Griaß di‘! Schön, dass du wieder bei mir dabei bist. Dieses Mal versuche ich dich zu verhexen beziehungsweise zu verzaubern, denn hier kommt eine herzliche Einladung zum Hexenwunden-Kongress, der am kommenden Freitag, dem 18. September beginnt und bis zum Samstag, dem 26. September 2026 ONLINE stattfinden wird. Ich darf hier unbezahlte Werbung für meine liebe und langjährige Freundin Margot Berger machen, die in vielen Bereichen den gleichen, schweren Lebensweg, wie ich hatte. <3
Hexenwunden-Kongress

Gleich zu Beginn: ich bin weder die Organisatorin dieser tollen Veranstaltung, noch kenne ich mich in Hexenthemen gut aus. Was ich aber weiß, ist, dass ich im Geschichtsunterricht über die Hexenverfolgung gelernt habe und diese nicht im tiefen Mittelalter, sondern in der Frühen Neuzeit stattfand. Das war in etwa von 1450 bis 1750, also 300 Jahre systematischer Beschuldigungen, Verfolgungen, Folter und Hinrichtungen. Da nicht ganz Europa im gleichen Maße von dieser Hexenverfolgung betroffen war, gab es ein Gebiet, das heute Österreich, Deutschland und die Schweiz als Kerngebiet betraf. In diesen 300 Jahren Hexenverfolgung sollen ungefähr 50.000 bis 60.000 Menschen als Hexen hingerichtet worden sein. 80 Prozent von ihnen waren Frauen! Unfassbar!!
Es ist so tragisch, dass ich mit diesem Blogpost aufmerksam machen möchte, dass wir, du und ich, in irgendeiner Form Ahnen haben werden, die als Hexe verbrannt wurde. Daher ist es wichtig, auf diese Hexenwunden zu schauen, denn sie sind ein Teil von dir und mir.
Hexen – damals und heute
Was sind für mich Hexen? Hexen waren Frauen, die besondere Begabungen hatten. Sie trugen ein großes Wissen ihrer Kultur, von Kräutern und Heilungen der Krankheiten in sich. Sie gaben es an die nächste Generation weiter. Als das Patriarchat immer mächtiger wurde, waren die Hexen eine Gefahr für die Männerwelt und vor allem für die Katholische Kirche. Der Hexenwunden-Kongress will nicht Geschichte lehren, sondern Bewusstsein schaffen, dass wir Frauen auch heute noch zum großen Teil fremdbestimmt leben (müssen).
Auf ihrer Internetseite Hexenwunden-Kongress finden sich alle Themen, die in vielen unterschiedlichen Interviews aufgearbeitet werden. Dabei kommen mehr als 36 Vortragende und Expertinnen und Experten zu Wort. Sie können dich ein Stück deines Weges begleiten, wenn du magst. Die Organisatorinnen Frau Margot Berger und Frau Renate Bartel sind natürlich auch für dich zu sehen und hören. Weitere Namen sind Nada Breidenbach, Amira Gorski, Andrea Fricke, Anna Roth, Daniela Forwick, Nanett Dewein, Angela Bittl, Stephan Vogler, Sabine Krink und viele mehr. Beim Hexenwunden-Kongress werden spirituelle, schamanische, psychologische und körperbezogene Themen behandelt. Die Interviews dienen der Information, Inspiration und zur persönlichen Weiterbildung.
Foto: Margot Berger

Der Kongress richtet sich besonders an Frauen, die das Gefühl kennen, sich im Alltag stark anzupassen, Erwartungen erfüllen zu müssen oder die eigenen Bedürfnisse, Impulse und Grenzen immer wieder hintenanzustellen. Wenn du dich angesprochen fühlst und dein Bewusstsein erweitern möchtest, dann bitte klick hier zur Anmeldung Hexenwunden-Kongress ! Ich wünsche dir eine Zeit der Wahrnehmung deines Körpers, deines Geistes und deiner inneren Grenzen. Ich wünsche dir, deine weibliche Urkraft stärker erfahren und deine Wildheit und echte Freiheit wieder leben zu können. Und bald darf ich dich wieder zum Vollmond einladen, wenn wir die Raunachtrituale weiter erkunden. Der letzte Vollmond war August-Vollmond & 9. Raunacht.

Hinein in ein magisches Hexen-Septemberwochenende!
Alles Liebe, deine

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