Fridays for Future! Sei du selbst die Veränderung, die du in dieser Welt haben möchtest!!

Hey! Schön, dass du wieder dabei bist.

Heute war der große „Klimatag“ auf der ganzen Welt. Warst du dabei? Auf der Straße? Schreiend und lärmend? Ich war dabei, aber als Zaungast, denn ich habe dieses Klima-Rettungs-Spektakel beobachten wollen. Das tat ich auch! Und ich bin doch enttäuscht, was ich da alles so gesehen habe …

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Der Demonstrationszug hat fast ganze 40 Minuten gedauert. Junge Kinder und Jugend, älter und ebenso mein Alter waren heute mobil für das Klima der Erde. Die Straßen der Grazer Innenstadt waren dafür gesperrt. So weit, so gut.

Die Transparente waren bunt und die Sprüche recht originell:

  • „Klima retten – Kapitalismus entsorgen“
  • „Zöpferl tik tak ist die neue Taktik“
  • „go vegan“
  • „vegan for the planet“
  • „the earth is hotter than you … mit einem Bild von Leonardo Di Caprio“
  • „Vielfalt mit Biobauern“
  • „Ich bin erst 7 Jahre alt und möchte auf dieser Welt alt werden“ (gehalten von einem kleinen Buben)
  • „Ich liebe Wasser“ (gehalten von einem Kleinkind im Kinderwagen)
  • und mehr als ein Dutzend Mal „Fridays for Future“ etc.

 

Einiges erinnerte dann doch an den Grazer-Faschingsumzug: Gladiatoren im Zweispänner, von Jungs gezogen, die sich im Kampf für den Planeten verkleidet hatten ..

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Einzelkämpfer, die ruhig und authentisch das zum Ausdruck brachten, was wichtig ist …

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Enttäuschend waren für mich die vielen DemonstrantInnen, die mit ihren ganz und gar nicht „Klima-neutralen“ Smartphones am Ohr mitmarschierten und das war ein Großteil!! Die, die rot, grüne und pinke Haare hatten, weil das Haare färben ihrer Ansicht nach toll für die Umwelt ist!? Die, die rauchend anscheinend die Emissionen nur bei den anderen sehen!? Die, die mit Hund an der Leine dabei waren, obwohl der Hund, das (!) Haustier mit dem größten biologischen Fußabdruck ist!? Ich bin sprachlos : /

Alles Sachen, die ich einfach nicht verstehe, weil sie keinen Sinn ergeben. Weil sie für das „Klima-retten“ keinen Sinn ergeben. Ich bin nicht perfekt, jedoch gehe ich jeden Tag den nachhaltigeren Weg, wo immer es möglich ist. Obwohl er schwerer ist! Auf Facebook gebe ich Tipps, wie und wo etwas nachhaltiger und umweltfreundlicher zu machen ist, bitte folge mir auch dort und mache deine Veränderung.

Hier auf diesem Blog möchte ich aber nun ein Zeichen für diesen „Klimarettungstag“ setzen, indem ich dich bitte, deine Weltverbesserung, die du heute bereits gemacht hast oder die du in den nächsten Tagen vorhast, mit uns zu teilen. Vielleicht, weil du von mir durch diese Zeilen zum „TUN“ motiviert wurdest. Jeder noch so kleine erste Schritt von dir mit Verzicht, mit Achtsamkeit, mit Ruhe und Stille ist ein Schritt in die richtige Richtung. In die Richtung einer lebenswerten Zukunft.

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Und noch ein letzter Gedanke: am Ende der Demonstrantenschlange ist ein junger Mann im Rollstuhl mitgefahren – alleine, ganz alleine. Und das auf einer Veranstaltung, die besseres Leben zum Ziel hat – es stimmt mich nachdenklich. Dich auch?


Mit den Worten von Gandhi möchte ich heute schließen: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“

Mach eine, deine Veränderung,

viel Kraft dabei, deine Martina

7 Gedanken zu “Fridays for Future! Sei du selbst die Veränderung, die du in dieser Welt haben möchtest!!

    • Lieber Manfred!

