Corona macht’s möglich – ich bin live!

Servus! Schön, dass du reinschaust und meinen Blogpost liest. Danke für deine Zeit! Ich hoffe, es geht dir gut, wo auch immer du gerade in der Welt bist. 🙂

Nachdem ich von einigen meiner AbonnentInnen gebeten wurde, mehr Workouts in der #Bleibdahoam, alias Quarantänezeit zu posten, möchte ich dich heute über folgendes kurz informieren.

Ich mache (fast) täglich live Workouts / Fitness-Einheiten auf meiner Firmen-Facebook-Seite >> Take Care Komplementär <<. Ich biete diese kostenlos an und möchte meinen Anteil dazutun, dass du fit und gesund bleibst. Ich liebe den Sport und die Bewegung und möchte dich motivieren, daheim zu bleiben und trotzdem zu trainieren. Prävention ist besser als Heilen!! Sei dabei und sag es bitte weiter – ich hatte gestern 744 Aufrufe!!!

Täglich um 18.30 Uhr auf Facebook >> Take Care Komplementär <<

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Ein lieber Techniker ist gerade dabei diese Workouts Youtube tauglich zu machen, für all jene die Facebook aus ihrem Leben draußen haben wollen … ich denke auch an euch!! 😛

Ich motiviere dich in diesen eigenartigen Zeit so gut ich kann – ich weiß selbst nicht, was da gerade auf der Welt alles passiert und keiner weiß, wann wir alle wieder den „normalen“ gewohnten Alltag aufnehmen können. Bleib im Geiste gesund, das ist momentan das Allerwichtigste. Ganz im Sinne von „Everyday for Future, weil der Freitag alleine zu wenig ist!!“


Auf ein gemeinsames Workout heut Abend freut sich

deine Martina

 

 


C wie Corona UND C wie Vitamin C

Servus! Danke fürs Reinlesen, danke für deine Zeit. Mein Spruch, ich hoffe dir geht es gut, wo auch immer du gerade in der Welt bist, ist speziell in diesen Tagen sehr ernsthaft von mir gemeint, denn die CORONA-Erkrankung hat uns alle fest im Griff und verändert momentan unser aller Alltagsleben. All meine Sportkurse wurden für die nächsten 5 Wochen gestrichen!! Ich bin geschockt, denn das Semester hat erst vorigen Montag begonnen. Daher werde ich versuchen, dich mit präventiven Rezepten und Tipps auf meinem Blog gesund zu halten.

Seit gestern ist die CORONA-Viruserkrankung von der WHO als Pandemie eingestuft worden. Was bedeutet das eigentlich? Wenn eine Erkrankung zur gleichen Zeit in mehreren Kontinenten auf unserer Welt auftritt und diese von Mensch zu Mensch übertragbar ist, dann spricht man von einer Pandemie. Die CORONA-Grippe hat dies bereits getan und da dieses COVID 19 Virus, ein komplett neuartiges Virus auf unserer Erde ist, haben wir keine Erfahrungswerte mit ihm, deshalb sind klare Antworten oft schwer zu hören, beziehungsweise zu finden. Was wir wissen ist, dass es sich seit 12 Wochen rasant ausbreitet und daher durch alle Medien geistert. Es stehen kaum Forschungsergebnisse zur Verfügung, was es damit von der echten Grippe, der Influenza, unterscheidet. Hier haben wir uns bereits 100 Jahre Erfahrungen und Wissen angeeignet. Ob das den einzelnen Betroffenen nun hilft oder nicht, ob das nun gut oder schlecht ist, sei dahingestellt.

Was raten Experten, um eine Ausbreitung zu verhindern?

  • testen
  • aufspüren
  • isolieren

Ganz einfach, ganz klar. Wir alle können etwas dazu beitragen. Ich möchte jetzt weder Panik machen, noch beschwichtigen, aber ich komme aus dem Medizinnahen Bereich und habe schon sehr viel gesehen und erlebt. Wenn du meine Blogposts aufmerksam durchgelesen hast, ist dir sicherlich nicht entgangen, dass ich ein Fan von „Vorbeugen statt Heilen“ bin – so auch hier im CORONA-Fall.

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Ein paar Fakten zum CORONA, kurz und knackig:

  • Kinder unter dem 10 Lebensjahr sind oft nur Träger, aber nicht Erkrankte, weil ihre Zellmembranen (Zellhaut) anders ist als bei uns Erwachsenen.
  • HochrisikopatientInnen sind, laut Robert-Koch-Institut, Personen 60+
  • Daher bitte die Kinder nicht von den Großeltern beaufsichtigen lassen.
  • Schwangere und Babys sind keine Risikogruppe.
  • Übertragen wird das CORONA-Virus über Speichel (Tröpfchen), Blut, Harn und Stuhl (es gibt zwar weltweit nur einige Fälle, aber dies ist mittlerweile ebenso evident / nachgewiesen).
  • Lebensmittel und Trinkwasser bereiten keine Ansteckungsgefahr, auf Metalloberflächen überlebt es 12 Stunden und auf Kleidung 6-12 Stunden, auf unseren Händen 5-10 Minuten, daher nicht ins Gesicht fahren. ACHTUNG! Das Robert-Koch-Institut lässt sich bei dieser Frage einfach nicht festlegen, es soll Stunden bis Tage sein, aber nichts Genaueres – Info ZIB II vom 14. März 2020!!
  • Die Inkubationszeit (Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung) ist in der Regel 1 bis 14 Tage (meist 5 bis 7 Tage).
  • Die CORONA-Symptome sind der Grippe ähnlich (Fieber, Husten, Atembeschwerden) nur dauern sie länger, mehr als eine Woche, an. Die Notrufnummer ist 1450: wähle diese und du bekommst weitere Hilfe!!

