Bunt, bunt, bunt, ist alles was ich liebe! Mahlzeit aus meiner veganen Suppenküche

Hey. Schön, dass du wieder auf meiner Seite reinschaust.

Die Tage werden merklich kürzer und kälter, sodass mir die ersten Gedanken an den Winter kommen. Gleichzeitig ist damit eine erste Vorfreude auf Weihnachten verbunden. Wie sieht das bei dir aus? Kannst du im November schon von Weihnachten sprechen oder ist dir das zu früh? Die Geschäfte beginnen ja bereits im August mit dem Verkauf von Lebkuchen (leider)!! Das finde ich persönlich entsetzlich.

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Darum habe ich erst in den vergangenen Tagen begonnen mir den Kopf zu zerbrechen, welche Ideen ich dir für Weihnachten bzw. für deine weihnachtliche Gaumenfreuden herzaubern soll. Ich beginne heute einmal mit allen Farben, ganz unter dem Motto: „Bunt ist alles was ich liebe!“ in Form von vier verschiedenen veganen Suppen, die als Vorspeise eine wahre und warme Pracht sind. Wenn du nicht weißt, für welche du dich entscheiden sollst, dann nimm die Suppe, die zur Farbe deiner Christbaumkugeln dazu passen wird! :-)) Was meinst du? Oder willst du sie alle ausprobieren? Auch gut. Hier gehts zu den clean eating-Rezepten

 

Nanas-Erbsen-Minze-Suppe 

 

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Was wir für 4 Portionen brauchen

  • 600 g Erbsen, tiefgekühlt oder frisch
  • 1 große Erdäpfel, geschält und in kleine Stücke geschnitten
  • 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 ml Weißwein, optional
  • 400 ml Gemüsesuppe
  • 2 Zweige Thymian, frisch oder getrocknet
  • 2,5 TL Nanas Tabouleh Kräuter von Sonnentor (beinhaltet Pfefferminze, Petersilie, Paradeis-, Zwiebel-, Knoblauchstücke, Zitronenschale, Korn-, Ringelblume, Meersalz, Mutterkümmel)
  • 1 kleiner Stängel Minze, frisch (ich habe die normale Cocktail-Minze genommen)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 TL Hafercuisine, aufgeschlagen zur Garnierung
  • Minze und Schnittlauch, zur Garnierung

Wie ich es mache und in 30 Minuten servierfertig bin

In einem Topf das Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel, den Lauch und den Knoblauch glasig dünsten, mit Weißwein ablöschen, Erdäpfel und die Gemüsesuppe dazugeben und 8 Minuten köcheln lassen. Die Erbsen untermengen und weitere 5 Minuten kochen lassen.

Zum Schluss den Thymian, die Sonnentor-Kräuter und die Minze beigeben. Nicht mehr kochen lassen, sondern sofort mit einem Pürierstab fein mixen.

In Teller gießen und mit Minze, Schnittlauch und Hafercuisine garniert servieren.

 

Paradeiser-Johannisbeer-Cremesuppe

 

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Was wir für 4 Portionen brauchen

  • 1 kg Paradeiser, gehäutet, entkernt und in Stücke geschnitten
  • 150 ml Paradeis-Polpa aus der Flasche
  • 2 rote Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 2 EL Johannisbeeren, getrocknet aus dem Bioladen Bioherz
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 El vegane Butter
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1,5 EL Kichererbsenmehl, zum Stäuben
  • Salz, Pfeffer
  • 200 ml Hafercuisine, optional
  • Basilikumblättchen und getrocknete Johannisbeeren, zur Garnierung

Wie ich es mache und in 30 Minuten servierfertig bin

Die Paradeiser über Kreuz einschneiden, für etwa 15 Sekunden in kochendes Wasser legen, abschrecken und häuten. Die Paradeiser halbieren, den Strunk entfernen, wenn du möchtest auch die Kerne rausnehmen. Ich mache das nur sehr schlampig, denn ich lasse noch viele Kerne drinnen. Zum Schluss die Paradeiser in kleine Stücke schneiden und beiseite legen.

