Nicecream in all meinen Lieblingsfarben und für jeden Geschmack – einfach genießen und eine Auszeit gönnen

Hey! Schön, dass du wieder da bist.

Wir genießen ja gerade ein verlängertes Wochenende – ich hoffe, du kannst auch ein bisschen auf deine Work-Life-Balance achten und gönnst dir ein wenig Ruhe und Erholung. Wochenenden und Feiertage waren bei mir bzw. uns immer mit gutem Essen und Einladungen in der Familie oder bei Freunden kombiniert. Deshalb möchte ich dir heute vier wunderbare Nicecream-Varianten als Überraschung für deine Lieben ans Herz legen. Du naschst natürlich mit… : )

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Nicecream, als vegane Eisschleckerei, habe ich bereits gepostet. Heute kommen vier andere Geschmacksrichtungen dazu. Sei experimentierfreudig und probier einfach etwas Neues aus. Gerne kannst du mir dann in den Kommentaren deine kulinarischen Impulse erzählen. Würde mich darüber freuen.

 

Wie du vielleicht bereits weißt, brauchen wir für diese Köstlichkeiten unsere „überreifen“ Bananen, die wir vor dem Kompost gerettet und sie mindestens 24 Stunden zuvor tief gefroren haben…

 

Schwarzbeer-Nicecream

 

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Was wir für 2 Portionen brauchen:

  • 2 – 3 reife Bananen, in grobe Stücke geschnitten, mindestens 24 Stunden gefroren
  • 150 g Schwarzbeeren, frisch, gewaschen
  • ca. 100 ml Aroniabeerensaft oder jeden anderen dunklen Saft
  • Physalis und ein paar Schwarzbeeren zur Garnierung

Wie ich es mache: Die tief gefrorenen Bananenstücke ungefähr 10 – 15  Min. antauen lassen, dann in den Blender geben und die frischen Schwarzbeeren dazumengen. Einen Schuss Aroniabeerensaft drübergießen und zu Beginn auf niedriger Stufe 60 Sec. mixen. Mit dem Stößel schön alles runterdrücken, damit die Masse gleichmäßig sämig wird. Ist dies nicht so, gieße noch ein wenig vom Saft dazu. Zum Schluss nochmals kurz auf mittlerer Stufe alles mixen. In Schälchen füllen und ab in den Kühlschrank, bis die anderen Nicecream-Sorten fertig sind.

 

Himbeer-Nicecream

 

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Was wir für 2 Portionen brauchen:

  • 2 – 3 reife Bananen, in grobe Stücke geschnitten, mindestens 24 Stunden gefroren
  • 150 g Himbeeren, frisch, gewaschen
  • 100 ml Mandeldrink oder Ähnliches
  • Minzeblättchen und ein paar Himbeeren zur Garnierung

Wie ich es mache: Die tief gefrorenen Bananenstücke ungefähr 10 – 15 Min. antauen lassen, dann in den Blender geben und die frischen Himbeeren dazumengen. Einen Schuss Mandeldrink drübergießen und zu Beginn auf niedriger Stufe 60 Sec. mixen. Mit dem Stößel schön alles runterdrücken, damit die Masse gleichmäßig sämig wird. Falls es noch zu dick ist, schütte noch ein bisschen vom Mandeldrink dazu. Zum Schluss nochmals kurz auf mittlerer Stufe alles mixen. In Schälchen füllen und ab in den Kühlschrank, bis die anderen Nicecream-Sorten gemixt sind.

 

Granatapfel-Nicecream

 

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Was wir für 2 Portionen brauchen:

  • 2 – 3 reife Bananen, in grobe Stücke geschnitten, mindestens 24 Stunden gefroren
  • 1 Granatapfel, entkernt, von der Haut befreit
  • 100 ml Granatapfelsaft oder Ähnliches
  • Himbeeren im Schokomantel, selbstgemacht & zerkleinert und ein paar Granatapfelkerne zur Garnierung
  • echter Kakao zum Bestreuen

Wie ich es mache: Die tief gefrorenen Bananenstücke ungefähr 10 – 15 Min. antauen lassen, dann in den Blender geben und die frischen Granatapfelkerne dazumengen. Granatapfelsaft aus der Flasche drübergießen und zu Beginn auf niedriger Stufe 60 Sec. mixen. Mit dem Stößel schön alles runterdrücken, damit die Masse gleichmäßig sämig wird. Wenn es zu grobkörnig ist, gib noch ein wenig vom Saft dazu. Zum Schluss nochmals kurz auf mittlerer Stufe alles mixen. In Schälchen füllen und ab in den Kühlschrank, bis die anderen Nicecream-Sorten fertig sind.