Sind diese gesetzten Maßnahmen in Österreich gerechtfertigt?

Wenn es stimmt, dass die Länder Singapur, Taiwan und Südkorea nur durch ihr rigoroses Einschränken des sozialen Alltaglebens, die CORONA-Erkrankungen in Schach halten konnten, dann finde ich es gut, dass wir ÖsterreicherInnen von diesen lernen und ich bin gerne bereit, mein Alltagsleben anzupassen. Machst du mit?

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Was kannst du als einzelne Person tun?

Auch wenn du es schon so oft gehört hast, bitte halte dich dran …

  • persönliche Interaktion reduzieren, d.h. einmal mehr in der Fastenzeit zu Hause bleiben und zur Ruhe kommen, entschleunigen, Buch lesen, Garten arbeiten, Badewanne genießen …
  • Abstand halten! Daher sind all (meine) Sportkurse abgesagt, weil ich mit dir und 50 anderen in vollen Hallen trainiere ;-P … Spaß bei Seite. Wir können bei der Kassa warten, ohne uns auf die Pelle zu rücken, wir können uns treffen, ohne uns die Hand zu geben oder mit Küsschen zu begrüßen, wir können weiter Sport betreiben, wir gehen halt ins Freie.
  • Finde neue Begrüßungsformeln, das kann mitunter recht spannend werden.
  • Richtiges Händewaschen, mindestens 20 bis 30 Sekunden. Bitte stopp einmal die Zeit mit. Du wirst es nicht für möglich halten, wie lange 30 Sekunden sein können.
  • Verwende Seife, weil das CORONA-Virus eine Lipid(Fett)-Oberfläche hat, die durch die Seife aufgelöst wird.
  • Trockne deine Hände vollständig ab, nur das gibt optimalen Schutz.
  • Verwende eine Händedesinfektion, wenn es die Situation erfordert.
  • Hab eine korrekte Husten- und Nieshygiene!!! Da mach ich jetzt echt drei Rufzeichen, weil ich heute noch immer Leute gesehen habe, die sich in die Hand niesen! Das ist ein NEIN! Du musst husten? Du musst niesen? Dann halte deine Schulter und / oder deine Ellenbeuge zum Mund.

 

Du hast es im wahrsten Sinne in deiner Hand!! Deine

oberste Instanz ist dein Immunsystem.

Daher: Prävention!!

 

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Was raten die ExpertInnen jetzt? Das, was ich dir schon in all meinen letzten Blogposts ans Herz gelegt habe 🙂

Meine Gesundheitstipps für dich (die ExpertInnen aus dem ORF sagen vieles, aber nicht alles :-))

→ Ernähre dich vitamin- und mineralstoffreich, nicht nur jetzt, sondern immer. Meine Blogrezepte sind perfekt dafür. 

→ Vitamin C: Kohl, Kraut, grünes Gemüse & Salate, Paprika, Kartoffeln, sowie die Zitrusfrüchte Zitrone, Orange und Mandarine. Aus unseren Breitengraden hauptsächlich die schwarze Johannisbeere & Sanddorn – auch als Saft oder Fruchtfleischöl. Erhältlich im Reformhaus (Bioherz in Andritz zum Beispiel oder wenn du es geliefert haben möchtest, online unter: https://www.aromapflege.com ) Schau hier auf BIO-Ware und esse diese Lebensmittel täglich!

→ Zink ist ein Spurenelement und ist maßgeblich für ein starkes Immunsystem verantwortlich – in Käse (v.a. Emmentaler), Eigelb, Nüsse (Kürbis & Sonnenblumenkerne, Para- & Walnüsse) Mohnsamen (!!) & Leinsamen, Haferflocken, Linsen, Buchweizen. Tägliche Zufuhr ist essentiell!

→ Vitamin D ist das lebensnotwendige Vitamin für ein gesundes Leben. Daher ebenso eine tägliche Zufuhr beziehungsweise an die Sonne mit dir.

→ Hanf hilft immer. In Form von Hanfsamen oder Hanföl auf deinen Salat oder auf dein Frühstücksbrot – täglich!

→ Heißen Tee und Wasser trinken, denn das CORONA-Virus stirbt schon bei über 26 – 27° Celsius ab.

→ Tägliches Ölziehen mit Kokosöl, damit deine Mundschleimhaut robust ist und keine Krankheitserreger einlässt!

→ Bring deinen Geist & Körper in Gleichklang

→ Atemübungen sind gerade jetzt immens wichtig – stärke deine Lungenfunktion.