      Danke für dein Kompliment. Ich versuche immer und überall aufs Ganze zu schauen. Das ist „leider“ mein Handicap, denn die Masse sieht nur das, was sie will, und daran wird es scheitern, im Endeffekt!! UND ich versuche immer und überall mein Bestes zu geben. Das ist ein harter und steiniger Weg, den (fast) niemand anderer mit mir gegen möchte …

      Vielleicht lässt du dich ja von mir auf eine kleine Weltverbesserung ein und erzählst uns dann davon. Ich würde mich freuen 🙂

      G´sunde und ganzheitliche Grüße, Martina

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  1. Erika

    Ich kann mich für diese Klimahysterie gar nicht begeistern, und schon überhaupt nicht für’s Schuleschwänzen, was ja in Graz eher „freiwillig“ sein dürfte, in Wien aber doch vielfach verordnet.

    Das Klima ist eine komplexe Angelegenheit mit wärmeren und kälteren Zeiten je nach Sonnenlust und Ozeanlaune …

    Was wir aber wirklich sehr bewusst schützen sollten, ist unsere Umwelt! Genau wie du, Martina, sagst: mit Verzicht und mit Achtsamkeit! Jeder Mensch sollte innehalten und überlegen, was er ganz persönlich für die (Um)Welt tun kann. Es sind Kleinigkeiten, aber es geht um’s Prinzip – man kauft zum Beispiel PRINZIPIELL keine Getränke in Aludosen. Man macht PRINZIPIELL keine Kreuzfahrt und man vermeidet PRINZIPIELL Flugkilometer, wo immer möglich. Das großartige Beispiel all der wahnsinnig Wichtigen – wie kommt eigentlich Greta nach Schweden zurück? – ist ein ganz schlechtes: statt sich mit Videokonferenzen zu begnügen, fliegen sie zu jedem Klimagipfel und produzieren damit Unmengen von Abgasen und dort doch nur heiße Luft!

    Ein paar Maßnahmen, die im Kleinen gut funktoionieren und in der Masse doch viel bringen, wären: Nur ein Mal in der Woche Fleisch zu essen statt täglich, Lebensmittel nur von Biobauern zu kaufen, auf „modische“ Billigkleidung zu verzichten, tierversuchsfreie Schminke zu verwenden, Medikamente nur im Notfall einzunehmen, Gläser, Dosen und eigene Einkaufssäcke zum Einkauf mitzubringen, selbst zu kochen, Wasser und Strom zu sparen … Mir erscheint es auch wichtig, dass Müll möglichst umgehend entsorgt wird, deshalb mache ich Wald-, Wiesen- und Strandspaziergänge immer öfter mit Kescher und Netz – um Müll einzusammeln.

    All das macht natürlich nicht so viel Aufsehen wie freitags mit Transparenten lärmend durch die Stadt zu ziehen und den Verkehr zu stauen, aber es ist tatsächlich sinnvoll und nachhaltig!

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    • Liebe Erika!

      Danke für dein sehr ausführliches Kommentar! Ich kenne dich doch ein bisserl, so wie meine liebe Astrid, und weiß, dass du das was du uns hier geschrieben hast, auch wirklich in dein tägliches Leben integriert hast! Ich finde es supertoll, wie viele Menschen schon Gutes und Nachhaltiges für unsere Umwelt tun, aber nicht die millionenschwere PR-Firma, die Greta hinter sich hat, ebenso nützen können.

      Ich bzw. wir sind auf dem richtigen Weg, den Weg zur lebenswerten Zukunft! Bleibe bitte dabei und verändere dein enges Umfeld, wenn nötig, denn dann bringts wirklich was! Dein Aspekt der Medikamente und Medikamenteneinnahme ist ein sehr guter, Sprichwort Minipille in Plastikverpackung für alle und natürlich gratis!!

