Auf die Plätzchen, fertig, Weihnachten!

Hey, du! Schön, dass du wieder mit dabei bist.

Heute ist der 3. Adventsonntag und der Trubel auf den diversen Adventmärkten spitzt sich zu! Hast du dich heuer schon auf einem Adventmarkt in der Kälte getummelt und die vielen Verlockungen gesehen? Ich bin da immer ziemlich zaghaft unterwegs. Vor allem was das Trinken und Essen auf diesen Adventmärkten betrifft. 2 Tassen Glühwein genossen und am nächsten Tag ist dir ein brummender Schädel sicher 😛

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Daher ziehe ich es vor, Punsch, Glühwein & Co. selbst zu machen, Gäste zu mir nach Hause einzuladen und mit ihnen eine ruhige, aber gute Zeit zu verbringen. Wie du rasch und trotzdem ohne Hexerei sensationelle kulinarische Adventmarkt-Genüsse auf deinen Tisch zauberst, verrate ich dir heute. Die Rezepte sind teilweise vegan, Rohkost, getreidefrei und frei von Zucker – clean-eating ist auch zur Adventzeit möglich!!

 

 Glühwein, beerenstark & selbstgemacht 

 

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Was wir für 1 Liter Glühwein brauchen

  • 500 ml Rotwein
  • 150 ml Früchtetee, Teessackerl oder lose 🙂
  • 3 – 4 EL Agavendicksaft oder150 g Zucker optional
  • 1 Zimtstange
  • 3 Gewürznelken
  • 250 g Beerenmix, tiefgekühlt, vom letzten Sommer (Erd-, Him-, Heidel-, Brombeeren), was immer du in deinem Tiefkühler noch findest 🙂

Wie ich es mache und in 20 Minuten servierfertig bin

Früchtetee für 10 Minuten in kaltem Wasser ansetzen, dann aufkochen und ca. 5 Minuten ziehen lassen.

Anschließend in einen großen Topf abseihen. Rotwein, Zucker, Zimt und Nelken dazugeben und nochmals aufkochen und ca. 3 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Beeren leicht antauen und in den Glühwein geben. Auch diese noch kurz ziehen lassen, damit sie das Aroma annehmen.

Die Zimtstange und die Nelken rausfischen – der Rest kann in vollen Zügen genossen werden. In gläserne Heferln füllen, damit die Beeren zur Geltung kommen.

Dieser Glühwein wird das i-Tüpfchen auf deinem Weihnachts-i werden, du wirst sehen. Alle meine Gäste waren hochauf begeistert von den Beeren, die mit ihrer leicht säuerlichen Note die Süße des Glühweins auffangen. Hmmm, lecker!

 

Kinderpunsch – absolut natürlich 

 

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Was wir für 1 Liter alkoholfreien Punsch brauchen

  • 750 ml Apfelsaft, vom Bauernmarkt in der Pfandflasche
  • 250 ml Wasser
  • 1 Zimtstange
  • 2 Bio-Orangen, ausgepresst
  • 2 Bio-Zitronen, ausgepresst
  • 2 TL Agavendicksaft oder etwas Zucker, optional für die ganz Süßen
  • Orangen- und / oder Zitronenscheiben zum Garnieren

Wie ich es mache und in 5 Minuten servierfertig bin 

Apfelsaft und Wasser mit Zimtstange erhitzen, nicht kochen. 2 bis 3 Minuten ziehen lassen. Währenddessen Orangen und Zitronen pressen und den Saft hinzugießen. Mit Agavendicksaft oder Zucker abschmecken und in Tassen füllen und warm genießen.

Dieser selbstgemachte Kinderpunsch ist nicht nur super schnell zubereitet, sondern ist ebenfalls eine tolle Alternative zu all dem chemischen Zeugs, das es auf den Adventmärkten so gibt. Bei allen Kinderfesten im Kindergarten und in der Schule meiner Kinder war mein Punsch der warme Liebling aller Kinder!!