→ Stressabbau stärkt nachweislich dein Immunsystem

→ Bewegung stärkt nachweislich / meßbar dein Immunsystem (im Fitness-Center halte Abstand zu deinem nächsten, geh hinaus in die Natur an die Sonne spazieren / Nordic Walking. Achtung: auf Grund der neuesten Entwicklungen sind all meine Sportkurse abgesagt, ich versuche euch über die sozialen Medien zu motivieren 😉 )

→ Faszientraining ist nun wirklich ein MUSS, damit unterstützt du die Lymphe, die alles abtransportieren, was dein Körper gerne ausscheiden möchte (z. B. Viren und Keime)

→ Beachte eine gute Schlafqualität (> 8 Stunden / Nacht 🙂 

→ Fasten!! Wir haben ja gerade Fastenzeit. Überlege dir, wie du diese Zeit nun nützen kannst, denn Fasten stärkt nachweislich dein Immunsystem. Bist du nun schon „grippig“, dann auf keinen Fall vollkommen fasten, das hilft wirklich nur als Vorbeugung. Was aber immer hilft, ist eine Schonkost, wo du auf die „heftigen / deftigen “ Lebensmittel verzichtest. Ein Suppentag kann Wunder wirken. Da wir ja bereits drei Vollmond-Fastentage gemeinsam durchgestanden haben, sind wir daher resilient gegen CORONA!!

→ Psychisch sei positiv und relaxt / entspannt, das hilft sehr!

→ Und selbstredend ist hoffentlich, dass Rauchen, Alkohol und Drogen ein absolutes NO GO in diesem Zusammenhang sind. Also Hände weg!

 

Wenn du dir nicht um dich Sorgen machst, dann sei so nett und schau auf deine „älteren“ Mitmenschen. Mach es denen zuliebe und zeige damit dein soziales Engagement und deine Solidarität. Stell die Selbstliebe ein bisserl hinten an. Sei so nett und gib meine Tipps und Rezepte an deine Umgebung weiter, verschicke diesen Link, damit auch andere von meinem komplementären und präventiven Wissen profitieren und sich um ihr gesundes Leben selbst kümmern können. Ich helfe dabei gerne 😊…


In diesem Sinne: schau auf’s Ganze, deinem Nächsten zuliebe!

G‘sunde Grüße, deine Martina


8. März: Frauenpower – Powerfrauen

Servus. Ich finde es toll, dass du wieder mit dabei bist und daher, danke für deine Zeit! Ich hoffe, es geht dir gut, wo auch immer du in dieser Welt gerade bist.

Kein Weg geht momentan vorbei am kommenden Frauentag, den wir am Sonntag, den 8. März, weltweit feiern werden. Dieser internationale Frauentag wurde unter anderem auch als (internationaler) Frauenkampftag oder Weltfrauentag bezeichnet und am 19. März 1911 zum ersten Mal gefeiert. Wir hier in Österreich, damals mit Ungarn :-), waren bei den ersten Ländern dabei. Gemeinsam mit Dänemark, Deutschland und der Schweiz, in einer Zeit vor dem 1. Weltkrieg, wo den Frauen wirklich so ziemlich alles untersagt wurde. Kannst du dir vorstellen, nicht wählen gehen zu dürfen? Für mich unvorstellbar!! Gleichzeitig bin ich dankbar für die Energie und die Kraft dieser Frauenfiguren, die für uns vieles erkämpften. Ich weiß, wir sind noch (lange) nicht am Ziel und daher möchte ich diesen Tag ebenso auf meinem Blog in Erinnerung rufen und als „Suffragette“, wie ich mich selbst bezeichne, allen Frauen hier folgendes Angebot machen:

 

¡Stelle deine Welt auf den Kopf!

 

Du weißt nicht wie? Ich helfe dir dabei …

Ich möchte dich und alle anderen Abonnentinnen meines Blogs zu folgendem Netzwerken, gegenseitig etwas Gutes tun und sich selbst Stärken animieren:

Wer mir

  • drei Freundinnen, Bekannte oder Verwandte als neue Abonnentinnen bringt,
  • die sich bei mir am Blog mit ihrer Email-Adresse einschreiben und mir damit „folgen“,
  • einschreiben von jetzt an bis zum 8. März 2020, 24 Uhr,
  • denen gebe ich einen völlig neuen Blick auf ihr Leben als Frau,

denn sie trainieren eine Schnupperstunde gratis mit mir auf meinem neuen Lieblings-Fitnessgerät, dem

 

FeetUp®

 

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Das heißt, du kommst zu mir oder ich zu dir und wir wärmen uns gemeinsam auf und dann kannst du mit oder ohne meine Hilfe auf dem FeetUp®-Trainer herumturnen und deine Welt aus einer anderen Perspektive kennenlernen.

Kopfstand ganz leicht gemacht und das Bauchmuskeltraining einmal anders herum. So spannend, so lustig und echt ein Hit!! Und damit du es in die verschiedensten Posen schaffst, bin ich an deiner Seite.

