Fernfreude – die Welt ist schön

¡Hola! Ich hoffe, dir geht es gut, wo auch immer du gerade auf dieser Welt bist. Danke für‘s Reinlesen in meinen Blogpost, den ich nochmals aus und über Las Palmas und Gran Canaria schreibe.

Bist du Spanien-Fan bzw. Urlauber*in und kennst dieses Land und seine Inseln bereits in- und auswendig? Vielleicht kann ich dich mit den folgenden Bildern und Infos, sowie meinen Gedanken darüber doch noch überraschen? Ich würde mich freuen …

Da ich weder das Festland Spanien, noch die Kanarischen Inseln zuvor je bereist habe, ist für mich hier alles neu gewesen und noch nach zwei Wochen komme ich zum Staunen, wenn ich so wunderbar imposante und edle Holz-Eingänge, wie es sie hier gibt, erblicken kann.

Die Insel Gran Canaria gleicht einem Schweizer Käse. Das Vulkangestein, das die Insel gemacht hat, ist voller Löcher, respektive Höhlen. Viele von ihnen sind uns Tourist*innen zugänglich. Darum haben die ersten Ureinwohner vor 1000 Jahren keine Häuser gebaut, sondern haben es sich in den Höhlen gemütlich gemacht, sagt die Geschichte. Als Wohnstätte, zur Aufbewahrung von Getreide beziehungsweise Lebensmitteln und zum Bestatten der Toten, für all das wurden diese Höhlen verwendet. Um diese wertvollen Güter und sich selbst zu schützen, wurden die Höhlen mit Steinplatten oder Holztüren verriegelt. Damals mögen sie vielleicht nicht so außergewöhnlich gewesen sein wie heute, aber doch gaben sie Schutz und Sicherheit.

Die Eingangstüren sind eine Art Visitenkarte für jedes Haus, so meine ich, und hier auf Gran Canaria komme ich vor lauter Visitenkarten-Sammeln nicht weiter und muss bei jedem Haus stehen bleiben, um sie zu bewundern (und zu fotografieren). 😉 Die Liebe zum Naturmaterial Holz hat mir demnach mein Großvater väterlicherseits in die Wiege gelegt. Mein Opa, Rudolf Bacher, war nämlich Tischlermeister und hat die wundervollsten Dinge aus Holz herbei zaubern können. Ich erinnere mich noch sehr gut an mein Schaukelpferd aus Holz …

Foto oben links: Eingang Bibliothek Las Palmas; rechts: Pforte zum Christoph Kolumbus Haus und Museum.

Diese Eingangstüren hier auf Gran Canaria sind genauso wundervoll und sensationell und jede für sich ist unverwechselbar, jeder einzelne Eingang ein Unikat!! Ich sehe immer wieder neue Motive, neue Holzarten, neue Holzfarben und gepaart mit unterschiedlichen Zargen sehen sie einzigartig aus. Im Lichtglanz der Sonne ergeben sie für mich außergewöhnliche Motive.

Eingangstüren geben uns auch heute noch eine Art von Sicherheit und Schutz und für mich sind sie gleichzeitig Aushängeschild für die Menschen, die sich dahinter verbergen. Die Canarios faszinieren mich nicht nur mit ihrem Anfang, ihrem Einlass, sondern überwältigen mich gleichzeitig mit ihrer Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Land und Leute sind wirklich großartig!

Ob damals in den Höhlen hoch oben oder heute in imposanten Kirchenbauten (links die Kathedrale von Arucas) beziehungsweise im neu restaurierten Theater (rechts von Santa Maria de Guía) – die Eingangsportale, sogar halbrund, sind eine Wucht!

Weil das Leben hier im Süden, trotz all der Dürre bunt und freudvoll ist, dürfen neben all den Naturtönen diese kräftigen Willkommensgrüße natürlich nicht fehlen und da ich es bunt liebe, habe ich mich bei meinem kurzzeitigen Zuhause für Blau entschieden. Ganz unter meinem momentanen Lebensmotto: „Ich gönne mir eine Auszeit und mach mal Blau …“ 😛 (Foto rechts: mein Appartement in San Cristóbal, dem ehemaligen Fischerdorf mit Blick auf das Meer!!)