 

Paleo-Nussecken – getreidefrei

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Was wir für ein halbes Backblech / ca. 30 Stück brauchen

  • 2 Eier
  • 25 g Vollrohrzucker (15 g / 10 g)
  • 180 g Mandeln, gerieben
  • 1 TL Backpulver
  • 60 vegane Butter (50 g / 10 g)
  • 1 EL Kokosblütensirup oder Ahornsirup
  • ½ TL gemahlener Zimt
  • 100 g Haselnüsse, gehackt
  • 100 g Walnüsse, gehackt
  • 100 g Nobelbitterkuvertüre 70%

Wie ich es mache und in ca. 40 Minuten fertig bin

Backrohr auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Hasel- und Walnusskerne zerhacken. Ob du dies mit der Hand oder ganz kurz in einem Blender machst, bleibt dir überlassen. Gib acht, dass die Nüsse nicht zu fein vermahlen werden, sie sollten für ein knackiges Topping groß genug bleiben.

Von den 60 g Butter, 50 g in eine Schüssel geben und schaumig aufschlagen. Von den 25 g Vollrohrzucker, 15 g dazu gießen, ebenfalls die 2 Eier beimengen und alles nochmals mit dem Handmixer aufschlagen. Geriebene Mandeln mit Backpulver mischen und unterrühren.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech in einer Größe von 20 x 30 cm verstreichen. Das nimmt in etwa die Hälfte eines normalen Backblechs ein.

Die restlichen 10 g Butter mit den restlichen 10 g Zucker, Kokosblütensirup und Zimt in einem kleinen Topf erhitzen und rühren, bis eine glatte Masse entsteht. Die gehackten Nusskerne ebenfalls in den Topf geben und gut mit der glatten Masse verrühren.

Die noch warme Nussmasse auf dem Teigboden gleichmäßig verstreichen. Ab in den Backofen: auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen.

Währenddessen die Kuvertüre in einer kleinen Metallschüssel über Wasserdampf schmelzen. Die Nussecken aus dem Backrohr nehmen, kurz abkühlen lassen, aber noch warm in Dreiecke schneiden. Ob groß oder klein, das ist deinem Geschmack überlassen. Die Nussecken zum Schluss noch mit der warmen Kuvertüre verzieren und vollständig auskühlen lassen. Dann erst in einer Dose verstauen oder sofort vernaschen.

 

Fruchtige Pistazien-Datteln-Kugeln – Rohkost & vegan

 

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Was wir für 20 Kugeln brauchen

  • 120 getrocknete Preiselbeeren – Cranberrys auf Neudeutsch 😛
  • 65 g Datteln ohne Kerne
  • 2 EL Kakaopulver
  • 50 g Cashewkerne
  • 50 g Pistazien
  • 40 g Agavendicksaft
  • 55 g zarte Haferflocken
  • 100 g Pistazien, gehackt für die Deko

Wie ich es mache und in 20 Minuten fertig bin (exklusive 20 Minuten Ruhezeit)

Preiselbeeren, Datteln, Kakao, Cashewkerne, Pistazien und Agavendicksaft in einen starken Mixer (Blender) geben und pürieren. Es soll ein sehr zähe und klebrige Masse entstehen.

Fertige Masse mit Haferflocken verkneten und 20 Minuten ruhen lassen, damit sich die Haferflocken gut mit der Flüssigkeit ansaugen.

Aus der Masse 20 kleine Kugeln formen. Das geht am besten mit nass-feuchten Händen, immer wieder abwaschen, damit die Kugeln auch schön kugelrund 🙂 werden.

Die gehackten Pistazien in einen kleinen, etwas höheren Teller gießen und die fertigen Fruchtkugeln darin wälzen, die Pistazienpanier festdrücken. Dann wandern die Kugeln in einen luftdicht verschlossenen Behälter und werden im Kühlschrank aufbewahrt. Vor dem Vernaschen sollten die Fruchtkugeln wieder auf Zimmertemperatur gebracht werden, denn so schmecken sie am besten.

 

 

Mein Advent-Gesundheitstipp für dich

Genieße in Maßen, d.h. eine Tasse Glühwein oder Punsch und eine Hand voll Kekse haben so viele Kalorien wie eine reguläre Mahlzeit!!  Wenn du diese Adventverlockungen zusätzlich zu dir nimmst, geh es am nächsten Tag ein bisserl gesünder an – Tipps findest du in all meinen anderen Blogposts.

