C wie Corona UND C wie Vitamin C

Servus! Danke fürs Reinlesen, danke für deine Zeit. Mein Spruch, ich hoffe dir geht es gut, wo auch immer du gerade in der Welt bist, ist speziell in diesen Tagen sehr ernsthaft von mir gemeint, denn die CORONA-Erkrankung hat uns alle fest im Griff und verändert momentan unser aller Alltagsleben. All meine Sportkurse wurden für die nächsten 5 Wochen gestrichen!! Ich bin geschockt, denn das Semester hat erst vorigen Montag begonnen. Daher werde ich versuchen, dich mit präventiven Rezepten und Tipps auf meinem Blog gesund zu halten.

Seit gestern ist die CORONA-Viruserkrankung von der WHO als Pandemie eingestuft worden. Was bedeutet das eigentlich? Wenn eine Erkrankung zur gleichen Zeit in mehreren Kontinenten auf unserer Welt auftritt und diese von Mensch zu Mensch übertragbar ist, dann spricht man von einer Pandemie. Die CORONA-Grippe hat dies bereits getan und da dieses COVID 19 Virus, ein komplett neuartiges Virus auf unserer Erde ist, haben wir keine Erfahrungswerte mit ihm, deshalb sind klare Antworten oft schwer zu hören, beziehungsweise zu finden. Was wir wissen ist, dass es sich seit 12 Wochen rasant ausbreitet und daher durch alle Medien geistert. Es stehen kaum Forschungsergebnisse zur Verfügung, was es damit von der echten Grippe, der Influenza, unterscheidet. Hier haben wir uns bereits 100 Jahre Erfahrungen und Wissen angeeignet. Ob das den einzelnen Betroffenen nun hilft oder nicht, ob das nun gut oder schlecht ist, sei dahingestellt.

Was raten Experten, um eine Ausbreitung zu verhindern?

  • testen
  • aufspüren
  • isolieren

Ganz einfach, ganz klar. Wir alle können etwas dazu beitragen. Ich möchte jetzt weder Panik machen, noch beschwichtigen, aber ich komme aus dem Medizinnahen Bereich und habe schon sehr viel gesehen und erlebt. Wenn du meine Blogposts aufmerksam durchgelesen hast, ist dir sicherlich nicht entgangen, dass ich ein Fan von „Vorbeugen statt Heilen“ bin – so auch hier im CORONA-Fall.

Kohlrabi_2627

Ein paar Fakten zum CORONA, kurz und knackig:

  • Kinder unter dem 10 Lebensjahr sind oft nur Träger, aber nicht Erkrankte, weil ihre Zellmembranen (Zellhaut) anders ist als bei uns Erwachsenen.
  • HochrisikopatientInnen sind, laut Robert-Koch-Institut, Personen 60+
  • Daher bitte die Kinder nicht von den Großeltern beaufsichtigen lassen.
  • Schwangere und Babys sind keine Risikogruppe.
  • Übertragen wird das CORONA-Virus über Speichel (Tröpfchen), Blut, Harn und Stuhl (es gibt zwar weltweit nur einige Fälle, aber dies ist mittlerweile ebenso evident / nachgewiesen).
  • Lebensmittel und Trinkwasser bereiten keine Ansteckungsgefahr, auf Metalloberflächen überlebt es 12 Stunden und auf Kleidung 6-12 Stunden, auf unseren Händen 5-10 Minuten, daher nicht ins Gesicht fahren. ACHTUNG! Das Robert-Koch-Institut lässt sich bei dieser Frage einfach nicht festlegen, es soll Stunden bis Tage sein, aber nichts Genaueres – Info ZIB II vom 14. März 2020!!
  • Die Inkubationszeit (Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung) ist in der Regel 1 bis 14 Tage (meist 5 bis 7 Tage).
  • Die CORONA-Symptome sind der Grippe ähnlich (Fieber, Husten, Atembeschwerden) nur dauern sie länger, mehr als eine Woche, an. Die Notrufnummer ist 1450: wähle diese und du bekommst weitere Hilfe!!

Sind diese gesetzten Maßnahmen in Österreich gerechtfertigt?