Mit blauem Himmel und ganz viel Sonne in meinen Grüßen wünsche ich dir einen guten Wochenstart,

deine Martina

 


Auszeit in Las Palmas de Gran Canaria: Palmen, so weit das Auge reicht

¡Hola! Ich hoffe, es geht dir gut, wo auch immer du gerade auf dieser Welt bist und danke, dass du dir die Zeit nimmst, bei mir reinzuschauen.

Heute möchte ich dich an meiner Auszeit in Las Palmes de Gran Canaria teilhaben lassen und dir Mut geben, einfach mal „verrückte“ Dinge in deinem Leben zu machen, ohne wenn und aber.

Mein Sohn hat sich voriges Jahr entschieden, für ein Jahr hier auf Gran Canaria in die Basketball-Akademie Canterbury School zu gehen. Ich war anfangs emotional sehr betroffen, würde ich ihn ja für so lange Zeit nicht sehen können. Doch gab ich meinem Sohn die viel zitierten „Flügel“ und er ging. Mehr und mehr kam mir dann der Gedanke, ihn irgendwann zu besuchen. Dieser Gedanke wurde immer realistischer und aus dem irgendwann wurde jetzt!! Nun sitze ich hier, schau aufs blaue Meer hinaus und schreibe diese Zeilen und mehrmals in der Woche gehe ich mit meinem Sohn Abendessen, wenn er von seinem Coach einen „Ausgang“ bekommt. All seine Basketball-Spiele besuche ich natürlich und juble, bei jedem Korb, den er oder seine spanische 😛 Mannschaft wirft!!

In der Zeit dazwischen, und die ist reichlich, lerne ich Land, Kultur und Menschen hier auf Gran Canaria kennen. Eine sehr spannende Erfahrung, denn für mich ist es der erste Besuch in diesem Lande. Der Sommer hat hier bereits Einzug genommen und die Flora und Fauna zeigen sich in schönster Bracht.

Gran Canaria ist die 3. größte Insel, nach Teneriffa und Fuerteventura und wurde 1478 vom Konquistador Juan Rejón erobert. Das Land ist nun mit knapp einer Million Einwohnern und 3 Millionen Tourist*innen im Jahr eine gewinnbringende Geldmaschine geworden, was leider seine Spuren hinterlassen hat.

Wenn du aber abseits der Touristenattraktionen die stillen und ruhigen Plätze und Zeiten nimmst, findest du eine wunderbare Vielfalt an Pflanzen vor, die schon alleine unter den Palmen schier endlos zu scheinen mag.

Ob groß oder klein, ob dick oder dünn, ob krause oder vielblättrig, alles hat hier seinen Platz und seine Schönheit. Die Kargheit der Insel und das regenarme Wetter können diesen stolzen Bäumen nichts anhaben und würde frau die Palmen zählen, wären sie mehr als Menschen hier, auf diesem wunderbaren Stück Erde. Und das ist gut so…


Trau dich verrückte Dinge zu tun, die dir neue Erfahrungen bringen,

dies wünscht dir deine Martina


Aus eigener Kraft

Hey. Schön, dass du wieder bei mir dabei bist.

Ich gebe seit mehr als 20 Jahren Fitness- und Sportunterricht in diversen Institutionen und mache seit 46 Jahren Sport. Angefangen habe ich mit meinem 3. Lebensjahr im Ballett und bin dann über die rhythmische Sportgymnastik in die Aerobic gekommen, die ich über alles liebe. Sich in der Gruppe mit dem Rhythmus zur Musik zu bewegen und dabei ins Schwitzen zu kommen, ist für mich phänomenal. Bist du eine Teilnehmerin / ein Teilnehmer von mir? Wenn ja, dann kennst du mich und meine Warm-ups mit den Schritten aus der Aerobic zugute. In meinen Fitnesseinheiten ist es mir jedoch sehr wichtig, neben dem Spaßfaktor, dir und allen anderen eine tolle und vor allem korrekte Körperwahrnehmung mit auf den Weg zu geben. Es ist nicht so essentiell, welchen Sport du machst, viel wichtiger ist es, in allem was du tust, deinen Körper richtig auszurichten.

Am Anfang war die Wahrnehmung

Martina_Tuerstock_02

Dein Körper ist unwahrscheinlich robust und nimmt dir lange Zeit Fehlhaltungen nicht übel. Irgendwann jedoch kommt der Zeitpunkt, wenn dein Faszienkostüm, welches deinen ganzen Körper durchdringt wie ein Taucheranzug, vor lauter Verklebungen den Geist aufgibt und dich vor Schmerzen glühen lässt. Spätestens dann solltest du mit Faszientraining, welches gleichzeitig Wahrnehmungsübungen sind, beginnen.