 

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Deine lieben Freundinnen sollen natürlich ebenso für ihr Vertrauen belohnt werden. Ich verlose unter allen „neuen Abonnentinnen“ eine Originalausgabe von Roland Liebscher-Brachts Bestseller „Deutschland hat Rücken“ … Österreich auch, meine Anmerkung 🙂

In diesem Buch gibt es Zahlen und Fakten zu unseren massiven Rückenproblemen, die tollen Engpassdehnungen und Faszienrollmassagen, von denen ich einige bereits auf meinem Blog vorgestellt habe. Ein Ernährungskapitel schließt dieses hochinteressante Buch ab. Dieses überreiche ich gerne persönlich. Falls die Gewinnerin zu weit entfernt wohnen sollte, werde ich es natürlich kostenfrei mit der Post verschicken.

Also, los geht’s:

  • 3 Freundinnen auf meinem Blog einschreiben lassen
  • die Freundinnen sollen sich bitte bei mir über den Kommentar bzw. das Kontaktformular, wer es nicht öffentlich machen möchte, bekannt machen
  • ich melde mich bei dir wegen des Schnupper-FeetUp®-Trainings
  • und ich werde die Gewinnerin des Buches, wenn sie es möchte, hier veröffentlichen, sonst mache ich dies gerne alles privat / persönlich.

Ich freue mich, wenn der kommende Weltfrauentag ein Tag wird, an dem du als Gewinnerin hervorgehst, entweder mit einer gratis FeetUp®-Trainingseinheit oder dem Buch.


Ich freue mich deine Freundinnen, Bekannten und Verwandten kennenzulernen und sie ebenfalls mit brandneuen Rezepten und Gesundheitstipps begleiten zu dürfen!!

Auf ein starkes Frauenjahr 2020,

deine Martina


Ein Muss in deinem Handgepäck

Servus! Danke für deine Zeit, die du bei mir reinschaust und mitliest. Ich hoffe, es geht dir gut, wo auch immer du gerade auf dieser Welt bist. 🙂

Kennst du das, wenn du dich wochenlang auf deinen Urlaub vorbereitest, alles planst und einpackst, die Reise selbst dann meist lange und anstrengend ist und das neue Bett, welches dich erwartet, nicht ganz so bequem wie in deinem Zuhause erscheint? Das Koffer heben und das lange Sitzen im Auto / Zug / Bus oder gar Flugzeug sind alles Haltungen, für die unser Körper nicht gedacht und gemacht ist. Dann dauert es nicht lange und dein Rücken zwickt und zwackt an mehreren Stellen. Du versuchst dich zu strecken und recken und doch bleibt da eine gewisse Verspannung, obwohl du dich eigentlich in deiner Auszeit sensationell toll fühlen solltest. 😛

Da es mir ebenfalls immer wieder so ergeht und mein Rücken diese Fehlhaltungen gar nicht mag, egal auf welch wunderbarem Fleckchen Erde ich gerade bin, möchte ich dir heute meine Faszienübungen mitgeben, die bei mir Wunder wirken. Du wirst sehen, den kleinen Ball gibst du nie mehr aus deinem Handgepäck raus.

Du hast die Wahl zwischen einem „gewöhnlichen“ Tennisball oder einem Faszienball. (Bild links) Meine Teilnehmer*innen beginnen in meinen Kursen immer mit dem Tennisball. Dieser ist für den Anfang hart genug und bringt genauso gute Ergebnisse und außerdem brauchst du nicht immer alles gleich neu kaufen. Irgendjemand in deiner Umgebung spielt ganz bestimmt Tennis und gibt dir gerne einen Übungsball. Machst du diese Übung täglich, ganz unter dem Motto „Everyday for Future“, solltest du nach mehr als 8 Wochen auf den härteren Faszienball umsteigen. Sonst bleib beim Tennisball. Du kennst keine/n Tennisspieler*in? Dann sprich mich das nächste Mal an, ich habe immer einen dabei und gebe ihn dir gerne 🙂

Bei dieser Faszienübung halte ich mich an Dr. Kelly Starrett und sein Buch „Sitzen ist das neue Rauchen“. Diese Faszienmobilisationen wirken wirklich Wunder!! https://thereadystate.com

Finde deine „Hotspots“ – empfindliche Stellen auf deinem oberen Rücken: Beginne beim Trapezmuskel /Musculus trapezius im Bereich zwischen deinem Hals und deiner Schulter, ein Stück oberhalb des Schulterblattes und arbeite dich Rippe für Rippe hinunter, zwischen Schulterblatt und Brustwirbelsäule, bis zum unteren Schulterblattrand. (Bild rechts)

Beide Trapezmuskeln sind verantwortlich für die Stabilisation und die Bewegung in der Schulter und im Hals. Sie sind sehr robust und weisen einen hohen Faszienanteil auf, deshalb brauchst du bei dieser Übung dein ganzes Körpergewicht, um es auf den Faszienball einwirken zu lassen.

Mache jede Seite 2 Minuten lang, mindestens 30 Sekunden pro Hotspot oder dann 15 bis 20 langsame Armbewegungen pro Seite beim Level 3.

Im 1. Schritt legst du dich auf den Faszienball (Bild oben: Faszienball in weiß nachgezeichnet). Pass auf, damit du nicht auf den knöchernen Anteilen drauf bist. Du möchtest ja deine Verspannungen in den weichen, faszialen Geweben entfernen. Keine Sorge, du bemerkst den Unterschied. Beide Beine hüftbreite aufstellen, damit du dein Körpergewicht auf den Faszienball bringen kannst.

