Kohlsicherer Detox-Saft

Hey! Schön, dass du wieder dabei bist.

Ich hoffe, du hattest wunderbare Weihnachten und du konntest im Kreise deiner Lieben erholsame Tage verbringen. Wahrscheinlich waren deine Feiertage mit ausreichenden Schlemmereien verbunden, so wie bei mir. Es gehört dazu, dass frau an Festen wie Weihnachten sich auch kulinarisch verwöhnt bzw. verwöhnen lässt. Wichtig ist dann aber, dass du deinem Körper wieder mal eine Pause gönnst und ihm mit Detox-Nahrungsmitteln einen Gesundheitskick verpasst.

Gerade zum Jahresende ist es sinnvoll, noch Ballast aus deinem Körper zu entfernen, damit dein neues Jahr fit und vital beginnen kann. Ich habe mir dazu heute einen grünen, kohlsicheren Detox-Saft gemacht. Nein, keinen Smoothie, sondern Wirsingkohl und Birne als Ganzes in den Entsafter geben und „nur“ den Saft genießen.  Das ist eine sensationelle Vitamin-C und E-Bombe, wie du wahrscheinlich noch von meinem Blogpost über mein Superfood Wirsing weißt.

Der Saft ist im Handumdrehen mit einem Entsafter selbst gepresst. Ich verwende einen HUROM Slow Juicer (keine Werbung), mit dem ich sehr zufrieden bin.

 

Wirsingkohl-Birnen-Saft

 

BIRNEKOHL_6705.jpeg

Was wir für 2 Gläser à 250 ml brauchen

  • 8 bis 10 große Blätter Wirsing, gewaschen, eng zusammen gerollt oder in Streifen geschnitten
  • 1 große Birne, gewaschen, in Spalten geschnitten, mit Schale & Kernen, ohne Strunk

 

Wie ich es mache und in 5 Minuten servierfertig bin 

Den Wirsing in den Entsafter geben, danach die Birne. Ich lasse das Pressgut ein zweites Mal durchlaufen, damit ich ja alle tollen Nährstoffe erhalte. Dann in Gläser füllen und langsam genießen. Ganz unter dem Motto: Slow Food!!

Bei diesem Saft wird der scharfe Wirsinggeschmack durch die süße Birne völlig neutralisiert und kann für „vehemente Kohlverweigerer“ 😛 eine gute Alternative sein.

 

Mein Gesundheitstipp für dich

Wenn du Wirsing, Kohl, Kraut etc. nicht auf deinen täglichen Speiseplan bringen kannst, versuche es mit Säften aus diesem regionalen und saisonalen Superfood. Sie sind die wahren Lebensmittel – die Mittel zum Leben. Versuche noch in diesem Jahr einen Vitamin- und Detox-Kick für dich!! Obendrauf ist dieser Saft ein clean-eating Rezept und zero waste. Das Pressgut geht auf den Kompost und ist im nächsten Jahr Erde für den neuen Wirsinganbau  🙂

Nachhaltigkeit pur, für ein wunderbares Neues Jahr!

Ach ja, der schwarze Strohhalm ist aus Glas – bitte ausprobieren und ebenfalls hier an deine Umwelt denken …

 


Lass noch alles, was du nicht brauchst, im alten Jahr zurück.

Dies wünscht dir, deine Martina


Gebratener Fenchel und Rote Beete mit Zitrone und Rosmarin – absolut getreidefrei und vegan

Falls ihr euch nun gefragt habt, was sollen wir essen, wenn das Getreide am Feld stehen bleibt, dann hab ich da ein leckeres Rezept – super für den Winter!

Zutaten für 2 – 3 Portionen, je nachdem ob mit oder ohne Beilage:

  • bis zu 500 g Rote Beete (Rhone)
  • 250 g Fenchelknollen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 2 TL Rosmarin, fein gehackt
  • 1 TL Agavendicksaft (Honig für Nicht-Veganer)
  • 50 ml Zitronensaft, frisch gepresst und 2 Tropfen ätherisches Zitronenöl
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

Zubereitung dauert ca. 30 Minuten:img_0424.jpg

Rote Beete putzen, waschen, in mundgerechte Stücke schneiden. Fenchelknollen am Wurzelansatz und an den Spitzen leicht stutzen, Knollen putzen, waschen und ebenso in Stücke schneiden. Große Pfanne mit Olivenöl erhitzen und das Gemüse hineingeben und bei hoher Temperatur etwa 10 Minuten braten. Es soll gar, aber noch bissfest sein. Knoblauch schälen, fein gehackt in den letzten Minuten der Garzeit zusammen mit den Chiliflocken, dem Rosmarin, Agavendicksaft (oder Honig) und Zitronensaft hinzufügen.

Gut vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen, das ätherische Zitronenöl unterrühren – danach nicht mehr erhitzen!

Schmeckt solo gut, aber mit Erdäpfelpüree oder Bratkartofferln noch besser. Dazu passt eine große Schüssel grüner Blattsalate, die es derzeit auf den heimischen Bauernmärkten zu kaufen gibt.


Mahlzeit und mit allen Sinnen essen…

g´sunde Grüße, eure Martina