In einem großen Topf die Butter und das Öl heiß werden lassen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Lorbeerblatt hinzugeben und alles mit Mehl bestäuben. Weiter Rühren und so lange anschwitzen, bis das Ganze Blasen wirft. Die Paradeisstücke in die Mehlschwitze geben und mit der Paradeis-Polpa aufgießen. Zum Schluss noch die getrockneten Johannisbeeren beimengen. Zugedeckt bei geringer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Lorbeerblatt aus der Suppe nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen, die Hafercuisine und so viel Wasser zugießen, dass beim Pürieren mit dem Mixstab eine feincremige Suppe entsteht.

In Teller portionieren und mit Basilikum und ein paar Johannisbeeren garnieren und servieren.

 

Toskanische Bohnensuppe

 

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Was wir für 4 Personen brauchen

  • 2 Dosen Cannellini-Bohnen (à 400 g), abgetropft oder andere weiße Bohnen
  • 2 Stangen Lauch, in Ringe geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen, gepresst
  • 2 EL Olivenöl
  • 400 ml Gemüsesuppe
  • 50 ml Reiswein
  • Salz, Pfeffer
  • einen Schuss Zitronensaft, frisch gepresst
  • Petersilie und Olivenöl, zur Garnierung

Wie ich es mache und in 20 Minuten servierfertig bin

Das Öl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebel dazugeben und zugedeckt auf kleiner Hitze anschwitzen, bis sie glasig, aber nicht gebräunt sind. Den Knoblauch unterrühren und weitere 1 bis 2 Minuten garen. Mit dem Reiswein ablöschen.

Bohnen abtropfen lassen, aber nicht abwaschen. Dann die Bohnen hinzufügen und mit der Gemüsesuppe aufgießen. Kurz aufkochen, mit einem Pürierstab fein mixen und mit Salz, Pfeffer und dem Zitronensaft abschmecken.

In einen Teller schöpfen und mit Petersilie und ein paar Tropfen Olivenöl garnieren und servieren.

 

Rhonen-Süppchen mit Kren

 

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Was wir für 4 Portionen brauchen

  • 500 g Rhonen, roh, geschält und in Stücke geschnitten
  • 2 Karotten, in Scheiben geschnitten
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Stangensellerie, in Scheiben geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 2 EL Olivenöl
  • 400 ml Gemüsesuppe
  • je 1/2 TL Majoran und Thymian, frisch oder getrocknet
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Hafercuisine, optional
  • Rhonenblättchen und 1 EL Kren, frisch gerieben, zur Garnierung

Wie ich es mache und in 35 Minuten servierfertig bin

In einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch anschwitzen. Das geschnittene Gemüse beimengen und 5 Minuten anbraten. Mit der Gemüsesuppe aufgießen. Zugedeckt bei geringer Hitze 25 Minuten köcheln lassen. Die Rhonen sollten schön weich werden!

Mit den Gewürzen abschmecken und mit dem Pürierstab cremig mixen. Eventuell mit der Hafercusine noch sämiger machen.

In Teller füllen und mit dem frischen Kren und den jungen Blättchen der Rhone garniert servieren.

 

Mein Gesundheitstipp für dich

In der herbstlich-winterlichen Jahreszeit solltest du mit kalten Getränken und Speisen, sowie mit Rohkost ein bisserl sparsamer umgehen, aber auf keinen Fall ganz weglassen. Warmes Frühstück und eine warme Suppe als Starter zu Mittag und / oder am Abend geben dir von innen Feuer und Energie. Genau das braucht dein Körper jetzt täglich! Dieses Wissen stammt aus dem Ayurveda. Ich praktiziere es schon sehr lange und kann es dir nur wärmstens :-)) empfehlen.

 

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Du hast Lust bekommen, alle vier Varianten zu servieren? Viel Freude beim Nachkochen! Und wenn du möchtest, schreibe mir im Kommentar, was dein Favorit ist und was ihn so gut macht!


G’sunde Grüße, Martina