Schmerzen? Lass dich drücken – nach Liebscher & Bracht

Hey, du! Schön, dass du wieder reinschaust.

Du kennst das sicherlich: nach einem langen Tag in der Arbeit, vorn übergebeugt am Computer oder schwer hebend am Krankenbett, im Restaurant oder Geschäft. Wir alle haben meist eine Schwachstelle in unserem Körper, da wir tagein tagaus die gleichen Bewegungen ausführen. Unser heutiger Lebensstil wird hauptsächlich im „ventralen Moment“ gelebt, d. h. im Oberkörper stets nach vorne gebeugt, dabei entsteht der Rundrücken. Wir in der Steiermark nennen das einen „Buckl“. Die Geierkopfhaltung und die Vernachlässigung der Gelenke, die nicht mehr in all ihren Bewegungsumfängen geführt werden, sind die Folge. Aus diesen zahlreichen Fehlbelastungen im Alltag resultieren Spannungszustände und Schmerzen.

Dass die Schmerzen durch Druck verschwinden können, ist keine neue Erkenntnis. Osteopressur oder Tuina sind beides gute und altbewährte Interventionsmethoden, um eine Schmerzfreiheit herbeizuführen. (Relativ) neu sind jedoch die Erfahrungen die Roland Liebscher-Bracht in seinen Schmerzcoach-Ausbildungen an Personen in Gesundheitsbereichen lehrt. Diese Ausbildung ist seit guten 12 Jahren am Markt und gewinnt immer mehr an Beliebtheit.

Erst vor kurzem konnte ich diese Schmerzcoach-Ausbildung in Baden bei Wien besuchen, wobei ich nicht nur gedrückt wurde : ), sondern ebenfalls schon drücken durfte / musste.

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Unter präziser Anleitung, zuerst auf dem Papier, dann am Knochenmaxi und zu guter Letzt an meinen Kolleginnen, war ich auf der Suche nach den 72 Schmerzpunkten, die ich teilweise sofort, teilweise nach längerem Palpieren gefunden habe. Erstaunlich waren die Ergebnisse nach diesem Schmerz-weg-drücken. Wie ich dir bereits in vorherigen Blogs (und immer wieder in meinen Faszientrainings meinen TeilnehmerInnen) mitgeteilt habe, müssen wir bei diesem speziellen Training, dem Faszientraining und so auch bei dieser Intervention, aus unserem Wohlfühlbereich heraus. Die Faszie bewegt sich durch „streicheln“ rein gar nicht – tut mir leid.

Hast du einmal mit der Osteopressur den Akutschmerz beeinflusst, kommen die Schmerzfrei-Übungen mit den Faszienwerkzeugen und die Engpassdehnungen hinzu. Diese machst du dann täglich (!) und dein Faszienkostüm zieht sich in ihre gesunde Form  zurück.

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Faszienrollmassage für den Gesäßmuskel – Musculus gluteus maximus und wie du siehst, genieße ich es in vollen Zügen. Danach fühlt sich der Po völlig weich an…

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Fuß zum Gesäß-Engpassdehnung: bei dieser Übung reduzierst du die zu hohe Spannung an der gesamten Körpervorderseite. Vor allem wird hier der Anteil des großen Oberschenkelmuskels, der an der Hüftbeugung beteiligt ist, wunderbar aufgedehnt.

Schulter-Rücken-Engpassdehnung: nach dem Rollen der Schulter mit der Mini-Kugel von Liebscher & Bracht, gehst du in die Schlaufe und auf allen Vieren bei voll gestreckten Armen nach vorne auf den Boden. Oberschenkel bleiben senkrecht, Brustbein zieht Richtung Knie. Eine gewisse Zeit wird dies verstärkt, weiter gedehnt, wieder verstärkt etc.

Vordere-Schulter-Arm-Engpassdehung: nach dem Rollen der Schultervorderseite und des Schlüsselbeins mit der Mini-Kugel von Liebscher & Bracht, werden mit Hilfe der Schlaufe die Arme nach hinten geführt, immer weiter und weiter. Unbedingt mit gestreckten Ellenbogengelenken arbeiten. Auch hier wird verstärkt, weiter gedehnt, verstärkt usw. in ganz speziellen Schritten, die du mit mir in einer Intervention nach Liebscher & Bracht durchmachst.

Nach all der Mühe und Plage, Faszientraining ist ein Training außerhalb des Wohlfühlbereichs, denn eine Faszie braucht eine Überstreckung bzw. eine Dehnung in alle möglichen Richtungen, tut es gut, sich einfach gerade hinzulegen und zu entspannen. Dann ist der Blick nach oben an die Decke besonders erholsam, wenn, wie im Casino Baden, dieser Ausblick dem Himmel sehr ähnlich kommt. : )

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Und was wäre Liebscher & Bracht ohne ihn? Unser aller Liebling Rene, der immer für uns TeilnehmerInnen da war. Der bei großen und kleinen Problemchen jedesmal einen Scherz auf seinen Lippen hatte und uns half, während dieser sehr intensiven Ausbildung  auf das Lachen nicht zu vergessen. Danke, Rene!

Mein zweiter Dank gilt meinem Aktiv-Assistenzhelfer André Wrobel, der mir in meiner Gruppe zur Seite stand, selbst bereits Schmerzspezialist ist und die Fotos geschossen hat: www.gesundundschmerzfrei.de 

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Und danke an Roland Liebscher-Bracht der mir ganz neue Interventionstools zur Hand gab, damit ich dich : ) in meiner Praxis in Graz oder hier im Blog ein Stück in deine Schmerzfreiheit begleiten kann / darf.


Wenn du nun auf den Geschmack gekommen bist und dich von mir drücken lassen möchtest, dann kannst du jeder Zeit hier auf meinem Blog oder auf Facebook einen Termin ausmachen. Ich freue mich auf dich,

deine Martina

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