Gesunder Snack mit Avocado Dip und SMART BREAD Crunchy Slides

Ob als Finger Food bei der nächsten Faschingsparty, als Appetizer bei einem mehrgängigen Menü oder als gesunden Snack für Zwischendurch – der Avocado Dip ist schnell zubereitet und die SMART BREAD Crunchy Slides sind fix und fertig in ausgewählten Geschäften zu kaufen. Diese Crackers sind die gesunde Variante der Nachos bzw. Kartoffelchips, weil darin halb so viel Fett enthalten ist. Wunderbar bei Glutenunverträglichkeit aufgrund des Verzichts von Getreide (Geschmacksrichtung Paleo Mandel!) und genauso knackig gut. Außerdem ist es eine low-carb Mahlzeit, da der unverdauliche Zuckerstoff D-mannoheptulose in der Avocado die Insulinresorbtion im Blut hemmt und der Blutzuckerspiegel relativ langsam absinkt.

Zutaten für 4 Personen als Snack und Appetizer:

  • 2 reife Avocados
  • 1 Bio Zitrone bzw. den Saft
  • Paprikapulver & Salz zum Würzen
  • 2 Pkg. Crunchy Slides Paleo Mandel (!)

Zubereitung: Avocados halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausholen. In einer Schüssel mit dem Gabelrücken zerdrücken, bis eine cremige Masse entsteht. Sofort mit dem Saft der Zitrone und den Gewürzen vermischen. Die Guacamole, so der mexikanische Name der Avocadosauce, wird sonst sehr rasch unappetitlich dunkel. Mit den SMART BREAD Crackers anrichten und genießen.

Avocado-Infos: bei uns zu kaufen gibt es

  • die Sorte „Fuerte“ mit grüner, glatter Schale, birnenförmig mit Hals, schwarze Stellen außen deuten darauf hin, dass die Frucht bereits verdorben ist;
  • die Sorte „Hass“ mit schwarzer, dicker und unebener Haut, kleiner und ist die Frucht reif, gibt die Schale auf Druck leicht nach.

Ideale Lagerung der Avocado ist leicht kühl – nicht unter 5°C , bei Zimmertemperatur reift sie sehr rasch nach, vor allem, wen sie neben Äpfel, Birnen oder Bananen zu liegen kommen.

Noch einige kritische Anmerkungen zur Avocado: der Hype dieser Frucht hat ja im letzten Jahr so ziemlich alles übertroffen. Auf jeder Speisekarte, ob Cafe oder feines Restaurant, die Avocado war die Frucht des Jahres, die man / frau essen musste. Botanisch gesehen gehört die Avocado zu den Lorbeergewächsen, die ihren Ursprung in Südamerika hat. Sie braucht Wärme und Sonne um zu gedeihen, deshalb sind wir hier in Europa auf 100%-igen Import angewiesen. Da wir von dieser Frucht nicht genug bekommen, werden in Ländern wie Mexiko, Chile, Peru oder auch in Südafrika immer mehr einheimische Wälder gerodet und Avocadoplantagen errichtet. Diese bieten aber für einige Tiere nicht den geeigneten Ort, um überleben zu können.

Außerdem braucht ein Avocadobaum mehr als 2-mal so viel Wasser, wie ein Pinien- oder Tannenbestand, was in einem Land mit geringem Niederschlag und kargen Wasserreserven doppelt bitter erscheint. So werden zum Beispiel für 1 kg Paradeiser 180 Liter, für 1 kg Salat 130 Liter Wasser benötigt, bis diese jeweils erntereif sind. Und was glaubst du, braucht die sehr durstige Avocado?

1.000 Liter (!) Wasser werden „verschwendet“ damit 1 kg Avocado zu uns geschifft werden können. Und daher, ganz ehrlich, sollte man sich diesen großen biologischen Fußabdruck immer wieder vor Augen führen und den Einkaufszettel dementsprechend schreiben. Die Avocado kann ein Ausnahme-Obst für besondere Anlässe sein – so handhabe ich es jedenfalls…  ; )

 


Einen guten Appetit, der sowohl smart, als auch umweltverträglich sein soll,

eure Martina

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