      G´sunde Grüße, Martina

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  2. Wie unterschiedlich doch die Wahrnehmung ist. Auch ich war heute bei der Demonstration dabei. Nicht als Zaungast, sondern als Teil derer, die Präsenz und Solidarität zeigen wollten. Gesehen habe ich viele, viele Individuen – alte und junge Menschen, laute und leise, grelle/schrille und Menschen, die man schon mal übersieht, Gruppen und einzelne Personen … Alle verschieden in ihrer Art sich auszudrücken. Haben sie mir alle zugesagt? Nein, aber das müssen Sie auch nicht. „Jeder noch so kleine erste Schritt […] ist ein Schritt in die richtige Richtung“. 🙂 Jeder ist auf seinem Weg. Ich finde es bewundernswert, dass sich Teenager – die bekanntlich nicht leicht für etwas zu begeistern sind – organisieren und Dinge ins Rollen bringen, die unser aller Zukunft betreffen. Unsere Generation ist einen Großteil dessen zu verdanken, was in den kommenden Jahrzehnten auf uns zukommt. Das mit der Vorbildfunktion haben wir gründlich versaut. Also Hut ab vor all jenen, die sich einsetzten, die anfangen zu lernen, die bereit sind umzudenken, step by step!

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    • Liebe Astrid, ich schätze dich in meinen Kursen sehr, bin aber absolut anderer Meinung!
      Das, was ich heute gesehen habe, ist abschreckend und ich lasse mir von solch „frecher“ Jugend, salopp gesagt, nichts vorwerfen. Ich hab gar nix versaut, um in deinem Wortlaut zu bleiben.
      Ich habe immer und überall auf die Umwelt geschaut – ich habe jetzt, mit 48 Jahren noch immer KEIN Smartphone, du weißt das – die Jugend heute aber durch die Bank und alle haben sie drauf geschaut oder mit Kopfhörern Musik gehört oder was auch immer.

      Wie gesagt, bin ich entsetzt, dass ein behinderter junger Mann alleine des Weges gehen / fahren musste, wenn es doch Tausende „angebliche“ Weltverbesserer in diesen Reihen gegeben haben soll.

      Danach ist genau diese Jugend in die Grazer Innenstadt-Geschäfte gegangen, haben sich Softdrinks aus der Aludose gekauft, haben Plastikmappen für den Unterricht gekauft und haben Patronen aus Plastik für ihr Füllfeder gekauft – ich habe das bei meinen Kindern anders gehandhabt!! Und: meine Kinder sind nicht auf der Demo gewesen. Was oder bei wem läuft es nun falsch?

      Der überwiegende Großteil der heutigen Demonstranten*innen (weltweit) ist für mich heuchlerisch!!

      Ich habe mir gar nichts vorzuwerfen und ich kenne dich ja nun doch schon ein bisserl. Hätte nicht gedacht, dass du da was „versaut“ hättest …

      Tut mir leid für die harten aber wahren Worte!

      Liebe Grüße, Martina

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      • Liebe Martina, was mich hier so verwundert ist, dass sich so viele – und wenn ich deine Zeilen oben richtig deute auch du dich – persönlich angegriffen fühlen. Wenn ich von ‚unserer Generation‘ spreche, dann ist das natürlich pauschalisiert – genauso wie wenn du von ‚der Jugend‘ und ‚den Demonstranten‘ sprichst. Es ist schön, dass du mit dir zufrieden bist und du dir „gar nichts vorzuwerfen hast“ (deine, nicht meine Worte). Ich für mich bin das nicht. Ich bin mit mir im Reinen, aber ich geben mich nicht mit meinem aktuellen Stand zufrieden, denn ich glaube an ein lebenslanges Lernen, an einige geistige Entwicklung, die (hoffentlich) nie aufhört. Ich hätte seit Jahren aktiv werden können, wären mir die Dinge wichtig genug gewesen, waren sie aber offensichtlich nicht. Fehler zu erkennen und daraus zu lernen ist doch quasi der Motor des geistigen Wachsen. Anstatt anzuerkennen und sich zu freuen, dass sich Menschen (und momentan ganz besonders junge Menschen) vermehrt Gedanken machen, wie sie mit dieser einen Welt umgehen wollen, hängen sich so viele an sämtlichen negativen Aspekten auf, die mit dieser Entwicklung einhergehen.
        Ich glaube daran, dass man mit Begeisterung, Unterstützung, positivem Feedback, konstruktiven Rückmeldungen, einer helfenden Hand … mehr bewirkt, als damit pauschal zu kritisieren, was noch nicht gut genug ist.
        Aber unsere unterschiedliche Sichtweise können wir gerne mal persönlich diskutieren.

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