 


Einen stillen Adventgruß an dich, mit viel gutem Genuss und guten Zeiten mit deinen Freund*innen,

deine Martina

 

 


Orange-funkelndes, veganes Weihnachtsdessert

Hey. Schön, dass du wieder dabei bist.

Die Hälfte der Adventszeit ist mit heute um. Wie die Zeit verfliegt! Bist du, so wie ich, bereits voll im Vorbereitungsfieber für ein gelingendes Weihnachtsfest? Suchst hier und dort für ein neues, gutes und schnelles (!) Rezept und die passende Tischdekoration? Vielleicht sollte der Weihnachtsstern heuer einmal in einer anderen Farbe gekauft werden? Wie siehst du das? Ich liebe den roten Weihnachtsstern einfach! Weihnachten ist bei mir mit den Farben Rot und Grün fest verankert. Da bin ich seit Jahrzehnten, würde ich nun mal sagen, traditionell unterwegs. Das habe ich aus meinem einjährigen Aufenthalt in Amerika mitgenommen. Dort ist zu „x-mas“ alles Rot und Grün!! 🙂

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Bei meinem Weihnachtsmenü bin ich da schon ein bisserl experimentierfreudiger. Der Weihnachtsklassiker mit Fisch oder Truthahn ist bei meinem vegan – vegetarischem Lebensstil, den meine Tochter bei uns eigentlich eingefordert hat, nicht mehr drinnen, aber dafür gibt es viele superleckere Lebensmittel, die ich sonst nie kennengelernt hätte. Und dafür bin ich ihr dankbar.

Eine solche „neue“ vegane Spezialität habe ich echt lieben gelernt und heute möchte ich sie dir in einem weihnachtlichen Orange-Grün servieren. Im Sommer habe ich die diversen Nicecream-Sorten mit Früchten der Saison gemixt. Auch dieses Mal wieder, verwende ich Früchte, die es momentan zu kaufen gibt, nämlich die Orange, verfeinert mit dem leicht nussigen Geschmack der Pistazie. Die Farbkombination alleine erinnert schon an Weihnachten und vielleicht brauchst du ja gerade eine neue Idee für dein Weihnachtsdessert?

 

Orangen-Pistazien-Nicecream

 

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Was wir für 4 Portionen brauchen

  • 6 – 8 überreife Bananen, tiefgekühlt, in Stücke geschnitten
  • 2 Orangen, geschält, in Spalten geteilt 
  • Saft einer Orange (ca. 100 ml)
  • 20 ml Sanddornfruchtfleischöl oder 5 EL Sanddornfruchtaufstrich, was du gerade bei dir in der Küche hast
  • 5 EL Pistazien, gehackt

 

Wie ich es mache und in 15 Minuten servierfertig bin 

Beachte: Die Bananen müssen zuvor mindestens 24 Stunden im Tiefkühler eingefroren werden. Zum Verarbeiten gebe ich sie in den Blender, aber zuerst lasse ich sie ungefähr 10 Minuten antauen. Währenddessen richte ich alle anderen Zutaten her: Orangen schälen, eine zusätzliche Orange auspressen, die Pistazien hacken – ich gebe sie dazu in ein Plastiksackerl und rolle mit dem Holznudelwalker mehrmals drüber. Dann sind sie sofort zerkleinert und ich brauche keine Küchenmaschine damit anpatzen.

Den Blender auf die niedrigste Stufe schalten und das Obst cremig mixen. Danach das Sanddornfruchtfleischöl oder den Aufstrich dazu geben, damit wird die Farbe strahlend orangen und außerdem gibt es dem ganzen einen Vitamin-C-Kick!! Noch 4 EL gehackte Pistazien darüberstreuen und erneut auf niedriger Stufe den Blender für knapp eine Minute laufen lassen bzw. so lange, bis das Nicecream eine sämige Konsistenz hat.

Das Orangen-Pistazien-Nicecream rasch in Gläser füllen und mit den restlichen gehackten Pistazien garniert servieren. Dazu passen Kekse (deiner Wahl) perfekt.

Dieses Weihnachtsdessert kannst du leider nicht zur Gänze vorbereiten, weil wenn die Bananen einmal aufgetaut sind, sollten sie rasch verspeist werden. Aber dafür kannst du schon mal alles im Blender vorbereiten und dann geht der letzte Zubereitungsschritt, das cremig Mixen, mit den angetauten Bananen innerhalb weniger Minuten. So kannst du mit deiner Familie bzw. mit deinen Gästen den Weihnachtsabend in vollen Zügen genießen.

