8 Gedanken zwischen den Jahren

Halli-Hallo. Schön, dass du hier bei mir dabei bist und mitliest. Danke dir für deine Zeit. Ich hoffe, du verbringst den heutigen Tag mit Menschen, die du gerne hast und die dir gut tun, so kann eigentlich nichts mehr schief gehen. 🙂

Nicht nur der Schnee vor meiner Haustüre rinnt dahin, sondern auch die Zeit vom 2020er Jahr. Und das ist gut so, denn ich bin mir sicher, dass ganz viele Menschen dieses sehr eigenartige Jahr vorüber wissen wollen. Das Jahr war so ganz anders, als alles, was viele von uns zuvor kannten. Das Jahr war beschwerlich in sehr vielen Dingen und das Jahr war herausfordernd. Aber trotzdem hat es zahlreiche gute und wunderschöne Momente gegeben, für die ich nun im Nachhinein dankbar sein möchte.

Wie geht es dir heute, an einem Tag so zwischen den Jahren? Bist du heilfroh, dass 2020 vorüber ist, oder hast du in den vergangenen 12 Monaten neue Wege entdeckt oder entdecken müssen, die besser zu dir passen? Das dominierende Thema war auf jeden Fall „Corona“, das ich für mich zum Unwort 2020 erklärt habe. Es hat uns gezeigt, dass wir Menschen trotz all des Wohlstandes und der Technisierung, sehr wohl aus der Bahn geworfen werden können. Und zwar recht leicht. Das war mein Eindruck so über die Monate. Natürlich wird 2021 noch die Auswirkungen oder Nachwehen spüren lassen, aber es wird, es muss besser werden, vor allem was die Distanz in zwischenmenschlichen Begegnungen betrifft. Für dieses „Elefanten-Baby“ kann ich mich einfach nicht erwärmen …

Du hast richtig gelesen „Elefanten-Baby“ und nicht „Baby-Elefant“, denn grammatikalisch gibt es keinen Baby-Elefanten!! Es gibt auch keine Baby-Katze, sondern ein Katzen-Baby und keinen Baby-Hund, sondern ein Hunde-Baby. Aber das nur so am Rande zum Corona-Wahn 😛

Ich möchte mich aber nun zum Jahresende noch einmal positiv aufstellen und dir wieder die Fragen stellen, die dich vielleicht zu einer Reflexion verleiten werden. Reflexion tut immer gut, denn es ist ein Innehalten und Nachdenken, ein Durchatmen und Entschleunigen. Genau das tut gut.

8 Gedanken zum Innehalten

1. Was war gut im Jahr 2020?

2. Kann ich das Gute ins neue Jahr mitnehmen und darauf sogar aufbauen?

3. Kann oder muss ich sogar Dinge zurücklassen, weil ich durch die C-Umstände dazu gezwungen wurde?

4. Möchte oder muss ich mich dadurch in meinem Leben verändern?

5. Habe ich bereits einen neuen Plan oder neue, andere Perspektiven?

6. Werde ich die Kraft und den Mut haben, neue Wege zu beschreiten, weil neue Wege sein müssen?

7. Kann ich trotz der schwierigen Umstände in einen kreativen Dialog treten, der mir zwischen „Entstehenlassen und Machenwollen“ [Otto Baumberger, Schweizer Maler] Raum gibt?

8. Werde ich Neues entstehen lassen (können), weil ich die Achtsamkeit dazu aufbringen kann? Und letztendlich: Werde ich machen, weil ich das Tun in mir verspüre und weiß, dass es richtig ist?

Meine Treppen aus Las Palmas in Gran Canaria im Feber 2020 ♥: bereits da wusste ich, dass dieses Bild einmal optimal sein wird. Es passt für heute perfekt, denn ich will dir damit sagen, dass du alleine die Entscheidung hast, welchen Weg du gehst. Es kann oft auch die goldene Mitte die richtige Entscheidung sein. Am Ende wird es hell, am Ende wird es strahlen und „am Ende ist es gut. Und ist es noch nicht gut, dann ist es noch nicht das Ende“. [Angeblich Oscar Wilde]

Ich glaube, du kannst dir vorstellen, welche Treppen ich jedesmal genommen habe… 😛

Wunderbare 4 Wochen durfte ich bei meinem Sohn auf Gran Canaria verbringen. Die wirklich tollen Momente habe ich dir in zwei Blogposts geschrieben: 

Fernfreude – die Welt ist schön

Auszeit in Las Palmas de Gran Canaria: Palmen, so weit das Auge reicht

Aus meiner 2. Auszeit im Feber 2021 wird coronabedingt leider nichts werden.

