Ratatouille – nicht nur ein sensationeller Film

Servus! Schön, dass du da bist.

Wenn du Urlaubsflair von der Côte d’Azur in dein Zuhause holen möchtest, dann habe ich heute das ultimative Rezept für dich. Vielleicht warst du in deinen Ferien schon einmal an der „Azurblauen Küste„? Vielleicht planst du gerade einen Trip dorthin? Dieses schmackhafte Sommergericht ist seit dem Film mit der kochenden Ratte Remi im Jahr 2007 fix in unserem Ernährungsplan integriert. Meine Kinder konnte ich durch diesen entzückenden Film dafür begeistern. Der berühmte Gemüsetopf lässt sich ebenso prächtig in Szene setzen, wenn die Familie & Freunde deine Urlaubsfotos aus Frankreich anschauen kommen. Einfach ausprobieren – ich hab zwei Varianten für dich.

Ratatouille mal für die schnelle Küche, mal fein für Gäste 

 

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Egal, wie du diesen Gemüsetopf auftischst, g’schmackig-g’sund und Sommergefühle sind dir sicher. Durch die Hafercuisine ist dieses Essen vegan – Sahne braucht es auf keinen Fall. Für dich als Sportler*in ist vielleicht gerade kein Eiweiß drinnen und die Erdäpfel weißen einen hohen Glyx-Index auf, aber an Genusstagen ist dies sicherlich eine gesunde Schlemmerei…

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Was du dazu brauchst, damit 2 Personen satt werden:

  • 1 Zwiebel, fein ODER in Scheiben geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein geschnitten
  • 1 Aubergine, in Würfel ODER in Scheiben geschnitten
  • 1 Zucchini, in Würfel ODER in Scheiben geschnitten
  • je 1/2 rote, grüne und gelbe Paprika, in Würfel geschnitten
  • 2 Fleischparadeiser, in Würfel ODER in Scheiben geschnitten
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL getrockneter „Kräuter der Provence“ – Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran & Basilikum kommen aus meinem Garten 
  • 4 – 5 EL Hafercuisine
  • Rosmarin- & Thymianzweige, zur Garnierung
  • 3 große festkochende Erdäpfel, gewürfelt
  • 3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rosmarin, getrocknet und zerkleinert

 

Wie ich es mache und in 60 Minuten servieren kann – für die Rosmarin-Braterdäpfel: Da die Erdäpfel am längsten brauchen, beginne ich mit ihnen – Backofen auf 200 °C Heißluft vorheizen. Erdäpfel schälen oder wenn du Bio-Erdäpfel hast, dann einfach nur sauber bürsten, trocken reiben und in Würfel schneiden. In eine feuerfeste Form geben, das Olivenöl darüberträufeln und gut vermischen. Dann salzen und für 10 Minuten ins Rohr auf mittlerer Schiene schieben. Nach den 10 Minuten vorsichtig mit einer Holzschaufel umdrehen, damit sie von allen Seiten her kross werden. Rosmarin drüberstreuen und 15 Minuten braten. Verkosten und wenn sie schön knusprig sind, in eine Warmhalteschüssel geben.

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Für das Ratatouille in der schnellen Küche: Olivenöl in einer Pfanne heiß werden lassen,  Zwiebel darin glasig dünsten. Das restliche Gemüse hinzufügen – ich schäle die Paradeiser nie! Wenn du es aber unbedingt möchtest, musst du die Paradeiser am Strunk kreuzweise einschneiden, mit heißem Wasser übergießen und dann die Haut abziehen. Alles kurz anbraten und etwa 10 – 15 Minuten zugedeckt bei schwacher Hitze garen – da das Gemüse genug Wasser lässt, brauchst du meist nichts zugießen. Aber schau mal nach.

Zum Schluss kommt erst der Knoblauch, die Kräuter der Provence und die Hafercuisine untergerührt. Mit Salz und Pfeffer würzen, wenn notwendig. Ich bin Fan von „clean eating“, d. h. es kommen bei mir nur „echte Kräuter“ auf den Teller. Versuche es und schmecke hinein. Du erkennst den Unterschied!

Wenn du Zeit hast und Gäste erwartest, dann ist natürlich die „Film-Ratatouille-Variante“ angesagt, denn die sieht nicht nur supertoll aus, nein, sie schmeckt auch superlecker.

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Für das Ratatouille für Gäste brauchst du nach der Reihe die Gemüsescheiben, die du einzeln in einer großen, flachen Pfanne mit heißem Olivenöl auf beiden Seiten leicht anbratest. Bei der Zucchini und der Aubergine geht das sehr rasch. Vorsicht ist geboten beim Wenden, weil sonst die Gemüsescheiben zerbrechen und unansehnlich ausschauen könnten. Zwiebeln, Paradeiser und Paprika schneide ich in Würfeln und gare diese in einer zweiten, kleineren Pfanne weich. Zum Schlichten brauchst du dann ein ruhiges Händchen. Schichte zuerst das knackigste Gemüse und türme es auf, so wie im Film „Ratatouille“ – ein Wow-Effekt bei deinen Gästen ist dir sicher!

Als Beilage sind Rosmarin-Erdäpfel und eine Schüssel grüner Salat ein Muss.


Mit einem Gläschen französischem Rotwein ist ein perfekter Abend garantiert –

santé und bon appétit deine Martina

2 thoughts

    1. Lieber Manfred!
      Ich möchte dich mit meinem Blog zum Selbst-gesund-kochen-und-essen animieren!?! Ratatouille gibt es aber in Graz in den guten vegetarischen Restaurants wie Mangolds und Ginko – schau bitte dort mal hin, falls du gar keine Zeit zum Selbstkochen hast.

      G´sunde Grüße, Martina

      Liken

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