8 g’sunde Gründe für die Vogelmiere

8 g'sunde Gründe für die Vogelmiere

Halli-Hallo! Schön, dass du bei mir mitliest. Danke für deine Zeit. Ich hoffe, du bist gesund und munter durch die Osterfeierlichkeiten gekommen und hast wunderbare Stunden im Kreise deiner lieben Familie und FreundInnen verbracht. Wer bei mir auf meinen sozialen Profilen reinschaut, hat gesehen, dass ich eine kleine Auszeit mit meiner Tochter in Split, Kroatien, genommen habe. Sonne, Strand und Meer hilft bei mir immer!! Und so komme ich entspannt und mit Energie zurück und möchte dir mit meinem neuen Blogpost, 8 g’sunde Gründe für die Vogelmiere, mein neues Superfood für den Frühling vorstellen. =) Perfekt passend zum gestrigen Tag der Erde – #earthday !

8 gsunde Gründe für die Volgemiere

Bei meiner Wildkräutersuppe für deinen Gründonnerstag (<<< Rezept) war die Vogelmiere ja eine von neun Zutaten. Ich habe dir nicht viel über sie erzählt, dir aber versprochen, dass ich einen eigenen Blogpost über dieses wunderbare saisonale und regionale Grün machen werde. Warum? Weil sie sehr viel zu bieten hat und daher große Aufmerksamkeit verdient. <3

Das wunderbare satte Grün in den großen Blumentöpfen vor meinem Haus hat es mir momentan sehr angetan. Die Vogelmiere oder Feldsternmiere, Fieberkraut, Hühnerdarm oder Alsine, wie sie noch genannt wird, gehört in die Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Sie hat sich hier von selbst eingenistet und begleitet mich nun schon ein paar Jahre hindurch. Mit ihren kleinen weißen Blumenköpfchen ist sie einer meiner ersten gratis Immun-Booster nach dem langen Winter.

Grünes Superfood

Warum ist die Vogelmiere, lateinisch Stellaria media, (d)ein Superfood? Hier erfährst du mehr:

8 g’sunde Gründe für die Vogelmiere

I| Die Vogelmiere ist wie Unkraut! Sie vermehrt sich rasch, überzieht in kurzer Zeit den Boden deiner Blumentöpfe oder deinen Garten wie ein Teppich. Dabei ist sie nicht zimperlich. Sie zeigt dir an, dass dein Boden stickstoffreich ist und sorgt zudem für einen nährstoffreiches Klima rundherum. Sie mag Sonne und Halbschatten. Du findest sie auf Äckern, Weinbergen, Beeten und sogar zwischen Kies und Pflastersteinen. Zu große Trockenheit mag sie nicht.


II| Die Vogelmiere beliefert uns fast das ganze Jahr über mit ihrer kulinarischen Anwesenheit. Bereits ab März wächst und blüht sie mit ihren weißen sternförmigen Blüten. Sie kann uns mit bis zu drei Generationen pro Jahr erfreuen. In strengen, kalten Winter benötigt sie eine Pause, um mit aller frische als erster Frühlingsbote wieder zu blühen.


III| Die Vogelmiere ist eine Allrounderin. Ob Blüten, Blätter oder Stängel, du kannst alles essen. Beim Zubereiten zerschneide die Stängel, denn im Inneren des Stiels ist ein zäher Faden, der dich beim Essen eventuell stört.


8 gsunde Gründe für die Vogelmiere

IV| Die Vogelmiere kannst du roh genießen. Sie ist eine perfekte Zutat in grünen Smoothies oder im Salat. Außerdem kannst du sie blanchiert in Form von Suppen verspeisen.


V | Die Vogelmiere ist reich an Vitamin C (Ascorbinsäure). Schon 50 g Vogelmiere decken den Tagesbedarf bei uns Erwachsenen.


VI | Die Vogelmiere ist ein Kaliumspender (K). Dies fördert die Wasserausscheidung und kann dadurch deinen Blutdruck senken.


8 gsunde Gründe für die Vogelmiere

VII | Die Vogelmiere beinhaltet Triterpen-Saponine, die eine schleimlösende Wirkung in deinem Körper veranlassen und bei Husten und Bronchitis lindern und daher in Husten-Teemischungen enthalten sind.


VIII | Die Vogelmiere hat ebenfalls Fett, Rutosid, sowie in den Samen fettes Öl als wertvolle Inhaltsstoffe.

Quelle: Kulinarische Geschenke aus der Natur. Ein Führer durch die Jahreszeiten; Usch von der Winden; Cornelia Renson; Edition Fackelträger Verlag GmbH; Köln; o.J. / Selbstversorgung aus der Natur mit essbaren Wildpflanzen; Constanze von Eschbach; Kopp Verlag; Rottenburg, 2014 / Pschyrembel Naturheilkunde und alternative Heilverfahren; De Gruyter; Berlin/Bosten, 2011.

Sammel-Tipp

Verwechslungsgefahr besteht nur mit anderen, ebenfalls essbaren Verwandten aus ihrer Art. So zum Beispiel mit der Echten Sternmiere (Stellaria holostea) oder der Grassternmiere (Stellaria graminea). Bitte beachte beim Sammeln, dass gerade in den kalten Monaten diese wunderbare Pflanze Nahrung für verschiedene Tiere ist. Daher nimm nur so viel mit, wie du wirklich benötigst. Ganz im Sinne von zero waste!! Danke. 🙂

An der Vogelmiere ist ganz speziell die einseitige Behaarung am Stiel. Oben auf meinem Bild kannst du es gut erkennen. Die entzückenden weißen Blüten, die wie Sterne scheinen, sind bei ihren fünf Kronblättern so tief eingeschnitten, dass sie zehnstrahlig zu sein scheinen. Einfach wunderbar! 🙂

Ich hoffe, ich konnte dich für’s Wochenende begeistern, mit geöffneten Augen durch deine Umgebung zu gehen, um vielleicht eine Vogelmiere zu finden und zu sammeln. Erzähle mir dann gerne in den Kommentaren, was du mit ihr Spezielles zubereitet hast. Bleibe dabei auf jeden Fall bei clean eating Rezepten. Das heißt, bleib ohne chemische Zusatzstoffe, bleib gentechnikfrei und biologisch!

Falls du 8 gute Gründe für den Bärlauch – der erste gesunde Frühlingsbote, mein Superfood aus dem Vorjahr nochmals lesen möchtest, dann bist du hier genau richtig. Beides in Kombination ist eine wahre Gaumenfreude. Viel Spaß beim Ausprobieren.

Superfood und Immun-Booster Vogelmiere

Einen lieben Gruß mit viel grüner Energie!

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