So schmeckt mein grüner September

Halli-Hallo! Schön, dass du wieder mitliest. Ich danke dir für deine Zeit und ich hoffe, es geht dir gut, wo auch immer du gerade in der Welt bist. 🙂

Die Spinatsaison hat bei uns wieder begonnen und ich kann nun sogar in meinem Bioladen, im Bio Herz in Andritz, meinen Spinat extra bestellen, sodass ich immer frischen zur Hand habe. Das ist natürlich ein tolles Service, das ich da genießen kann. Danke! ♥ Denn mit dem Spinatkauf ist das ja so eine Sache. Der Spinat sollte nämlich auf keinen Fall zu lange bei Zimmertemperatur gelagert werden beziehungsweise stehen bleiben. Der Grund dafür sind Bakterien, die das in ihm enthaltene Nitrat in Nitrit umwandeln. Dieses wiederum kann in Nitrosamine umgebaut werden, welche in Tierversuchen zur Krebsentstehung geführt haben. Im Menschen ist dieser Verdacht nicht evident nachweisbar. Aber da bin ich halt lieber auf Nummer sicher unterwegs und verarbeite meinen Spinat frisch. Wie machst du das beim Spinat? Bist du ein Mister Popeye und drückst ihn dir aus der Dose? Oder eher dann doch nur in gefrorener Form aus dem Tiefkühlfach? Spinat gibt es ja eigentlich das ganze Jahr über, dann halt aus dem Glashaus und dem Ausland. Und das muss echt nicht sein!

Grüner Smoothie mit Feigen und Zwetschken

Was wir für 4 Portionen à 250 ml brauchen

  • 2 Händevoll Spinat, gewaschen, zerzupft
  • 4 Bio-Feigen, gewaschen, geviertelt
  • 6 Bio-Zwetschken, gewaschen, entkernt, geviertelt
  • 1 TL Bio-Acai Pulver, optional
  • 200 bis 350 ml Wasser

Wie ich es mache und in 10 Minuten servierfertig bin

Alle Zutaten und 100 ml Wasser in den Hochleistungsmixer geben und auf kleiner Stufe mixen. Dann nochmals Wasser zugießen, je nach dem, wie dick- oder eben dünnflüssig du deinen grünen Smoothie trinken möchtest. In Gläser füllen und gleich genießen.

Mein Gesundheitstipp für dich

>> Spinat – Spinacia – zählt, wie Mangold, zur Familie der Gänsefußgewächse – Chenopodiaceae. Rohnen gehören ebenfalls hierher.

>> Spinat hat auf 100 g einen hohen Anteil an Provitamin A (795 µg) sowie Folsäure (141 µg).

>> Spinat enthält außerdem die Mineralstoffe Natrium (69 mg), Kalzium (117 mg), Eisen (3,4 mg) und die Sekundären Pflanzenstoffe Carotinoide.

>> Spinat besteht zu ca. 90 % aus Wasser und hat dementsprechend wenige Kalorien zu vergeben. Das sind dann auf 100 g gerade einmal 3, 6 g Kohlenhydrate. Aus diesem Grund eignen sich die grünen Blätter wunderbar für Low-Carb-Gerichte. 

>> Lass Spinat nicht lange bei Zimmertemperatur stehen. Schon nach zwei Stunden, wenn Spinat gewärmt herumsteht, beginnt der Prozess des Umbaus von Nitrat zu Nitrit und wiederum zu Nitrosaminen. 

>> Durch das Blanchieren wird dem Spinat bis zu 70 % des unerwünschten Nitrats entzogen.

>> Wenn du Spinat länger haltbar machen möchtest, dann solltest du ihn rasch abkühlen. Es wird empfohlen den Spinat in eine Metallschüssel zu legen, die in Eiswasser steht. Ich wickle ihn einfach in ein feuchtes Küchengeschirrtuch und lege ihn in den Kühlschrank. Aber auch dort ist seine Lebenszeit begrenzt. 

>> Spinat ist bei uns ja eigentlich als Hauptspeise gedünstet und püriert, als Rahmspinat bekannt, dann mit Obers verfeinert. Erst die Smoothie-Hysterie ;-P hat ihm einen anderen und begehrten Platz auf unserem Speiseplan eingebracht. 

>> Wenn du Spinat nun öfters auf deinem Teller haben möchtest: Bananen und Artischocken sind Küchenjoker mit Spinat.

Quelle: Aromagemüse; Der Weg zum perfekten Geschmack; Vierich / Vilgis; Stiftung Warentest, Berlin; 2017.


Mit viel Popeye Kraft in die kommende Woche,

g’sunde Grüße Martina

2 Kommentare zu „So schmeckt mein grüner September

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