Wenn es stimmt, dass die Länder Singapur, Taiwan und Südkorea nur durch ihr rigoroses Einschränken des sozialen Alltaglebens, die CORONA-Erkrankungen in Schach halten konnten, dann finde ich es gut, dass wir ÖsterreicherInnen von diesen lernen und ich bin gerne bereit, mein Alltagsleben anzupassen. Machst du mit?

Mangold_4357

Was kannst du als einzelne Person tun?

Auch wenn du es schon so oft gehört hast, bitte halte dich dran …

  • persönliche Interaktion reduzieren, d.h. einmal mehr in der Fastenzeit zu Hause bleiben und zur Ruhe kommen, entschleunigen, Buch lesen, Garten arbeiten, Badewanne genießen …
  • Abstand halten! Daher sind all (meine) Sportkurse abgesagt, weil ich mit dir und 50 anderen in vollen Hallen trainiere ;-P … Spaß bei Seite. Wir können bei der Kassa warten, ohne uns auf die Pelle zu rücken, wir können uns treffen, ohne uns die Hand zu geben oder mit Küsschen zu begrüßen, wir können weiter Sport betreiben, wir gehen halt ins Freie.
  • Finde neue Begrüßungsformeln, das kann mitunter recht spannend werden.
  • Richtiges Händewaschen, mindestens 20 bis 30 Sekunden. Bitte stopp einmal die Zeit mit. Du wirst es nicht für möglich halten, wie lange 30 Sekunden sein können.
  • Verwende Seife, weil das CORONA-Virus eine Lipid(Fett)-Oberfläche hat, die durch die Seife aufgelöst wird.
  • Trockne deine Hände vollständig ab, nur das gibt optimalen Schutz.
  • Verwende eine Händedesinfektion, wenn es die Situation erfordert.
  • Hab eine korrekte Husten- und Nieshygiene!!! Da mach ich jetzt echt drei Rufzeichen, weil ich heute noch immer Leute gesehen habe, die sich in die Hand niesen! Das ist ein NEIN! Du musst husten? Du musst niesen? Dann halte deine Schulter und / oder deine Ellenbeuge zum Mund.

 

Du hast es im wahrsten Sinne in deiner Hand!! Deine

oberste Instanz ist dein Immunsystem.

Daher: Prävention!!

 

Kohl_6023

Was raten die ExpertInnen jetzt? Das, was ich dir schon in all meinen letzten Blogposts ans Herz gelegt habe 🙂

Meine Gesundheitstipps für dich (die ExpertInnen aus dem ORF sagen vieles, aber nicht alles :-))

→ Ernähre dich vitamin- und mineralstoffreich, nicht nur jetzt, sondern immer. Meine Blogrezepte sind perfekt dafür. 

→ Vitamin C: Kohl, Kraut, grünes Gemüse & Salate, Paprika, Kartoffeln, sowie die Zitrusfrüchte Zitrone, Orange und Mandarine. Aus unseren Breitengraden hauptsächlich die schwarze Johannisbeere & Sanddorn – auch als Saft oder Fruchtfleischöl. Erhältlich im Reformhaus (Bioherz in Andritz zum Beispiel oder wenn du es geliefert haben möchtest, online unter: https://www.aromapflege.com ) Schau hier auf BIO-Ware und esse diese Lebensmittel täglich!

→ Zink ist ein Spurenelement und ist maßgeblich für ein starkes Immunsystem verantwortlich – in Käse (v.a. Emmentaler), Eigelb, Nüsse (Kürbis & Sonnenblumenkerne, Para- & Walnüsse) Mohnsamen (!!) & Leinsamen, Haferflocken, Linsen, Buchweizen. Tägliche Zufuhr ist essentiell!

→ Vitamin D ist das lebensnotwendige Vitamin für ein gesundes Leben. Daher ebenso eine tägliche Zufuhr beziehungsweise an die Sonne mit dir.

→ Hanf hilft immer. In Form von Hanfsamen oder Hanföl auf deinen Salat oder auf dein Frühstücksbrot – täglich!

→ Heißen Tee und Wasser trinken, denn das CORONA-Virus stirbt schon bei über 26 – 27° Celsius ab.

→ Tägliches Ölziehen mit Kokosöl, damit deine Mundschleimhaut robust ist und keine Krankheitserreger einlässt!

→ Bring deinen Geist & Körper in Gleichklang

→ Atemübungen sind gerade jetzt immens wichtig – stärke deine Lungenfunktion.