 

Nektarinen-Nicecream

 

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Was wir für 2 Portionen brauchen:

  • 2 – 3 reife Bananen, in grobe Stücke geschnitten, mindestens 24 Stunden gefroren
  • 2 – 3 Nektarinen, frisch, gewaschen, entkernt und in grobe Spalten geteilt
  • ca. 100 ml Mandeldrink oder jeden anderen hellen Saft (z. B. Pfirsich)
  • Kürbiskerne, zerkleinert und 1 Nektarine in schmale Spalten geschnitten zur Garnierung

Wie ich es mache: Die tief gefrorenen Bananenstücke ungefähr 10 – 15 Min. antauen lassen, dann in den Blender geben und die Nektarinenspalten dazumengen. Mandeldrink drübergießen und zu Beginn auf niedriger Stufe 60 Sec. mixen. Mit dem Stößel schön alles runterdrücken, damit die Masse gleichmäßig sämig wird. Vielleicht brauchst du noch mehr von der Flüssigkeit. Zum Schluss nochmals kurz auf mittlerer Stufe alles mixen. In Schälchen füllen und nun alle Nicecream-Schlemmereien aus dem Kühlschrank holen, garnieren und rasch servieren und…

…sofort genießen – sie alle sind ein Gedicht, zergehen auf der Zunge und sind 100 %ig ein Genuss an den Feiertagen für dich und deine Lieben. Noch dazu ist es „clean-eating„, d. h. keine künstlichen Aromen, keine Geschmacksverstärker, kein Verpackungswahn. Du kannst es mit „zero waste“ zubereiten, wenn du alle Zutaten frisch auf deinem Bauernmarkt in deiner Umgebung kaufst. Der Fruchtzucker in den jeweiligen Obstsorten reicht für die Süße perfekt aus. Daher bitte nicht noch zusätzlich süßen. Die Garnierung kannst du natürlich je nach deinem Geschmack optimieren.

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Wie bereits erwähnt – probier einfach aus, was dir schmeckt oder was du gerade zu Hause hast. Trau dich in der Küche einmal etwas Neues, etwas Gesundes, etwas Süßes und etwas für deine Lieben herbei zu zaubern. Du wirst begeistert sein und herkömmliches Eis aus einer anderen Perspektive betrachten. Mein Geheimtipp von heute ist das Nektarinen-Nicecream!! Mmmhh – sensationell fruchtig-frisch.

Für dich, deine Fitness und deine Umwelt eine echte Bereicherung. 


Eine gute Balance für dich an diesem langen Wochenende

wünscht dir deine

Martina

 

 


Sommer, Sonne, Sonnenwende und einen kühlen Sommergruß

Hey! Schön, dass du auch heute wieder dabei bist.

Wir feiern an diesem Tag die Sonnenwende und der längste Tag steht uns ins Hause. Ich weiß nicht, wie ihr diesen langen Sonnenstundentag verbringen werdet: Vielleicht mit einem Besuch bei einem Sonnwendfeuer? Bei einem Ausgang in die Innenstadt? Oder sitzt ihr, wie ich, einfach genüsslich auf der Terrasse mit etwas Leckerem zur heißen Zeit?

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Die letzten Erdbeeren sind zu verarbeiten und die Heidel-, sowie Brombeeren vom letzten Jahr waren noch im Tiefkühler. Gemeinsam ergeben sie eine wunderbare Komposition aus Süßem und Fruchtigem. Ganz einfach zum Nachmachen und Schlemmen. Normales Eis ist viel zu üppig und kalorienreich!! Daher für alle  Sportlerinnen & Sportler sehr gut geeignet. Ich genieße so etwas „nur“ nach einem Training, quasi als Belohnung. Natürlich nur ab und zu, so wie heute, denn ich war fleißige 2,5 Stunden im Training…

Was wir für 4 mittlere Portionen brauchen:

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  • 6 – 7 reife Bananen in grobe Stücke geschnitten, mindestens 24 Stunden im Tiefkühler gefroren
  • 200 g Erdbeeren, gewaschen, vom Strunk befreit
  • 200 g Heidel- und Brombeeren, aufgetaut oder frisch
  • Mandeldrink bzw. einen dunklen Saft vom Apfel oder der Traube
  • Wasser, wer alles andere oben nicht möchte
  • Erdbeeren, Heidel- und Brombeeren, Minze, Mandelblättchen zur Dekoration

Wie ich es mache: die tiefgefrorenen Bananenscheiben 10 bis 15 min. antauen lassen. Bananenmenge halbieren, denn es gibt heute zwei verschiedene Sorten.