Eine Reise durch deinen Körper

Spüre, wann immer du kannst, in deinen Körper, in deine Haltung hinein und richte ihn anschließend korrekt aus. Du musst wissen, dass deine Wirbelsäule immer nach Stabilisierung strebt und durch das Aktivieren von Muskeln und Gewebesystemen abhängig ist. Diese Mobilisation der Muskel- und Faszien-Kräfte bezeichnen wir als „Core-Stabilität“ – core steht dabei für Kern und kommt aus dem Englischen. Wenn nun also dein Kern, deine Mitte, gut fixiert bzw. zentriert ist, kannst du in jede mögliche und unmögliche 😛 Körperstellung kommen, die du dir nur ausdenkst. Wenn du ausschließlich Krafttraining machst oder wenn du Ausdauer trainierst, lass deine Faszien am Ende deines Workouts ebenfalls federnd, wippend und elastisch dran kommen, ganz unter dem Motto: „Faszientraining muss sein!“ Durch mein Faszientraining nach der Shaolin Formel hat sich mein Körper am meisten in die richtige Richtung bewegt. Faszientraining ist also nicht nur über die Hartschaumrolle, alias Blackroll®, drüber quälen, sondern viel mehr! Jeder noch so kleine oder tiefliegende Muskel und Muskelfaser ist von Faszien umhüllt und genau dort sind die Fühler für unsere Wahrnehmung eingebettet, auch wenn wir sie an unserer Körperoberfläche nicht sehen können. Diese Fühler bezeichnen wir als Propriozeptoren. Sie sagen uns, wie und wo unsere Körperteile sich gerade befinden.

Was gehört nun zur „Core“?

Von unten nach oben gesehen …

… der Beckenboden (Diaphragma pelvis mit zahlreichen Muskeln)

… die Bauchmuskeln (gerade & schräge, innere & äußere)

… die kurzen Rückenstrecker (Musculi multifidi)

… das Zwerchfell (Diaphragma)

… die muskulären Anteile der Hüfte (von einigen Autor*innen, ich bin auch dafür 🙂 )

 

Mein Gesundheitstipp für dich 

Ob du nun Indian Balance, Yoga, Faszientraining nach der Shaolin Formel oder die Engpassdehnungen nach Liebscher & Bracht ausübst: bleib dran, halte durch und bekomm ein komplett neues Körpergefühl. Nach ungefähr einem halben Jahr wirst du deine Körperwahrnehmung durch die teilweise wiedererlangten, geschmeidigen Faszien neu erfahren und deine goldene Mitte lieben. Faszientraining ist gleichzeitig Stressmanagement, Entspannung und Erholung für deinen Körper und deinen Geist – du kannst somit alles erreichen!!

Martina_Tuerstock_01


Damit du dein Leben und die Welt auch aus anderen Perspektiven erfahren kannst,

dies wünscht dir deine

Martina


Alles in Balance?! Die Standwaage, eine meiner Lieblings-Fitness-Übungen

Halli, hallo! Schön, dass du dir Zeit nimmst und bei mir rein schaust.

Vor einiger Zeit bin ich von Laura über meine Kommentare gefragt worden, ob ich doch bitte mal meine Lieblingsübungen posten könnte. Danke für diese nette Aufforderung – mit dem heutigen Blogpost komme ich dem gerne nach. Wobei ich gleich vorweg sagen muss, ich habe so viele Lieblingsübungen, dass ich damit Bücher füllen könnte. Aber keine Sorge, heute wird’s nur diese eine Lieblingsübung sein:

  Die Standwaage  ↔

Martina_Sequ_01_9849

Kennst du diese Übung? Machst du sie denn regelmäßig? Wenn nicht, möchte ich sie dir heute näher beschreiben, damit du ab sofort auch in der Standwaage deine Balance findest.