→ Stressabbau stärkt nachweislich dein Immunsystem

→ Bewegung stärkt nachweislich / meßbar dein Immunsystem (im Fitness-Center halte Abstand zu deinem nächsten, geh hinaus in die Natur an die Sonne spazieren / Nordic Walking. Achtung: auf Grund der neuesten Entwicklungen sind all meine Sportkurse abgesagt, ich versuche euch über die sozialen Medien zu motivieren 😉 )

→ Faszientraining ist nun wirklich ein MUSS, damit unterstützt du die Lymphe, die alles abtransportieren, was dein Körper gerne ausscheiden möchte (z. B. Viren und Keime)

→ Beachte eine gute Schlafqualität (> 8 Stunden / Nacht 🙂 

→ Fasten!! Wir haben ja gerade Fastenzeit. Überlege dir, wie du diese Zeit nun nützen kannst, denn Fasten stärkt nachweislich dein Immunsystem. Bist du nun schon „grippig“, dann auf keinen Fall vollkommen fasten, das hilft wirklich nur als Vorbeugung. Was aber immer hilft, ist eine Schonkost, wo du auf die „heftigen / deftigen “ Lebensmittel verzichtest. Ein Suppentag kann Wunder wirken. Da wir ja bereits drei Vollmond-Fastentage gemeinsam durchgestanden haben, sind wir daher resilient gegen CORONA!!

→ Psychisch sei positiv und relaxt / entspannt, das hilft sehr!

→ Und selbstredend ist hoffentlich, dass Rauchen, Alkohol und Drogen ein absolutes NO GO in diesem Zusammenhang sind. Also Hände weg!

 

Wenn du dir nicht um dich Sorgen machst, dann sei so nett und schau auf deine „älteren“ Mitmenschen. Mach es denen zuliebe und zeige damit dein soziales Engagement und deine Solidarität. Stell die Selbstliebe ein bisserl hinten an. Sei so nett und gib meine Tipps und Rezepte an deine Umgebung weiter, verschicke diesen Link, damit auch andere von meinem komplementären und präventiven Wissen profitieren und sich um ihr gesundes Leben selbst kümmern können. Ich helfe dabei gerne 😊…


In diesem Sinne: schau auf’s Ganze, deinem Nächsten zuliebe!

G‘sunde Grüße, deine Martina


Den eigenen Rhythmus finden – die Chronobiologie macht es sichtbar

Meine Lieben!

Es ist Freitag und auf meiner „To-do-Liste“ sind noch zahlreiche Punkte unbearbeitet. Ich könnte das Wochenende durcharbeiten, trotzdem wäre ich nicht fertig und irgendwie sind mir alle Tage zu kurz. Kennt ihr das, wenn die Zeit einfach nicht ausreicht? Oder, wenn frau in der Früh nicht aus dem Bett kommt, dafür mit der noch anfallenden Arbeit die Nacht zum Tage macht?

Irgendwie verkehrt, werden jetzt alle sagen! Die Wissenschaft sagt, dass es Morgen- und Abendtypen von Menschen gibt, die sogenannten Eulen oder Lerchen, bildlich gesprochen. Viele von uns sind Mischtypen, aber wir neigen meist zu einem der beiden Chronotypen. Ebenso sollen Morgentypus-Eltern Kinder bekommen, die genau so ticken. Demnach spielen die Gene hier ein Rolle. Die Pubertät stellt alles ein bisserl auf den Kopf, die hormonelle Umstellung ist dafür verantwortlich – das haben wir doch alle durchgemacht, oder? Wahrscheinlich zum Leidwesen unserer Eltern.