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Mein weihnachtlicher Gesundheitstipp für dich

Dieses süße Weihnachtsdessert ist ohne zusätzlichen Zucker (Fruchtzucker ist natürlich enthalten) und ohne Konservierungsstoffe, daher eines meiner weiteren clean-eating-Rezepte für dich, sowie zero-waste, wenn du die Zutaten offen in diversen Geschäften kaufst. Somit kannst du ohne Reue schlemmen. Nicht jeden Tag, aber ganz bestimmt an Weihnachten!!


Einen strahlend orangenen Vorweihnachtsgruß an dich und viel Spaß beim Nachmachen und Naschen,

deine Martina

 


Curry-Krautsalat mit Nüssen und Äpfeln! Ein perfekter Starter für dein Weihnachstsmenü

Hei! Schön, dass du wieder rein schaust.

Vor Kurzem habe ich vier verschiedene Suppen-Ideen für dein perfektes Weihnachtsmenü gepostet. Hast du sie schon alle ausprobiert und einen Sieger auserkoren, der am 24. Dezember dein Weihnachts-Menü eröffnen wird? Wenn du kein Suppenkaspar bist, dann habe ich vielleicht heute die kulinarische Eröffnung für dein Weihnachtsfest. Diese Roh-Köstlichkeit besticht mit der Komposition von Apfel und Nuss auf Kraut. Die Würze kommt von meiner eigenen Curry-Mischung, die ich immer wieder aufs Neue selbst zusammenstelle. Curry ist ja kein eigenständiges Gewürz an sich, sondern wird individuell aus bis zu 15 verschiedenen Gewürzzutaten kreiert. Aber dazu ein anderes Mal.

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Der Curry-Krautsalat mit den Erdäpfel-Sesam-Bällchen ist nicht nur für Feste perfekt, sondern auch ideal zum Mitnehmen fürs Büro bzw. zur Arbeit. Beides ist schnell zubereitet und gut zu verpacken in Gläser und Dosen. Außerdem ist es vegan und wieder einmal ein clean-eating Rezept. 

 

Veganer Curry-Krautsalat mit meiner eigenen Curry-Mischung

 

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Was wir für 4 Portionen brauchen

  • 1/2 Kopf Weißkraut (ca. 500 g), fein geschnitten
  • 2 Äpfel, gewaschen, entkernt und in kleine Würfel geschnitten
  • 5 EL Apfelessig
  • 5 EL Sesamöl
  • 2 TL Agavendicksaft
  • 4 EL Orangensaft 
  • 6 EL Cashewkerne, geröstet und gehackt
  • 2 TL Salz, optional
  • 3 TL von meiner eigenen Curry-Mischung

 

Wie ich es mache und in 20 Minuten servierfertig bin

Das geschnittene Kraut mit einer Marinade aus dem Essig und dem Öl, dem Agavendicksaft und dem Orangensaft übergießen, mit dem Salz und deiner Curry-Mischung würzen und gut durchmengen. Mindestens 10 Minuten ziehen lassen. Inzwischen die Äpfel und die Cashewkerne vorbereiten und zum Schluss unter den Curry-Krautsalat mengen. Bei Bedarf nachsalzen und auf Teller portionieren.

Ich serviere dazu veganes Fingerfood vom Feinsten: Erdäpfel-Sesam-Bällchen, das macht das Ganze zu einer sehr feinen Vorspeise!

 

Erdäpfel-Sesam-Bällchen

 

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Was wir für 4 Portionen brauchen

  • 6 große, mehlige Erdäpfel, gekocht, am besten vom Vortag
  • 1/2 Bund Basilikum, gewaschen und klein geschnitten oder getrocknet
  • 1/2 Bund Petersilie, gewaschen und klein geschnitten oder getrocknet
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL Erdäpfel- oder Maisstärke 
  • 100 g Sesam
  • 6 – 8 EL Olivenöl

Wie ich es mache und in 30 Minuten servierfertig bin

Wenn die Erdäpfel schon vom Vortag sind, fällt die Kochzeit weg. Sonst beträgt die Zubereitung inklusive kochen ca. 50 Minuten. Erdäpfel in Salzwasser ca. 25 Minuten weich kochen, abgießen, abkühlen und schälen. Durch die Erdäpfelpresse drücken oder mit dem Stampfer in feines Püree verwandeln. Die Kräuter, frisch oder jetzt um diese Jahreszeit auch gerne getrocknet, mit dem Püree gut vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Masse zu festen, etwa Wallnuss großen Bällchen formen. Das geht sehr gut mit kalten, feuchten Händen. Mach sie nicht zu groß, sie sollten mit einem Happen gegessen werden können.