Die Standwaage kommt eigentlich aus dem Bodenturnen bzw. ist sie ebenso die Übung am Schwebebalken. Ich komme ja ursprünglich aus dem Ballett, wo ich meine ersten Schritte und Plies mit meinem 3. Lebensjahr begonnen habe. Auch in meinem Balletttraining versuchte ich mein Bein hoch zu bringen. Ja, sogar über die Balance der Mitte hinaus nach oben. Das muss im „gesunden“ Sportalltag natürlich nicht sein. Für dich ist jetzt einfach wichtig, dass du diese Übung so oft wie möglich in deinen Trainingsplan integrierst, denn die Standwaage ist eine perfekte funktionelle Übung, d. h. sie fordert viele deiner Muskel- und Faszien-Schlingen in einem. Und genau das wollen wir ja – in kurzer Zeit das Optimum heraus holen und uns ganzheitlich trainieren und bewegen. So sind wir fit für unseren Alltag! 🙂

Stehe hüftbreit am Boden und bringe den Oberkörper aus der Hüfte heraus nach vorne, gleichzeitig hebst du dein rechtes Bein nach hinten hoch. Strecke es durch, deine Zehen sind entspannt nach unten gerichtet. Oberkörper und Bein sollten eine waagrechte Ebene bilden, in der du dich ausbalancierst.

Wenn du zu Beginn noch Hilfe brauchst, nimm zum Beispiel Hanteln zur Hand, stelle sie auf den Boden und gib dir mit ihnen Halt. So hast du genug Energie, um in dein Bein zu investieren. Damit meine ich, dass du in das Bein, welches du nach hinten oben streckst, gut hinein spürst und es nach oben führen kannst. Dein Oberkörper bleibt dabei ruhig und stabil auf den Hanteln. Das reicht fürs Erste. Atme ruhig weiter, zentriere dich und bleib stehen, so lange du kannst.

Übe stets mit beiden Seiten. Meist gibt es eine bessere, respektive stabilere Seite. Lass dich dadurch nicht verunsichern. Übe die schwächere Seite etwas länger …

Martina_Sequ_01_9838

Im 2. Schritt löse die Hanteln vom Boden und schau, ob du in dieser Stellung die Balance halten kannst. Hände mit den Hanteln (oder ohne Hanteln) nach unten gestreckt und bleiben, atmen und zentrieren. Achte auf eine gute Core-Stabilität. Du arbeitest aus deiner Mitte!!

Übe die andere Seite ebenso.

Für mich als Trainerin hat die korrekte Übungsausführung meiner Teilnehmer*innen oberste Priorität, so will ich es auch für dich! Bei dieser funktionellen Übung ist es besonders wichtig, dass du dein Becken parallel zum Boden hältst. Kippe mit dem Oberkörper und Becken nicht Richtung Himmel hoch, sondern ziehe beide Beckenschaufeln in eine Waagrechte. Achte auf deine Halswirbelsäule. Sie sollte ebenfalls in einer Verlängerung des gesamten Körpers sein. Schau genau auf das Foto.

Martina_Sequ_01_9843

Du brauchst noch eine größere Herausforderung? Gut!

Mach dein Armtraining gleich mit, indem du die Hanteln hoch und tief führst. So trainierst du deinen Bizeps und Trizeps inklusive. Achte dabei darauf, dass deine ausbalancierte Haltung aber nicht darunter leidet. Bei deinem Standbein zeigen die Zehen nach vorne, dein Knie ist im Gelenk leicht durchgängig.

 

Was trainiert die Standwaage?

  • kräftigt das Standbein
  • kräftigt das hochgehobene Bein, insbesondere das Gesäß
  • schult die Propriozeption – die Eigenwahrnehmung im hochgehobenen Bein
  • trainiert die Mitte – die Core-Stabilität
  • verbessert den Gleichgewichtssinn
  • optimiert die Koordination
  • regt den Kreislauf an
  • verbessert die Atmung und
  • beruhigt den Geist – volle Konzentration im TUN!!

 

Wenn du aus dem Yoga kommst, kennst du diese Übung als WaageUtthita Satyeshikasana. Im Yoga wird jedoch barfuß und ohne Hanteln geübt und der gegenüberliegende Arm hochgehoben und nach vorne gestreckt. Der andere Arm liegt am Oberköper an.

Ich liebe diese funktionelle Übung, weil sie wenig Platz braucht und überall gemacht werden kann. So lass ich diese Standwaage auch in mein Nordic Walking Training einfließen. Die Kombination aus Herz-Kreislauf-Training mit flotten Schritten und einer kurzen, aber absoluten Zentrierung, ist ein MUSS für alle Fitnessfreaks. Mit oder ohne Nordic Walking Stöcke, auf einem Baumstumpf oder auf einem Stein. Wirklich, die Standwaage kannst du überall üben!!