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Für das Erdbeer-Nicecream Erdbeeren halbieren und gemeinsam mit der Hälfte der Bananen in den Blender geben. Einen Schuss Mandeldrink dazu und auf der niedrigsten Stufe mixen. Immer wieder mit dem Stößel die Stücke, die noch an den Seiten kleben, nachdrücken. Zum Schluss nochmal auf mittlerer Stufe cremig mixen. In die Dessertschalen / Gläser füllen und in den Kühlschrank stellen.

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Für das Heidel-Brombeer-Nicecream, wie oben mit den Bananen in den Blender geben. Ich habe die Auftauflüssigkeit gleich mit hinein gegeben und noch einen Schuss Apfelsaft dazu, damit der Blender nicht zu hart arbeiten muss. Wieder auf geringer Stufe beginnen, mit dem Stößel nachstoßen und auf mittlerer Stufe cremig mixen. In die Dessertschalen / Gläser hinzufügen. Mit Erdbeeren, Mandelblättchen, Minze oder was ihr sonst gerne habt garnieren, sofort servieren und vor allem sofort genießen – hmmm.


Einen wunderbaren Sonnwendabend mit ganz viel Sonne und einem feinen Nicecream

: ) deine Martina


3-gängiges Gründonnerstagsmenü – etwas Frisches, etwas Altbewährtes, etwas Süßes ohne Reue

Der Frühling kommt nur mit kleinen Schritten und so auch die frischen Lebensmittel für unsere Küche. Ich bin ein Fan von „Nichts verschwenden“ – ich würde es als „fair kitchen“ bezeichnen, denn wir leben hier in Saus und Braus und vergessen oft, dass das Gute so nah ist. Ein Blick in den Garten, ein Besuch auf dem nächsten Bauernmarkt und eine Erinnerung an das, was in unserem Tiefkühler noch auf Verarbeitung wartet. All das hilft, unsere Umwelt für unsere Kinder vor dem Kollaps zu bewahren.

Meine Rezepte sind einfach nachzukochen und fallen sehr preisgünstig aus, wenn wir auf die Suche gehen – noch nicht auf die Eiersuche : )

Brennnessel-Schaum-Süppchen mit Bärlauch-Paleo-Brot – vegan

 

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Einer der ersten Frühlingsboten in meinem Garten ist immer die Brennnessel (Urtica dioica), die ihre sattgrünen Blätter samt ihrer „brennenden Härchen“ aus der Erde streckt. Wir scheuen ihre Berührung und das ist gut so, denn die glasharten Haare, brechen bei Berührung ab und bringen auf bzw. in unserer Haut das in ihnen befindliche „Brenngift“ zur Wirkung. Damit es soweit erst gar nicht kommt und wir dieses wunderbare Küchenkraut trotz alle dem genießen können, ziehe ich mir dicke Gartenhandschuhe an, schneide die obersten Triebe ab, verfrachte diese sogar mit der Schere oder mit einer Küchenzange in ein Gefäß und schwemme es dann in der Salatschleuder durch – ohne in Kontakt zu kommen.

Was wir brauchen:

  • 500 g frische Brennnesselblätter, gewaschen
  • 4 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten, einige Ringe zur Garnierung bei Seite stellen
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 Becher Cashew-Frischcreme, statt Obers damit die Suppe vegan ist!
  • Croutons aus dem Bärlauch-Paleo-SMART BREAD, in Stücke geschnitten und geröstet
  • 4 Veilchen oder andere Blümchen zur Garnierung
  • Olivenöl ,1 EL Buchweizenmehl 

Wie ich es mache: die Frühlingszwiebel in Öl anschwitzen, mit Buchweizenmehl stauben und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Brennnessel zufügen. Das Ganze ca. 5 min. köcheln  lassen, mit der veganen Nuss-Frischcreme verfeinern und wer noch mag mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Dann mit dem Stabmixer fein pürieren. Die Croutonsstücke in einer heißen Pfanne kross braten, mit den Veilchen und den rohen Frühlingszwiebelringen garnieren – sofort servieren. Diese ersten feinen, verkochten Brennnesselblättchen schmecken besonders zart-aromatisch und brennen garantiert nicht in unserem Mund…

 

Spinat-Erdäpfelauflauf mit Champignons – vegan

 

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Spinat und Erdäpfelpüree sind seit dem ich mich zurück erinnern kann, das Essen an Gründonnerstag bei uns in der Familie. Gutes und Altbewährtes sollte frau pflegen und so versuche ich, diese Tradition aufrecht zu erhalten, wobei ich jedes Jahr einige kleine Veränderungen ausprobiere.