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Level 1: Lege dich nun gleichmäßig mit deiner linken und rechten Körperhälfte auf den Faszienball. Spür in dich hinein und entspanne deine Schultern, sodass sie zu Boden sinken. Gleichzeitig atmest du immer tiefer ein und aus. Dabei werden die Faszien in deinem gesamten Rückenbereich gestreckt, überstreckt und entspannt – genau das benötigen sie, um sich zu erholen und wieder geschmeidig weich zu werden.

Wie schon bei allen Faszienübungen erwähnt, ist das Faszientraining außerhalb deines Wohlfühlbereiches, d.h. im Klartext: du gehst von deinem Schmerzempfinden über deine 8 (0 = kein Schmerz, 10 = Schmerzen, die du nicht mehr erträgst)!

Bleibe nun in dieser Position für mindestens 2 Minuten. Dann löse die Bewegung auf, indem du auf die entgegengesetzte Seite deines Faszeinball rollst und diesen herausholst. Dann mach das Gleiche auf deiner anderen Seite. Auf deine empfindlichen Stellen immer länger ausharren, sonst langsam weiter nach unten arbeiten.

Falls du bei dieser Faszienübung keine „8“ verspürst, nimm Level 2 …

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Level 2: Deine Ausgangsstellung ist die gleiche, nur bringst du nun sogar dein Becken in Richtung Himmel hoch und drückst damit dein gesamtes Körpergewicht noch mehr auf den Faszienball.

Bleibe wieder in einer gleichmäßigen Körperhaltung und wieder auf deiner „8“ für 2 Minuten. Atme immer tiefer und langsamer ein und aus. Du hast genug? Dann langsam Becken senken und aus der Übung rausdrehen und Faszienball schnappen. Du verspürst auch hier noch keine „8“? Weiter zu Level 3 …

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Level 3: Deine Körperhaltung ist wie im Level 2, nur bewegst du nun deinen gestreckten Arm, und zwar vom Boden über die Mitte bis hinter dein Ohr. Langsam und mit deiner Atmung im Einklang: Beim Einatmen Arm hinters Ohr führen, beim Ausatmen Arm neben deinem Po ablegen. Schau, dass dein Becken oben und der Ellbogen gestreckt ist, damit die Schulter stabilisiert bleibt.

Geh erneut auf deine „8“ und mach die Übung 2 Minuten lang. Dann komm mit den gleichen Schritten wieder zurück., d.h. Arm hinlegen, einige Atemzüge; Becken ablegen, einige Atemzüge; auf die Seite drehen und Faszienball rausholen.

Mein Gesundheitstipp für dich

∗ Nach jeder Faszienübung ist es ratsam, deine Körperwahrnehmung zu schulen, damit du den Unterschied zwischen „vorher“ und „nachher“ wirklich bewusst wahrnimmst und bei Verspannungen sofort den Tennisball als Gegenmittel zur Hand nimmst.

∗ Für diese Wahrnehmungsübung einfach auf der Matte liegen bleiben und in dich rein spüren, den Unterschied zwischen „weicher“ und „verspannter“ Körperseite in dich aufnehmen.

Jetzt erst kommt die andere Schulterseite dran. Es ist nicht immer jede Körperseite gleich, da mach dir mal keine Sorgen. Ich sehe das in meinen Kursen immer wieder. Die meisten haben eine empfindlichere Seite.

Aber wenn du dich weich gerollt beziehungsweise weich gestreckt hast, steht einem fantastischen Urlaubstag nichts mehr im Wege …


… also, auf deiner Urlaubspackliste steht ab sofort ein Tennisball!

Bei all deinen tollen Urlaubsabenteuern dann noch ein geschmeidiges Vergnügen,

deine Martina

 


Aus eigener Kraft

Hey. Schön, dass du wieder bei mir dabei bist.

Ich gebe seit mehr als 20 Jahren Fitness- und Sportunterricht in diversen Institutionen und mache seit 46 Jahren Sport. Angefangen habe ich mit meinem 3. Lebensjahr im Ballett und bin dann über die rhythmische Sportgymnastik in die Aerobic gekommen, die ich über alles liebe. Sich in der Gruppe mit dem Rhythmus zur Musik zu bewegen und dabei ins Schwitzen zu kommen, ist für mich phänomenal. Bist du eine Teilnehmerin / ein Teilnehmer von mir? Wenn ja, dann kennst du mich und meine Warm-ups mit den Schritten aus der Aerobic zugute. In meinen Fitnesseinheiten ist es mir jedoch sehr wichtig, neben dem Spaßfaktor, dir und allen anderen eine tolle und vor allem korrekte Körperwahrnehmung mit auf den Weg zu geben. Es ist nicht so essentiell, welchen Sport du machst, viel wichtiger ist es, in allem was du tust, deinen Körper richtig auszurichten.

Am Anfang war die Wahrnehmung

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Dein Körper ist unwahrscheinlich robust und nimmt dir lange Zeit Fehlhaltungen nicht übel. Irgendwann jedoch kommt der Zeitpunkt, wenn dein Faszienkostüm, welches deinen ganzen Körper durchdringt wie ein Taucheranzug, vor lauter Verklebungen den Geist aufgibt und dich vor Schmerzen glühen lässt. Spätestens dann solltest du mit Faszientraining, welches gleichzeitig Wahrnehmungsübungen sind, beginnen.