 

 

Mein Gesundheitstipp für dich

Versuch diese funktionelle Standwaagen-Übung täglich in deinen Alltag zu integrieren. Beginn langsam, wenn nötig mit Hilfen zur Stabilität (Stuhllehne, Tisch, Hanteln, etc.). Sei vorsichtig, wenn du Gleichgewichtsprobleme hast. Bei Schwindel lass es bitte sein! Diese Übung ist auch im Büro möglich :-). Nach dem Treppensteigen zu deinem Arbeitsplatz, verschnaufe kurz, zentriere dich und geh in deine Balance – Standwaage für je 20 Sekunde pro Seite. Du wirst sehen, deine kreative Arbeitszeit könnte nicht besser starten!!


Gerade jetzt vor der stressigen Weihnachtszeit wünsche ich dir viele ausbalancierte Momente,

deine Martina


Natur pur – WOLLfühlmatte von Frau Helga Holzer

Hallo! Schön, dass du dir wieder die Zeit nimmst, bei mir reinzuschauen.

Auf meinen letzten Blogposts habe ich dich in die Welt der Faszien-Rollmassagen und Engpassdehnungen von Liebscher & Bracht mitgenommen, die ich auf meiner trendigen WOLLfühlmatte in der freien Natur gemacht habe. Heute möchte ich dir mein „neues“ Naturstück näher vorstellen.

Alle die mich ein bisschen näher kennen, wissen von meiner Affinität zur Natur und zu Bio-Produkten. Ich kaufe, wann immer möglich, alles biologisch, fair produziert, regional sowie zero waste! Das ist oft ein echtes Problem bzw. es ist sehr schwierig. Bei meiner neuen WOLLfühlmatte von Frau Helga Holzer habe ich wieder einmal einen Volltreffer gelandet. Die WOLLfühlmatte ist in nur kürzester Zeit zu meinem ständigen Begleiter und meinem Lieblingsstück geworden 🙂

Wohlfuehlmatte_5813

Der Weg zu meinem neuen Lieblingsstück

Oft sind es die Umwege, die zu einem guten Ziel bzw. zu einem guten Ende führen. So war es definitiv bei dieser – meiner – WOLLfühlmatte. Eine liebe Freundin brauchte mich im Sommer als ihre Vertretung im Ladies-Fitness-Center in Graz. Ich trainiere sonst nicht dort und so lernte ich viele neue Fitness begeisterte Damen kennen, die ebenso begeistert in meine Stunden kamen, um sich mit mir zu bewegen, zu schwitzen, zu lachen und auszutauschen. So war ich als Faszien-Expertin in meinen Yoga-Stunden als eine Trainerin der Ruhe, der Entspannung und der Natürlichkeit bekannt und lernte eine Freundin von Frau Helga Holzer kennen. Sie ist die treibende Kraft hinter den naturbelassenen WOLLfühlmatten.

E7B731FF-CF42-4106-A410-6D8E12C6ADE4

Vom Schaf zur Wolle

Der Weg vom Schaf bis zur Schafwolle ist ein langer und mit vielen Handgriffen verbunden. Im Handwerk der Weberei lernte Frau Helga Holzer diese Fertigkeit von ihrem Vater und ihrem Großvater. Die Weberei ist quasi seit jeher ein Familienunternehmen und wird dementsprechend familiär, in der Nähe von Pöllau, in der Oststeiermark, geführt. Ich durfte Frau Helga Holzer und ihre Schafe im Spätsommer besuchen und mir wurde die Weberei „vorgestellt“. Zum Schäfchen zählen bin ich nicht gekommen …

Bild 1: Die naturbelassene Schafwolle zeigt sich im erdigen Braun. Sie ist hier bereits gewaschen und dann getrocknet.

Bild 2: Zeigt die kardierte Wolle, also das Wollvlies. Das Kardiergerät zieht und wälzt die Rohwolle – bei diesem Vorgang werden die einzelnen Fasern in eine Richtung gekämmt.

Bild 3: Jetzt wird das Wollvlies zu einer Schnur verarbeitet, genannt Dochtschnur, welche Frau Helga Holzer dann verweben kann.