Was wir brauchen:

  • 800 g Spinat, gewaschen und blanchiert
  • 500 g speckige Erdäpfel, gekocht und in 5 mm dicke Scheiben geschnitten
  • 250 g Champignons, in feine Scheiben geschnitten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, in Scheiben geschnitten
  • 5 Zehen Knoblauch, gepresst
  • 1 Pkg. Reis Cuisine
  • 4 EL Hefeflocken, für nicht VeganerInnen 100 g Parmesan, gerieben
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer
  • einige Schnittlauchhalme zur Garnierung
  • diverse Blattsalate als Beilage

Wie ich es mache: In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, Frühlingszwiebel glasig dünsten, Knoblauch und Champignons dazugeben, kurz mitdünsten. Spinat beigeben und zusammenfallen lassen. Eine Lasagneform mit Olivenöl ausfetten, einen Teil der gekochten und in Scheiben geschnittenen Erdäpfel Dachziegel artig einlegen, danach die Spinat-Champignons-Masse darüber verteilen. Diesen Vorgang insgesamt 3-mal wiederholen, mit einer Lage Erdäpfel abschließen. Etwas Olivenöl in einem kleinen Topf erwärmen, Reiscuisine unter ständigem Rühren zugeben, zum Schluss die Hefeflocken beimengen. Mit Salz und Pfeffer, ev. Suppenwürze, abschmecken. Alles über den Auflauf gießen und im vorgeheizten Rohr (200°C) ungefähr 20 min. überbacken. Für „Allesesser“ geht natürlich auch ein darüber geriebener Parmesan, um die Kruste etwas krosser zu bekommen.

Aus dem Rohr nehmen, kurz ausdampfen lassen und in Stücke schneiden. Auf Teller mit buntgemischten Blattsalat anrichten – Schnittlauchhalme zur Garnierung darüber legen und die traditionelle Gründonnerstagsspeise einmal anders genießen.

 

Obstsalat mit veganer Vanillesoße

 

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Wir alle freuen uns schon riesig auf die vielen bunten Beeren, die bald auf unseren heimischen Bauernmärkten angeboten werden. Bis dahin wird aber noch ein bisschen Zeit vergehen und wir sollten das Obst, das uns momentan von der Natur geschenkt wird vernaschen. Ebenso möchte ich meinen Tiefkühlschrank vom Früchteschatz des letzten Erntejahres befreien. Ich hatte noch wahnsinnig viele Weichseln und Äpfel übrig. Letztere sind noch als Kompott im Schrank gewesen. Verfeinert mit einer Vanillesoße, ein Nachspeisentraum, der ohne Bauchweh genossen werden kann – ich liebe Vanillesoße!

Was wir brauchen:

  • 2 reife Bananen, in Scheiben geschnitten
  • 2 reife Birnen oder Äpfel, in feine Stücke geschnitten oder in Kompottform
  • eine handvoll Weichseln – aufgetaut und entkernt
  • 4 Datteln, in grobe Stücke geschnitten
  • 1 Zitrone, davon einige Tropfen Saft und die abgeriebene Schale

Für die vegane Vanillesoße:

  • 60 g Cashewkerne, natur
  • 100 ml Wasser
  • 1/2 EL Vanillepuddingpulver
  • 1 TL Agavendicksaft – für nicht VeganerInnen Honig

Wie ich es mache: Geschnittenes Obst in Dessertgläser füllen und gleich mit Zitronensaft und -schale vermengen, sodass das Obst seine frische Farbe behält. Die Datteln untermischen.

Für die Soße alle Zutaten im High Speed Blender auf mittlerer Stufe (60″) fein mixen. Falls einige Nussstückchen noch vorhanden sind, diese beim Eingießen in ein Kännchen mit einem Teesieb zurückhalten.

Den Obstsalat mit der Vanillesoße übergießen und rasch servieren. Schmeckt lecker süß und ist ohne Reue zu genießen…


Auf einen Genuss in unserer „fairen Küche / fair kitchen“

eure Martina