In eine kleine, flache Schüssel den Sesam einstreuen und die Erdäpfelbällchen darin wälzen, sodass sie von allen Seiten her mit Sesam ummantelt sind. Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Sesambällchen bei mittlerer bis starker Hitze ca. 10 Minuten von allen Seiten her anbraten. Achtung – sie verlieren doch noch immer Sesam, also nicht verzweifeln! Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm auf dem Curry-Krautsalat garniert servieren.

Nach einer Suppe, als 2. Gang oder als Starter, egal wie du den Curry-Krautsalat mit Erdäpfel-Sesam-Bällchen servierst, du und deine Gäste, ihr werdet ihn sicherlich köstlich finden.


Für einen kulinarischen Rohkost-Kick zu Weihnachten,

deine Martina


Natur pur – WOLLfühlmatte von Frau Helga Holzer

Hallo! Schön, dass du dir wieder die Zeit nimmst, bei mir reinzuschauen.

Auf meinen letzten Blogposts habe ich dich in die Welt der Faszien-Rollmassagen und Engpassdehnungen von Liebscher & Bracht mitgenommen, die ich auf meiner trendigen WOLLfühlmatte in der freien Natur gemacht habe. Heute möchte ich dir mein „neues“ Naturstück näher vorstellen.

Alle die mich ein bisschen näher kennen, wissen von meiner Affinität zur Natur und zu Bio-Produkten. Ich kaufe, wann immer möglich, alles biologisch, fair produziert, regional sowie zero waste! Das ist oft ein echtes Problem bzw. es ist sehr schwierig. Bei meiner neuen WOLLfühlmatte von Frau Helga Holzer habe ich wieder einmal einen Volltreffer gelandet. Die WOLLfühlmatte ist in nur kürzester Zeit zu meinem ständigen Begleiter und meinem Lieblingsstück geworden 🙂

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Der Weg zu meinem neuen Lieblingsstück

Oft sind es die Umwege, die zu einem guten Ziel bzw. zu einem guten Ende führen. So war es definitiv bei dieser – meiner – WOLLfühlmatte. Eine liebe Freundin brauchte mich im Sommer als ihre Vertretung im Ladies-Fitness-Center in Graz. Ich trainiere sonst nicht dort und so lernte ich viele neue Fitness begeisterte Damen kennen, die ebenso begeistert in meine Stunden kamen, um sich mit mir zu bewegen, zu schwitzen, zu lachen und auszutauschen. So war ich als Faszien-Expertin in meinen Yoga-Stunden als eine Trainerin der Ruhe, der Entspannung und der Natürlichkeit bekannt und lernte eine Freundin von Frau Helga Holzer kennen. Sie ist die treibende Kraft hinter den naturbelassenen WOLLfühlmatten.

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Vom Schaf zur Wolle

Der Weg vom Schaf bis zur Schafwolle ist ein langer und mit vielen Handgriffen verbunden. Im Handwerk der Weberei lernte Frau Helga Holzer diese Fertigkeit von ihrem Vater und ihrem Großvater. Die Weberei ist quasi seit jeher ein Familienunternehmen und wird dementsprechend familiär, in der Nähe von Pöllau, in der Oststeiermark, geführt. Ich durfte Frau Helga Holzer und ihre Schafe im Spätsommer besuchen und mir wurde die Weberei „vorgestellt“. Zum Schäfchen zählen bin ich nicht gekommen …

Bild 1: Die naturbelassene Schafwolle zeigt sich im erdigen Braun. Sie ist hier bereits gewaschen und dann getrocknet.