Von der Dochtschnur auf den Webstuhl

Hölzerne Webrahmen und einfache Webstühle kennt die menschliche Geschichte bereits aus der Jungsteinzeit. Im Jahr 1785 konstruierte der Engländer Edmond Cartwright die erste mechanisch betriebene Webmaschine. Es musste immer alles schneller und vor allem billiger werden, das war schon damals so …

Der Webstuhl von Frau Helga Holzer ist jedoch eine sensationelle, für mich gesehene Wundermaschine, die „nur“ durch Menschenhand und Menschenkraft erbaut wurde und auch heute noch betrieben wird.

Bild 1 und 2: Der Webstuhl aus Holz zeigt seine Ecken und Kanten und würde dir und mir wahrscheinlich so einiges erzählen, könnte er sprechen.

Bild 1, 2 und 3: Die Fäden der Natur, fein säuberlich aufgebunden, jedes an seinem richtigen Platz, abwartend auf den richtigen Moment, um dann als Ganzes zu brillieren. Meisterlich!!

Vom Webstuhl zur WOLLfühlmatte

Nach vielen Stunden der Handarbeit ist dann dein Lieblingsstück fertig. In der eigenen Lieblingsfarbe, in der individuellen Lieblingsgröße und natürlich ebenso in der ganz persönlichen Lieblingsdicke, denn nicht jede Yoga- und Faszien-Dame ist gleich empfindlich bei ihrem Training am Boden. So bin ich eine, die immerfort mit geröteten Knien aus der Bewegung 8 der Shaolin Formel, „Drei Teller fallen zu Boden“ bzw. dem sogenannten Frosch aus dem Yoga, aufsteht. Jetzt nicht mehr, denn ich habe mir eine wunderbar „dicke“ WOLLfühlmatte aussuchen dürfen.

Maße meiner WOLLfühlmatte: 175 cm lang / 74 cm breit / 1 cm dick!!

Bild 1: WOLLfühlmatte in Violett – meine absolute Lieblingsfarbe!!

Bild 2: WOLLfühlmatte in Rosa – für alle, die es gerne fruchtig haben wollen.

Bild 3: WOLLfühlmatte in Grün – für diejenigen, die den Frühling immer bei sich haben möchten.

Bild 4: WOLLfühlmatte in Blau – für alle, die es gerne kühl und klar bevorzugen.

Und damit gar nix mehr beim Training schiefgeht, näht Frau Helga Holzer auf der Unterseite der WOLLfühlmatte einen rutschfesten Naturlatex an. Das Lieblingsstück kann sogar mit Handwäsche gewaschen werden – ich mache es jedoch wie mit allen Schafwoll-Naturprodukten – ich hänge bzw. lege sie öfters über Nacht auf die Terrasse. Morgens ist sie wunderbar von der Feuchtigkeit der Nacht gesäubert. Die Natur macht’s möglich.

Und was für mich persönlich noch das Tüpfelchen auf dem „i“ ist, ist die Tragevariante, mit dem einfachen Strick – besser geht’s echt nicht!! Zero Waste vom Feinsten!!!

Wohlfuehlmatte_5196

Wenn ich dir jetzt Lust auf mehr gemacht habe und du für das kommende Weihnachtsfest ein besonderes Geschenk für einen besonderen Menschen brauchst, dann würde ich mich freuen, wenn du bei Frau Helga Holzer mit meinem Code MARTINA eine WOLLfühlmatte ganz nach deinen Wohlfühl-Zutaten bestellst. Durch meine Empfehlung hier auf meinem Blog und deine Nennung des Codes MARTINA erhalte ich ein Empfehlungshonorar. Danke!

D70A98D7-C7AD-419E-8760-5387E1720B85

Deine Bestellung bitte an: Frau Helga Holzer, Tel: 03336/2110 oder 0664/5683974 oder per Mail: schauweberei@aon.at! Du kannst sie natürlich auch gerne in ihrer Schauweberei persönlich besuchen und dir alles zeigen lassen. Anmeldung erbeten.

Ganz im Sinne von „Everyday for Future“ sollten unsere Trainingsgeräte einen biologisch fairen und vor allem kleinen Fußabdruck haben – diese WOLLfühlmatte hat einen!!

Ich gebe dir hier im Kommentar gerne Auskunft und weitere Informationen, wenn du noch etwas wissen möchtest.


Auf ein natürliches und nachhaltiges funktionelles Training auf deiner WOLLfühlmatte,

freut sich deine

Martina