese Übung kann die Durchblutung und Blutverdünnung verbessern.

(Quelle: Die Shaolin Formel, R. Egger)

Einen schönen Wochenausklang mit neuer Spannkraft im Körper

wünscht euch,

Martina


Shaolin-Faszientraining Bewegung 1

Die Fastenzeit ist seit ein paar Tagen bei uns eingezogen und mit ihr hoffentlich ein bisschen Ruhe und Stille in unser Leben eingekehrt! Ich möchte diese Zeit nutzen, um euch in ein sehr spannendes Thema einzuführen: die Faszientransformation nach der Shaolin Formel aus dem Qi Gong.

Mit diesen 12 aufeinanderfolgenden Bewegungen, immer in der gleichen Reihenfolge und in einer ganz speziellen Choreografie, entspannen, spannen und überstrecken wir unser ganzes Faszienkostüm und geben so unserem Bindegewebe die Chance sich richtig zu platzieren. Wir brauchen dazu nichts, außer unserem Körper. Wer seine Faszien dazu superoptimal vorbereiten möchte, trinkt 30 Minuten vor den Übungen ca. 250 ml heißes Wasser (Achtung vor Verbrühungen!).

Beginn „Wei Tuo tragend eine Stange darbieten, 1. Bewegung

  • Stehe hüftbreit im Dreipunktstand – Zehen gerade nach vorne gerichtet. Knöchel, Knie, Hüftgelenk sowie die Schulter sind in einer Lotlinie übereinander gereiht. Den höchsten Punkt unseres Kopfes, den Bai Hui, respektive das Kronenchakra lassen wir Richtung Himmel wachsen – das bedingt eine aufrechte Halswirbelsäule.
  • Schließe deine Hände etwa in Brusthöhe so, als ob du einen Baum umarmen möchtest. Der Baum ist keine Nuss, sondern eine grazile Japanische Kirsche ; ) Deine Finger berühren sich nicht.
  • Atme nun ein und führe die Schulterblätter zueinander – nicht die Ellenbogen, nicht die Schultergelenke!! Achtsam und mit großer Körperwahrnehmung.
  • Deine Finger vorne sind nur eine handbreit auseinander geführt worden – den Rest übernimmt dein Rücken, respektive deine Schulterblätter!
  • Atme nun aus – vollständig, und bringe die Fingerspitzen zueinander – nicht die Ellenbogen, nicht das Schultergelenk, bis sich die Fingerspitzen wieder begegnen, aber nicht berühren. Die Beine beugen sich leicht im Kniegelenk.
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Ende Bewegung 1: die Fingerspitzen haben sich ziehend wieder angenähert und sind in der Ausgangsstellung – Finger gegenüber, Daumen entspannt auf den Fingern.

Ende: du stehst wieder, wie zu Beginn, gleichmäßig auf beiden Beinen im Dreipunktstand und beginnst erneut – in deinem Atemtempo, in deiner Regelmäßigkeit.

Spüre hinein und genieße das Weit- und Offen-werden in deinem Brustkorbbereich, wo die Transformation der Faszien beginnt.


Einen langen und ruhigen Atem für diese Woche wünscht

Martina


Frauengesundheit – erfolgreicher Impuls-Vortrag und „hands-on“ mit Faszien-Werkzeug

 

Am vergangenen Freitag gab´s einen aktiven und wippenden Impuls-Vortrag über Faszien und was sie mit Frauengesundheit zu tun haben. Ich war vom Eltern-Kind-Zentrum als Sprecherin eingeladen worden und konnte einige Damen, einen jungen „Herren“ und ein Baby, erst ein paar Monate jung, begeistern. Alle haben fleißig entspannt, gestreckt und überstreckt….was die Faszien laut Shaolin-Formel zum Gesundbleiben eben so brauchen. Auch die Rollen und Bälle kamen zum Einsatz.

Das Faszien-Konstrukt einer Klementine wurde genau studiert, bevor sie verspeist wurde ; ) (im Bild ein Zitrone…)

und das Faszien gerechte Sitzen ausprobiert.

Alles in allem: ein gelungener Nachmittag, der nach mehr verlangt.

Deshalb starten wir am

9., 16., 23. und 30. November im EKIZ Faszien-Gesundheitsstunden jeweils von

16.30 bis 17.30 Uhr.


Anmeldung direkt beim EKIZ

oder unter

martina.bacher003@gmail.com

oder unter

+43(0)67688812229

g´sunde Grüße, eure Martina

 

 


Eine etwas andere Sportstunde in der HTL Weiz

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Der Gesundheitsbeauftragte und Lehrer Herr D.I. Michael Nast lud mich in die HTL Weiz, um die dort angehenden TechnikerInnen (plus ihres Sportlehrers) einmal etwas anders zur sportlichen Höchstleistung zu motivieren. Ich durfte knapp 50 junge Burschen und 2 junge Damen mit einem Warm-up aus dem Aerobic, inklusive Koordinations- und Beweglichkeitsübungen versteht sich, einstimmen. Ein Tabata-Circle aus dem HIIT (High Intensity Intervall Training) brachte uns dann alle (!) zum Schwitzen. Als Cool down wurden die Bewegungen aus der Faszientransformation der Shaolin Formel durchgemacht, damit wir „geschmeidig wie ein Leopard“ (K. Starrett) Faszien gedehnt die Sportstunde verließen.

Danke für Euren begeisterten Einsatz!

Martina