Eine Reise durch deinen Körper

Spüre, wann immer du kannst, in deinen Körper, in deine Haltung hinein und richte ihn anschließend korrekt aus. Du musst wissen, dass deine Wirbelsäule immer nach Stabilisierung strebt und durch das Aktivieren von Muskeln und Gewebesystemen abhängig ist. Diese Mobilisation der Muskel- und Faszien-Kräfte bezeichnen wir als „Core-Stabilität“ – core steht dabei für Kern und kommt aus dem Englischen. Wenn nun also dein Kern, deine Mitte, gut fixiert bzw. zentriert ist, kannst du in jede mögliche und unmögliche 😛 Körperstellung kommen, die du dir nur ausdenkst. Wenn du ausschließlich Krafttraining machst oder wenn du Ausdauer trainierst, lass deine Faszien am Ende deines Workouts ebenfalls federnd, wippend und elastisch dran kommen, ganz unter dem Motto: „Faszientraining muss sein!“ Durch mein Faszientraining nach der Shaolin Formel hat sich mein Körper am meisten in die richtige Richtung bewegt. Faszientraining ist also nicht nur über die Hartschaumrolle, alias Blackroll®, drüber quälen, sondern viel mehr! Jeder noch so kleine oder tiefliegende Muskel und Muskelfaser ist von Faszien umhüllt und genau dort sind die Fühler für unsere Wahrnehmung eingebettet, auch wenn wir sie an unserer Körperoberfläche nicht sehen können. Diese Fühler bezeichnen wir als Propriozeptoren. Sie sagen uns, wie und wo unsere Körperteile sich gerade befinden.

Was gehört nun zur „Core“?

Von unten nach oben gesehen …

… der Beckenboden (Diaphragma pelvis mit zahlreichen Muskeln)

… die Bauchmuskeln (gerade & schräge, innere & äußere)

… die kurzen Rückenstrecker (Musculi multifidi)

… das Zwerchfell (Diaphragma)

… die muskulären Anteile der Hüfte (von einigen Autor*innen, ich bin auch dafür 🙂 )

 

Mein Gesundheitstipp für dich 

Ob du nun Indian Balance, Yoga, Faszientraining nach der Shaolin Formel oder die Engpassdehnungen nach Liebscher & Bracht ausübst: bleib dran, halte durch und bekomm ein komplett neues Körpergefühl. Nach ungefähr einem halben Jahr wirst du deine Körperwahrnehmung durch die teilweise wiedererlangten, geschmeidigen Faszien neu erfahren und deine goldene Mitte lieben. Faszientraining ist gleichzeitig Stressmanagement, Entspannung und Erholung für deinen Körper und deinen Geist – du kannst somit alles erreichen!!

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Damit du dein Leben und die Welt auch aus anderen Perspektiven erfahren kannst,

dies wünscht dir deine

Martina


20 – 2020 – 20 und mehr

Hey. Schön, dass du wieder bei mir reinliest.

Vor 20 Jahren hat meine physische Veränderungsherausforderung begonnen 😉 . Und es blieb nicht bei der einen, wie sich in den 3 Jahren danach herausstellte. Du fragst dich daher bestimmt, was die vielen 20er oben im Titel zu bedeuten haben. Irgendwie ist die Zahl für mich momentan total magisch. Kein Wunder, das neue Jahr hat gerade erst begonnen und mit der Doppelzwanzig ist das schon was ganz Spezielles. Es sieht nicht nur gut aus, es schreibt sich ebenso toll! Und weil ich mein 2020er Jahr als ein spannendes Jahr ausgerufen habe, möchte ich dir meine kleine 20er Erfolgsgeschichte erzählen. So quasi als Motivation, wenn du

⇒ … gerade schwanger bist und deine Veränderung im Körper wahrnimmst 🙂

⇒ … bereits glückliche Mutter bist und mit den Veränderungen in deinem Körper ein bisserl kämpfst 😛

⇒ … oder du dir nicht sicher bist, ob du Kind und Kariere und Körperfitness, alles zusammen, unter einen Hut bringen kannst :-/

⇒ … wenn du ein Mann bist und das Ganze nur von außen betrachten kannst <3 !!

Du möchtest Veränderung?

Was bei allem, was du tust, wichtig ist, ist dein Wille zur Veränderung und deine Ausdauer, mit einer guten Portion Mut wird dir dann alles gelingen. Meine Veränderung, ich würde sogar sagen, meine Lebensveränderung hat vor genau 20 Jahren begonnen. Damals war ich mit meiner ersten Schwangerschaft beschäftigt, musste meinen Job und meinen Sport (für eine gewisse Zeit) an den Nagel hängen. 8 Wochen Mutterschutz machen Sinn, denn es wird mit zunehmendem Bauchumfang immer schwieriger das Leben und damit den Alltag zu meistern.

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Feber 2000

2 Jahre davor hatte ich begonnen, Sport, respektive Aerobic, zu unterrichten. Immer wieder sagte mir mein Umfeld, dass nach der Schwangerschaft mein Körper nicht mehr so „fit“ werden würde. Da und dort werden schon ein paar Kilos hängen bleiben, waren sich alle sicher.