Corona hat mich fitnesstechnisch in andere Sphären katapultiert. Ich war über Wochen live und online mit Workouts zu sehen, zuerst auf Facebook, dann auf YouTube und jetzt sogar mehrmals wöchentlich auf ZOOM. Das hätte ich ohne Corona nie gemacht und dafür bin ich natürlich dankbar.

Unser neues Leben – wir unterstützen uns gegenseitig

Mein 1. YouTube-Video ist online

Und dankbar bin ich für dich da draußen, dass du mit mir mitliest, dass du mit mir mittrainierst und dass du meine Rezepte nachkochst. Ohne dich wäre ich jetzt nicht hier. DANKE dafür ♥.


In diesem Sinne wünsche ich dir für den heutigen Silvestertag noch wunderbare, bewegte Stunden und dass du ja gesund in das Neue Jahr rutschst. 

Alles Liebe, Martina

8 Kommentare zu „8 Gedanken zwischen den Jahren

  1. Hallo Martina, wunderschön wie Du alles in ‚richtige‘ Worte fast und diese einmalige Ausdrucksweise! Ich gratuliere Dir zu dieser Gabe – und alle müssen Dich dafür lieben! Alle Gute für 2021

    1. Lieber Heri!
      Aber jetzt bin ich voll und ganz begeistert, bei deinen überaus charmanten Worten! Danke dir sehr <3
      Ich versuche hier mein Bestes zu geben und vielen gefällt es - leider nicht allen 😛
      Ebenfalls dir ein wunderbares 2021 und viel Kraft und Energie, dass du gesund und vital bleibst.
      Auf bald, Martina

  2. Ich möchte 2020 sicher nicht missen. Klar, es gab unerwartete Einschränkungen (inkl. allerlei Verwirrungen), um die Ausbreitung von Corona einzudämmen. Auch ich habe das anfangs völlig unterschätzt – wie fast alle. Aber es war vor allem im März auch die Möglichkeit, sich wieder mit sich und der eigenen Situation auseinanderzusetzen. Wenn es manche auch gerne vermeiden würden😉. Oft wird man ja sonst im Alltag durch alles Mögliche abgelenkt oder man lässt sich gerne ablenken. Um nicht nachdenken zu müssen.

    Und dann habe ich 2020 einen ganz besonderen Menschen kennengelernt. Fast so wie Corona: theoretisch potentiell denkbar, aber praktisch unmöglich, sehr leicht ansteckbar, nur mit dem Unterschied: man möchte nicht haben, dass es wieder aufhört😊.
    Ich wünsche ebenfalls allen ein schönes erholsames neues Jahr! Bleibt gesund & gut drauf!

    1. Hey, du!
      Das klingt ja supertoll spannend, was dir in 2020 so alles passiert ist. Oft sind die unerwarteten Dinge die besten 🙂 und schön, wenn dich 2020 glücklich gemacht hat. Ich halte dir die Daumen und wünsche natürlich, dass diese Ansteckung noch lange hält, bis weit über das 2021.
      Bleib ebenfalls „pumperl g’sund“ und mir noch lange hier mit deinen netten Kommentaren erhalten.

      Alles Liebe, Martina :-)))

  3. P.S.: „Freies“ Reisen, also nicht per Flugzeug, sondern frei durch die Gegend zu fahren und auch ohne Hotels oder Campingplätze gemütlich zu wohnen, wird in Zeiten wie diesen immer wichtiger! Mit einem Wohnmobil ist man weitestgehend unabhängig und nicht gezwungen, auf viele andere Menschen zu treffen oder sich auf sie und ihre Kochkünste zu verlassen. Das kann ich nur wärmstens empfehlen!

    1. Liebe Erika!
      Das klingt fein. Habe ich noch nie gemacht – wollte aber immer. Vielleicht ist Corona – nein Corona-Maßnahmen bedingt, ein Wohnmobil meine Reisefortbewegung 2021…

      Alles Liebe dir und deiner neuen, vergrößerten Familie,
      Martina

  4. Das Wunderbarste an 2020 war, dass meine Enkelin geboren wurde!

    Insgesamt konnte ich aufgrund unserer persönlichen Umstände eigentlich alles machen, was ich gern tue, nur unsere Reisetätigkeit wurde – nicht durch Corona, sondern durch die Corona-Maßnahmen! – stark eingeschränkt. Geplant war eine Fahrt nach Polen, Baltikum, Petersburg,Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark und Deutschland. Tatsächlich machten wir eine Österreich-Rundreise und waren in Rimini und um die oberitalienischen Seen. War trotzdem wunderschön, nur kürzer! Ich liebe unser Wohnmobil!

    Liebe Martina, ich wünsch dir und allen hier Mitlesenden alles Gute für 2021!
    Erika

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