Bild 2: Zeigt die kardierte Wolle, also das Wollvlies. Das Kardiergerät zieht und wälzt die Rohwolle – bei diesem Vorgang werden die einzelnen Fasern in eine Richtung gekämmt.

Bild 3: Jetzt wird das Wollvlies zu einer Schnur verarbeitet, genannt Dochtschnur, welche Frau Helga Holzer dann verweben kann.

Von der Dochtschnur auf den Webstuhl

Hölzerne Webrahmen und einfache Webstühle kennt die menschliche Geschichte bereits aus der Jungsteinzeit. Im Jahr 1785 konstruierte der Engländer Edmond Cartwright die erste mechanisch betriebene Webmaschine. Es musste immer alles schneller und vor allem billiger werden, das war schon damals so …

Der Webstuhl von Frau Helga Holzer ist jedoch eine sensationelle, für mich gesehene Wundermaschine, die „nur“ durch Menschenhand und Menschenkraft erbaut wurde und auch heute noch betrieben wird.

Bild 1 und 2: Der Webstuhl aus Holz zeigt seine Ecken und Kanten und würde dir und mir wahrscheinlich so einiges erzählen, könnte er sprechen.

Bild 1, 2 und 3: Die Fäden der Natur, fein säuberlich aufgebunden, jedes an seinem richtigen Platz, abwartend auf den richtigen Moment, um dann als Ganzes zu brillieren. Meisterlich!!

Vom Webstuhl zur WOLLfühlmatte

Nach vielen Stunden der Handarbeit ist dann dein Lieblingsstück fertig. In der eigenen Lieblingsfarbe, in der individuellen Lieblingsgröße und natürlich ebenso in der ganz persönlichen Lieblingsdicke, denn nicht jede Yoga- und Faszien-Dame ist gleich empfindlich bei ihrem Training am Boden. So bin ich eine, die immerfort mit geröteten Knien aus der Bewegung 8 der Shaolin Formel, „Drei Teller fallen zu Boden“ bzw. dem sogenannten Frosch aus dem Yoga, aufsteht. Jetzt nicht mehr, denn ich habe mir eine wunderbar „dicke“ WOLLfühlmatte aussuchen dürfen.

Maße meiner WOLLfühlmatte: 175 cm lang / 74 cm breit / 1 cm dick!!

Bild 1: WOLLfühlmatte in Violett – meine absolute Lieblingsfarbe!!

Bild 2: WOLLfühlmatte in Rosa – für alle, die es gerne fruchtig haben wollen.

Bild 3: WOLLfühlmatte in Grün – für diejenigen, die den Frühling immer bei sich haben möchten.

Bild 4: WOLLfühlmatte in Blau – für alle, die es gerne kühl und klar bevorzugen.

Und damit gar nix mehr beim Training schiefgeht, näht Frau Helga Holzer auf der Unterseite der WOLLfühlmatte einen rutschfesten Naturlatex an. Das Lieblingsstück kann sogar mit Handwäsche gewaschen werden – ich mache es jedoch wie mit allen Schafwoll-Naturprodukten – ich hänge bzw. lege sie öfters über Nacht auf die Terrasse. Morgens ist sie wunderbar von der Feuchtigkeit der Nacht gesäubert. Die Natur macht’s möglich.

Und was für mich persönlich noch das Tüpfelchen auf dem „i“ ist, ist die Tragevariante, mit dem einfachen Strick – besser geht’s echt nicht!! Zero Waste vom Feinsten!!!

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Wenn ich dir jetzt Lust auf mehr gemacht habe und du für das kommende Weihnachtsfest ein besonderes Geschenk für einen besonderen Menschen brauchst, dann würde ich mich freuen, wenn du bei Frau Helga Holzer mit meinem Code MARTINA eine WOLLfühlmatte ganz nach deinen Wohlfühl-Zutaten bestellst. Durch meine Empfehlung hier auf meinem Blog und deine Nennung des Codes MARTINA erhalte ich ein Empfehlungshonorar. Danke!

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Deine Bestellung bitte an: Frau Helga Holzer, Tel: 03336/2110 oder 0664/5683974 oder per Mail: schauweberei@aon.at! Du kannst sie natürlich auch gerne in ihrer Schauweberei persönlich besuchen und dir alles zeigen lassen. Anmeldung erbeten.