Nach 16 Wochen Pause – 8 vor der Geburt und 8 nach der Geburt meiner Tochter – stand ich wieder für meine Choreo-Stunden im Fitnesscenter, langsam steigernd, 1 bis 2 Stunden pro Woche. Und siehe da, ich brachte meinen Körper wieder in Form, so wie er vor meinem Kugelbauch gewesen war 😛 . Meine Teilnehmer*innen waren zum Teil meine größte Motivation, denn ich durfte mit ihnen bzw. durch sie wieder fit werden.

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Juni 2001

 

Meine zweite Schwangerschaft ließ nicht lange auf sich warten und im Sommer 2001 hatte ich wieder +20 und mehr Kilos auf der Waage. Die Schwangerschaft war leider sehr kompliziert und ich musste sehr früh meinen geliebten Sport aussetzen. Wie hieß es damals wieder: „Aber jetzt Martina! Du wirst sehen, die Kilos werden dir an deinen Hüften bleiben.“ Ich hatte (leider) einen Kaiserschnitt auf Grund des jähen Endes meiner guten Hoffnung … (mehr von meiner traurigen Lebenserfahrung im Blog

Sternenmütter lasst uns reden )

Leider entschied ich mich für diese Sectio / diesen Kaiserschnitt, der es mir sehr lange Zeit nicht ermöglichte, Sport zu treiben. Ich machte mehr als 5 Monate Pause und fand dann aber durch die Bewegung mit der Musik – im Aerobic – wieder zu meinem guten Körpergefühl und einer guten Fitness zurück.

Und wieder war ich nur eine kurze Zeit „alleine in meinem Körper“ und dann hatte ich erneut meine +20 Kilos und mehr 🙂 zu tragen. Meine dritte Schwangerschaft zwang mir erneut eine Sportpause auf, die ich gerne annahm. Und du wirst es nicht glauben, aufs Neue waren mir die Zurufe sicher, dass ich aber jetzt mein vormaliges Gewicht nicht mehr erreichen würde …

Auch nach der Geburt meines jüngsten Sohnes im Jänner 2003, der vorgestern seinen 17. Geburtstag feierte :-), kam ich abermals für 1 bis 2 Stunden zurück in meine Fitnesseinheiten, die mir wiederum halfen, mit konsequentem Training in meine gute Form zurück zu finden. Diese Form ermöglicht es mir, mein Leben, nun knapp vor dem halben Jahrhundert 😛 , sehr gut zu meistern, schmerzfrei zu sein und mit meiner Fitness, andere Menschen zu begeistern und gleichzeitig zu bewegen, quasi ein Vorbild zu sein.

Ich möchte dir mit diesem Blogpost Mut zusprechen, dass du Veränderungen annehmen und dir niemals von anderen einreden lassen sollst, dass du etwas nicht schaffen kannst.

Mein Gesundheitstipp für dich

In der Natur ist alles Rhythmus, Klang, Atem, Licht und Schwingung. Nichts ist wirklich fest, dauerhaft, unwandelbar, alles ist in Bewegung. Nütze dieses uralte Wissen und packe es an, was immer du willst, wo immer du 2020 deine Veränderung sehen willst, jetzt ist die Zeit!!

Der Wille zur Veränderung entsteht in deinem Herzen,

die Ausdauer entsteht in deinen Muskeln und

der Mut entsteht in deinem Kopf!

Tun ist das Zauberwort!

Und zum Schluss möchte ich dir noch sagen, dass ich in den letzten 20 Jahren kein Fan von Diäten oder starren Trainings war. Von der Muckibude halte ich genauso wenig, wie von Marathons laufen. In diesen vergangenen 20 Jahren konnte ich in meinen Kursen mehr als 100.000 Menschen in Echtzeit (!!) bewegen, coachen und trainieren. Ich konnte sie mit meinen Schwingungen und (Aerobic-)Bewegungen begeistern und anstoßen, ihre körperlichen Herausforderungen anzunehmen. Ja, ich bin keine Sophia Thiel, berühmteste deutschsprachige Fitness-Bloggerin, mit einst 1,7 Mio. Follower und nach 5 Jahren Sport im Burnout, aber ich freue mich über jede, über jeden, der sich von meinem Wissen und meiner Begeisterung über Sport und Ernährung anstecken lässt. Daher erzähle deinen Freund*innen, deinen Bekannten und deiner Familie von meinem Blog, damit wir alle gemeinsam an unsere Ziele kommen.


Auf ein spannendes Veränderungsjahr mit dir

und g’sunden Grüßen

Martina


Schmerzen? Lass dich drücken – nach Liebscher & Bracht

Hey, du! Schön, dass du wieder reinschaust.

Du kennst das sicherlich: nach einem langen Tag in der Arbeit, vorn übergebeugt am Computer oder schwer hebend am Krankenbett, im Restaurant oder Geschäft. Wir alle haben meist eine Schwachstelle in unserem Körper, da wir tagein tagaus die gleichen Bewegungen ausführen. Unser heutiger Lebensstil wird hauptsächlich im „ventralen Moment“ gelebt, d. h. im Oberkörper stets nach vorne gebeugt, dabei entsteht der Rundrücken. Wir in der Steiermark nennen das einen „Buckl“. Die Geierkopfhaltung und die Vernachlässigung der Gelenke, die nicht mehr in all ihren Bewegungsumfängen geführt werden, sind die Folge. Aus diesen zahlreichen Fehlbelastungen im Alltag resultieren Spannungszustände und Schmerzen.

