Griaß di!! Danke für deine Zeit hier bei mir. Schon wieder darf ich dich zu einem Vollmondspektakel einladen, denn heute, am 26. Oktober, war um exakt 05.12 Uhr der Vollmond wieder in seiner vollen Pracht am Firmament zu sehen. Oktober-Vollmond & 11. Raunacht lädt dich ein, ihn mit allen Sinnen zu erleben.
Oktober-Vollmond & 11. Raunacht

Wir haben gerade vor einer Nacht die Uhrzeit wieder verstellen müssen und uns wurde eine Stunde „geschenkt“. Wie geht es dir dabei? Diese Sommer- beziehungsweise Winterzeit ist eine große Herausforderung für unseren Körper. Hast du gewusst, dass in der ersten Wochen nach der Zeitumstellung im Frühjahr statistisch die meisten Autounfälle passieren? Und zwar direkt am Montag danach. Es wird mit dem Verlust von dieser einen Stunde Schlaf in Beziehung gebracht und mit „Mini-Jetlag“ bezeichnet. Im Herbst, also gerade jetzt sind Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern in den Abendstunden häufiger, weil die frühere Dunkelheit diese schwerer erkennbar macht. Für mich sind das Fakten, die ein rasches Beenden dieses Unfugs der Zeitumstellung herbeiführen müssen! Diesen Schwachsinn brauchen wir nicht mehr! Was sagst du dazu?
Der heutige Vollmond wird uns noch dazu physisch und psychisch herausfordern. Also sei achtsam mit dir! Genieße diese Zeilen auf dem Sofa, mit einer heißen Tasse Tee oder spaziere beziehungsweise wandere in der farbenprächtigen Natur. Es ist bei uns ja der Nationalfeiertag, den wir in unserer Tradition mit einer „Wanderung in die Freiheit“ begangen haben. Leider ist diese Tradition, wie auch das Raunachtritual in Vergessenheit geraten. Lass uns wieder zurück zu unseren Wurzeln finden.
Raunachtritual

Die 11. Raunacht steht ganz im Zeichen von Transformation, Wandlung und Tod. Unser Leben ist ständige Veränderung. Ein so bleiben, wie es ist, gibt es zu keiner einzigen Sekunde in deinem Leben. Zu oft möchten wir die positiven, die schönen Momente in unserem Leben festhalten. Es ist nicht möglich. Zu den unschönen Erfahrungen zählen für fast alle Menschen Krankheit und Tod. Über diese Dinge möchten wir nicht einmal nachdenken. Es gehört aber zu unserem Leben – der Anfang und das Ende. Daher ist die 11. Raunacht der perfekte Zeitpunkt, an dem du einen Gedanken in dir aufsteigen lassen sollst: was wäre, wenn ich nur mehr eine gewisse Zeitspanne (ein Monat, ein Jahr) zu leben hätte? Hast du dein Leben wirklich so gelebt, wie du es vor hattest?
Daher lade ich dich für die 11. Raunacht ein, eine sogenannte „Bucket List“ zu schreiben. Weißt du eigentlich was das englische Wort für „Bucket List“ ist? Eine „Löffel-Liste“, nach dem deutschen Spruch „den Löffel abgeben“ – „sterben“. Also eine Liste mit deinen ganz persönlichen Zielen und Erlebnissen, die du unbedingt noch erLEBEN willst.

Das passende Räucherwerk für die 11. Raunacht ist Rose, Zimt und Beifuß. Wie bei jedem Räuchervorgang solltest du zuerst einmal frische Luft in deinen Räume lassen. Öffne kurz die Fenster oder den Balkon, auch wenn es noch so kalt ist. Atme tief durch oder verlasse den Raum, wenn es zu frisch und kalt ist.
Dein Raunacht-Buch

Was kannst du in dieser Nacht in dein Raunacht-Buch schreiben?
11. Tag / Monat November / 3. auf 4. Jänner
Warum bin ich hier?
Was möchte ich in diesem Leben auf die Erde bringen?
Was ist mein Lebenssinn?
Was ist mir in diesem Leben (noch) wichtig?
Wo verschwende ich Zeit in diesem Leben?
Was möchte ich, dass man über mein Leben einmal sagt, wenn ich nicht mehr bin?
Was würde ich noch tun, hätte ich nur noch ein Jahr zu leben?
Was darf ich gehen lassen, damit mein Leben noch mehr Sinn hat?
Wozu sage ich klar "Ja"?
Wenn du alles niedergeschrieben hast, was dich bewegt, komm zur Ruhe und nimm deine 13 Herzenswünsche (Zetteln). Von diesen sollten nur mehr zwei übrig sein. Alle anderen hast du bereits ans Universum abgegeben. Zünde eine kleine Kerze an oder du nimmst das Feuer, das du zum Räuchern verwendest. Zieh einen Herzenswunsch-Zettel, ganz intuitiv und ohne ihn zu lesen, übergib ihn wieder dem Feuer. Eine feuerfeste Schale zum Verglimmen ist perfekt dafür. Während du beim Verbrennen zusiehst, stell dir vor, dass er in Erfüllung geht. Ganz von alleine. Mit Hilfe des Universums.
Oktober-Vollmond & 11. Raunacht
Bevor wir in die Zukunft schauen, kannst du hier nochmals >> September-Vollmond & 10. Raunacht nachlesen und die feinen, kleinen Unterschiede zwischen den einzelnen Raunächten herausfinden.
Die beiden letzten Vollmonde im Jahr 2026 zeigen sich am Dienstag, dem 24. November und am HEILIG ABEND, Donnerstag, dem 24. Dezember 2026. Wie magisch schön!
„Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung“. – Heraklit, griechischer Philosoph!
Alles Liebe, deine

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