Die Côte d’Azur im Juni

Bonjour! So schön, dich zu diesem strahlenden Juniabschluss hier zu haben. Ich nehme dich wieder mit auf die Reise in den heißen Süden. Die Côte d’Azur im Juni ist märchenhaft und unbedingt sehenswert, wenn du ein azurblaues Meer, laue Nächte und tolle Sehenswürdigkeiten liebst. Hinein in ein FAIReisen nach Saint-Paul-de-Vence.

Saint-Paul-de-Vence in Südfrankreich

Saint-Paul-de-Vence? Noch nie gehört? Schwierig auszusprechen, noch schwieriger zu schreiben. Dieses kleine Städtchen war für mich und meine Tochter ein Zufallstreffer. Ich wollte schon immer in die Welthauptstadt des Parfums, nach Grasse. Der Routenplaner zeigte dann doch eine zu lange Strecke an, die wir bei diesem traumhaften Wetter nicht im Auto verbringen wollten. Da wurde uns Saint-Paul-de-Vence als Sehenswürdigkeit in unmittelbarer Nähe Nizzas vorgeschlagen. Einmal Bilder von diesem Örtchen gesehen, wollte ich unbedingt durch diese engen Gassen laufen und dieses einzigartig, französische Flair kennenlernen. Im Winter war unser erster Besuch und da war uns schon klar, wir wollten auch den Trubel im Sommer, mit all seiner Blütenpracht kennenlernen. Die Fahrt von Nizza ins Hinterland beträgt knapp 40 Minuten. Saint-Paul-de-Vence, mit seinen 3.100 Einwohnern, liegt auf einem Hügel, der zum Meer hin abfällt. Beim Blick von der Stadtmauer erkennst du das azurblaue Wasser. Wunder-, wunderschön!

Die Sehenswürdigkeiten sind die Stadtmauer, die du entlang spazieren kannst, wenn du schwindelfrei bist. Denn sie geht über lange Strecken ohne Sicherung – das ist Frankreich! Ich lieb’s! Die Kirche am höchsten Punkt des Örtchens und die zahlreichen Galerien, das Grab von Marc Chagall, der hier in Saint-Paul-de-Vence gelebt und gewirkt, sowie im Jahre 1985 verstorben ist, sind sehr schön. Der Springbrunnen und eben die engen Gässchen mit den romantischen Cafés. Das weltbekannte La Miette, das Airbnb Appartement war für mich ernüchternd, denn es war weder im Winter noch im Sommer so wunderschön bewachsen, wie auf den Bildern im Internet. Die vielen kleinen Geschäfte laden natürlich zum Schmökern ein. Ganz unter dem Motto slow travel. Und zu guter Letzt: Ein Muss ist ein Spaziergang auf die gegenüberliegende Seite des Hügels. Denn dort hast du den perfekten Ausblick auf Saint-Paul-de-Vence und bist erstaunt, wie eng es gebaut ist.

Nächtigen in Saint-Paul-de-Vence

Im Sommer ist Saint-Paul-de-Vence tagsüber überfüllt mit Touristen aus der ganzen Welt. Die Amerikaner und Asiaten lieben diesen Ort. Wenn du es ruhiger haben möchtest, dann buche eines der wenigen Hotels rund um das Örtchen und spaziere fast alleine spät nachmittags in den engen Gassen. So haben wir es in vollen Zügen genossen. Das Hôtel Les Vergers de Saint Paul ist sehr zu empfehlen. Es liegt vor der Einfahrt nach Saint-Paul-de-Vence und ist zu Fuß innerhalb von 15 Minuten zu erreichen. Es hat einen extravaganten Pool und ein Frühstück im Garten. Im Garten heißt wirklich im Garten. Du sitzt auf dem ausgetrockneten Rasen. Da macht es nichts, wenn der Tisch schief steht. Das Frühstück ist typisch französisch und die Grillen musizieren dazu. https://lesvergersdesaintpaul.com/fr/

Die Côte d’Azur im Juni

Egal, was du in Saint-Paul-de-Vence tust – sei kreativ, sei entspannt und sei glücklich: „Wohin du auch gehst, geh mit deinem Herzen.“ Konfuzius (551 v. Chr. – 497 v. Chr.).

Einen Restaurant-Tipp gibt es ebenso für dich. In >> Die Côte d’Azur im Mai erfährst du es.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen guten und vor allem friedvollen Sommer!

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3 Kommentare zu „Die Côte d’Azur im Juni“

    1. Liebe Christin!

      Danke für deine netten Worte. Gerne doch! Wenn du an die Côte fährst, dann lass mir bitte das Meer schön grüßen.

      Und für die kommenden Sommertage einen luftigen Gruß an dich zurück,
      alles Liebe, Martina

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