Ganz im Sinne von „Everyday for Future“ sollten unsere Trainingsgeräte einen biologisch fairen und vor allem kleinen Fußabdruck haben – diese WOLLfühlmatte hat einen!!

Ich gebe dir hier im Kommentar gerne Auskunft und weitere Informationen, wenn du noch etwas wissen möchtest.


Auf ein natürliches und nachhaltiges funktionelles Training auf deiner WOLLfühlmatte,

freut sich deine

Martina

 


Bunt, bunt, bunt, ist alles was ich liebe! Mahlzeit aus meiner veganen Suppenküche

Hey. Schön, dass du wieder auf meiner Seite reinschaust.

Die Tage werden merklich kürzer und kälter, sodass mir die ersten Gedanken an den Winter kommen. Gleichzeitig ist damit eine erste Vorfreude auf Weihnachten verbunden. Wie sieht das bei dir aus? Kannst du im November schon von Weihnachten sprechen oder ist dir das zu früh? Die Geschäfte beginnen ja bereits im August mit dem Verkauf von Lebkuchen (leider)!! Das finde ich persönlich entsetzlich.

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Darum habe ich erst in den vergangenen Tagen begonnen mir den Kopf zu zerbrechen, welche Ideen ich dir für Weihnachten bzw. für deine weihnachtliche Gaumenfreuden herzaubern soll. Ich beginne heute einmal mit allen Farben, ganz unter dem Motto: „Bunt ist alles was ich liebe!“ in Form von vier verschiedenen veganen Suppen, die als Vorspeise eine wahre und warme Pracht sind. Wenn du nicht weißt, für welche du dich entscheiden sollst, dann nimm die Suppe, die zur Farbe deiner Christbaumkugeln dazu passen wird! :-)) Was meinst du? Oder willst du sie alle ausprobieren? Auch gut. Hier gehts zu den clean eating-Rezepten

 

Nanas-Erbsen-Minze-Suppe 

 

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Was wir für 4 Portionen brauchen

  • 600 g Erbsen, tiefgekühlt oder frisch
  • 1 große Erdäpfel, geschält und in kleine Stücke geschnitten
  • 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 ml Weißwein, optional
  • 400 ml Gemüsesuppe
  • 2 Zweige Thymian, frisch oder getrocknet
  • 2,5 TL Nanas Tabouleh Kräuter von Sonnentor (beinhaltet Pfefferminze, Petersilie, Paradeis-, Zwiebel-, Knoblauchstücke, Zitronenschale, Korn-, Ringelblume, Meersalz, Mutterkümmel)
  • 1 kleiner Stängel Minze, frisch (ich habe die normale Cocktail-Minze genommen)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 TL Hafercuisine, aufgeschlagen zur Garnierung
  • Minze und Schnittlauch, zur Garnierung

Wie ich es mache und in 30 Minuten servierfertig bin

In einem Topf das Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel, den Lauch und den Knoblauch glasig dünsten, mit Weißwein ablöschen, Erdäpfel und die Gemüsesuppe dazugeben und 8 Minuten köcheln lassen. Die Erbsen untermengen und weitere 5 Minuten kochen lassen.

Zum Schluss den Thymian, die Sonnentor-Kräuter und die Minze beigeben. Nicht mehr kochen lassen, sondern sofort mit einem Pürierstab fein mixen.

In Teller gießen und mit Minze, Schnittlauch und Hafercuisine garniert servieren.

 

Paradeiser-Johannisbeer-Cremesuppe

 

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Was wir für 4 Portionen brauchen

  • 1 kg Paradeiser, gehäutet, entkernt und in Stücke geschnitten
  • 150 ml Paradeis-Polpa aus der Flasche
  • 2 rote Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 2 EL Johannisbeeren, getrocknet aus dem Bioladen Bioherz
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 El vegane Butter
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1,5 EL Kichererbsenmehl, zum Stäuben
  • Salz, Pfeffer
  • 200 ml Hafercuisine, optional
  • Basilikumblättchen und getrocknete Johannisbeeren, zur Garnierung

Wie ich es mache und in 30 Minuten servierfertig bin

Die Paradeiser über Kreuz einschneiden, für etwa 15 Sekunden in kochendes Wasser legen, abschrecken und häuten. Die Paradeiser halbieren, den Strunk entfernen, wenn du möchtest auch die Kerne rausnehmen. Ich mache das nur sehr schlampig, denn ich lasse noch viele Kerne drinnen. Zum Schluss die Paradeiser in kleine Stücke schneiden und beiseite legen.