Dass die Schmerzen durch Druck verschwinden können, ist keine neue Erkenntnis. Osteopressur oder Tuina sind beides gute und altbewährte Interventionsmethoden, um eine Schmerzfreiheit herbeizuführen. (Relativ) neu sind jedoch die Erfahrungen die Roland Liebscher-Bracht in seinen Schmerzcoach-Ausbildungen an Personen in Gesundheitsbereichen lehrt. Diese Ausbildung ist seit guten 12 Jahren am Markt und gewinnt immer mehr an Beliebtheit.

Erst vor kurzem konnte ich diese Schmerzcoach-Ausbildung in Baden bei Wien besuchen, wobei ich nicht nur gedrückt wurde : ), sondern ebenfalls schon drücken durfte / musste.

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Unter präziser Anleitung, zuerst auf dem Papier, dann am Knochenmaxi und zu guter Letzt an meinen Kolleginnen, war ich auf der Suche nach den 72 Schmerzpunkten, die ich teilweise sofort, teilweise nach längerem Palpieren gefunden habe. Erstaunlich waren die Ergebnisse nach diesem Schmerz-weg-drücken. Wie ich dir bereits in vorherigen Blogs (und immer wieder in meinen Faszientrainings meinen TeilnehmerInnen) mitgeteilt habe, müssen wir bei diesem speziellen Training, dem Faszientraining und so auch bei dieser Intervention, aus unserem Wohlfühlbereich heraus. Die Faszie bewegt sich durch „streicheln“ rein gar nicht – tut mir leid.

Hast du einmal mit der Osteopressur den Akutschmerz beeinflusst, kommen die Schmerzfrei-Übungen mit den Faszienwerkzeugen und die Engpassdehnungen hinzu. Diese machst du dann täglich (!) und dein Faszienkostüm zieht sich in ihre gesunde Form  zurück.

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Faszienrollmassage für den Gesäßmuskel – Musculus gluteus maximus und wie du siehst, genieße ich es in vollen Zügen. Danach fühlt sich der Po völlig weich an…

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Fuß zum Gesäß-Engpassdehnung: bei dieser Übung reduzierst du die zu hohe Spannung an der gesamten Körpervorderseite. Vor allem wird hier der Anteil des großen Oberschenkelmuskels, der an der Hüftbeugung beteiligt ist, wunderbar aufgedehnt.

Schulter-Rücken-Engpassdehnung: nach dem Rollen der Schulter mit der Mini-Kugel von Liebscher & Bracht, gehst du in die Schlaufe und auf allen Vieren bei voll gestreckten Armen nach vorne auf den Boden. Oberschenkel bleiben senkrecht, Brustbein zieht Richtung Knie. Eine gewisse Zeit wird dies verstärkt, weiter gedehnt, wieder verstärkt etc.

Vordere-Schulter-Arm-Engpassdehung: nach dem Rollen der Schultervorderseite und des Schlüsselbeins mit der Mini-Kugel von Liebscher & Bracht, werden mit Hilfe der Schlaufe die Arme nach hinten geführt, immer weiter und weiter. Unbedingt mit gestreckten Ellenbogengelenken arbeiten. Auch hier wird verstärkt, weiter gedehnt, verstärkt usw. in ganz speziellen Schritten, die du mit mir in einer Intervention nach Liebscher & Bracht durchmachst.

Nach all der Mühe und Plage, Faszientraining ist ein Training außerhalb des Wohlfühlbereichs, denn eine Faszie braucht eine Überstreckung bzw. eine Dehnung in alle möglichen Richtungen, tut es gut, sich einfach gerade hinzulegen und zu entspannen. Dann ist der Blick nach oben an die Decke besonders erholsam, wenn, wie im Casino Baden, dieser Ausblick dem Himmel sehr ähnlich kommt. : )

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Und was wäre Liebscher & Bracht ohne ihn? Unser aller Liebling Rene, der immer für uns TeilnehmerInnen da war. Der bei großen und kleinen Problemchen jedesmal einen Scherz auf seinen Lippen hatte und uns half, während dieser sehr intensiven Ausbildung  auf das Lachen nicht zu vergessen. Danke, Rene!

Mein zweiter Dank gilt meinem Aktiv-Assistenzhelfer André Wrobel, der mir in meiner Gruppe zur Seite stand, selbst bereits Schmerzspezialist ist und die Fotos geschossen hat: www.gesundundschmerzfrei.de 

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Und danke an Roland Liebscher-Bracht der mir ganz neue Interventionstools zur Hand gab, damit ich dich : ) in meiner Praxis in Graz oder hier im Blog ein Stück in deine Schmerzfreiheit begleiten kann / darf.


Wenn du nun auf den Geschmack gekommen bist und dich von mir drücken lassen möchtest, dann kannst du jeder Zeit hier auf meinem Blog oder auf Facebook einen Termin ausmachen. Ich freue mich auf dich,

deine Martina