In einem großen Topf die Butter und das Öl heiß werden lassen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Lorbeerblatt hinzugeben und alles mit Mehl bestäuben. Weiter Rühren und so lange anschwitzen, bis das Ganze Blasen wirft. Die Paradeisstücke in die Mehlschwitze geben und mit der Paradeis-Polpa aufgießen. Zum Schluss noch die getrockneten Johannisbeeren beimengen. Zugedeckt bei geringer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Lorbeerblatt aus der Suppe nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen, die Hafercuisine und so viel Wasser zugießen, dass beim Pürieren mit dem Mixstab eine feincremige Suppe entsteht.

In Teller portionieren und mit Basilikum und ein paar Johannisbeeren garnieren und servieren.

 

Toskanische Bohnensuppe

 

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Was wir für 4 Personen brauchen

  • 2 Dosen Cannellini-Bohnen (à 400 g), abgetropft oder andere weiße Bohnen
  • 2 Stangen Lauch, in Ringe geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen, gepresst
  • 2 EL Olivenöl
  • 400 ml Gemüsesuppe
  • 50 ml Reiswein
  • Salz, Pfeffer
  • einen Schuss Zitronensaft, frisch gepresst
  • Petersilie und Olivenöl, zur Garnierung

Wie ich es mache und in 20 Minuten servierfertig bin

Das Öl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebel dazugeben und zugedeckt auf kleiner Hitze anschwitzen, bis sie glasig, aber nicht gebräunt sind. Den Knoblauch unterrühren und weitere 1 bis 2 Minuten garen. Mit dem Reiswein ablöschen.

Bohnen abtropfen lassen, aber nicht abwaschen. Dann die Bohnen hinzufügen und mit der Gemüsesuppe aufgießen. Kurz aufkochen, mit einem Pürierstab fein mixen und mit Salz, Pfeffer und dem Zitronensaft abschmecken.

In einen Teller schöpfen und mit Petersilie und ein paar Tropfen Olivenöl garnieren und servieren.

 

Rhonen-Süppchen mit Kren

 

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Was wir für 4 Portionen brauchen

  • 500 g Rhonen, roh, geschält und in Stücke geschnitten
  • 2 Karotten, in Scheiben geschnitten
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Stangensellerie, in Scheiben geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 2 EL Olivenöl
  • 400 ml Gemüsesuppe
  • je 1/2 TL Majoran und Thymian, frisch oder getrocknet
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Hafercuisine, optional
  • Rhonenblättchen und 1 EL Kren, frisch gerieben, zur Garnierung

Wie ich es mache und in 35 Minuten servierfertig bin

In einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch anschwitzen. Das geschnittene Gemüse beimengen und 5 Minuten anbraten. Mit der Gemüsesuppe aufgießen. Zugedeckt bei geringer Hitze 25 Minuten köcheln lassen. Die Rhonen sollten schön weich werden!

Mit den Gewürzen abschmecken und mit dem Pürierstab cremig mixen. Eventuell mit der Hafercusine noch sämiger machen.

In Teller füllen und mit dem frischen Kren und den jungen Blättchen der Rhone garniert servieren.

 

Mein Gesundheitstipp für dich

In der herbstlich-winterlichen Jahreszeit solltest du mit kalten Getränken und Speisen, sowie mit Rohkost ein bisserl sparsamer umgehen, aber auf keinen Fall ganz weglassen. Warmes Frühstück und eine warme Suppe als Starter zu Mittag und / oder am Abend geben dir von innen Feuer und Energie. Genau das braucht dein Körper jetzt täglich! Dieses Wissen stammt aus dem Ayurveda. Ich praktiziere es schon sehr lange und kann es dir nur wärmstens :-)) empfehlen.

 

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Du hast Lust bekommen, alle vier Varianten zu servieren? Viel Freude beim Nachkochen! Und wenn du möchtest, schreibe mir im Kommentar, was dein Favorit ist und was ihn so gut macht!


G’sunde Grüße, Martina