Da ich nun bereits mehrfach „Elter“ – ähh – älter ; ) bin, erlebe ich gerade das Gegenspiel. Noch dazu wird der eigene Rhythmus durch die moderne, schnelllebige Welt  immer schwerer lebbar. Weil ich mich für das „Ticken der inneren Uhr“ stets interessiert habe, in meinem erlernten Beruf der professionellen Pflege, aber ebenso im Sport,  die Krankheitsanfälligkeit, sowie Burn-out-Rate immer weiter anstieg, beschäftigte ich mich bereits 2012 bei meiner ersten akademischen Abschlussarbeit an der Donau Uni Krems mit der Chronobiologie. Ich durfte Prof. Maximilian Moser kennen lernen und in Vorträgen seine Passion zum Aufzeichnen dieser menschlichen Rhythmen erleben (u. a. an der Karl-Franzens-Uni Graz und bei der „Fit im Job“-Gala). Da ich ein Fan von Sigmund Freuds Richtschnur bin, die aussagt, dass nur „Erfahrungen am eigenen Leib“ dir weiterhelfen, habe ich mich mit einem Herz-Raten-Variabilität-Gerät (HRV) für 24 Stunden verkabelt und einen Selbstversuch gestartet. Ich wollte sehen, was passiert in mir drinnen, wenn ich diverse Tätigkeiten – aktive und passive – verrichte.

Das Ergebnis war sehenswert, für meine Prüferinnen nicht, da sie keine Ahnung von solchen HRV-Geräten hatten und noch nie ein Selbstversuch als Thesis eingereicht wurde :). Eigentlich braucht frau jedoch keine Spezialistin zu sein, um zu sehen, dass die Herz-Raten-Variabilität und damit der Marker zur Aktivierung und Erholung in der Nacht in allen Bereichen nach unten sinkt. Aber nicht nur Nachts, sondern auch in der Zeit zwischen 14 und 16 Uhr. Und gerade da hatte ich einen Leberwickel gemacht, in Form einer 20-minütigen Ölkompresse, mit gleichlanger Nachentspannungsphase. Wirklich spannend zu sehen, dass ich all meine innere Aktivität sofort auf tiefgreifende Erholung herunterfahren konnte. Was viele von uns nämlich nicht mehr können, ist einfach mal abzuschalten und zu entspannen und außerdem können wir uns unserem Typus nicht ganz entziehen und das müssen wir uns einfach eingestehen. Dagegen arbeiten oder einen anderen Tagesrhythmus leben, macht uns krank bzw. krankheitsanfällig. Keine Entspannungsphasen oder Pausen einlegen, das Gleiche.

So sieht es ebenso Klara Fuchs, die in ihrem neuen Blog über Tipps schreibt, die aus der Erschöpfung führen:

https://www.klarafuchs.com/2019/05/12/in-5-schritten-aus-der-erschoepfung-rauskommen/

Und hier meine Tipps für euch, wenns einmal so gar nicht funktionieren sollte:

1. Eine kurze Ruhephase ist nach dem Essen besonders ratsam – wenn möglich legt euch in Rückenlage hin. Das viele Sitzen verspannt nicht nur den Ileopsoas, den Hüftbeuger, sondern überdehnt auch eure Rückenstrecker. Gerade Rückenlage ist immer top, denn die Wirbelsäule kann ihrer Form entsprechend auf der Matratze zur Entspannung kommen. Kein oder nur ein flaches Kopfkissen verwenden.

2. Wenn wir keine Ruhe finden, hilft Wärme überaus gut – zudecken ist die einfachste Methode und beide Hände auf den Unterbauch legen. Hilft das aber ebenso nicht…

3. Eine Wärmeflasche ist schnell bei der Hand – Achtung vor Verbrennungen, wenn ihr sie ohne Schutz auf die Haut auflegen solltet. Der Bereich des Sonnengeflechts – Solar Plexus – um den Nabel, ist gut geeignet.

IMG_7545 (2)

Noch besser, die Leberregion auf der rechten Oberbauchseite! Wir reden dann von einem klassischen Leberwickel, wenn er feucht-warm gemacht wird, der nicht nur sehr gute Entspannung bringt, sondern ebenso gut die Entgiftung ankurbeln kann.

4. Mein Geheimtipp – eine warme Ölkompresse, gerne mit 1 Tropfen eures ätherischen Lieblingsdufts verfeinert an Tagen, wo ihr eurem Körper und eurem Geist ganz besonders viel Gutes tun wollt.

IMG_2115 (3).JPG

Ich arbeite in meiner Praxis mit Ölen von Evelyn Deutsch-Grasl und Farfala aromapflege.com/wie-mache-ich-einen-leberwickel 

Was benötige ich für diesen temperierten Wickel

  • Bio-Pflanzenöl deiner Wahl
  • einen Esslöffel
  • Baumwolltuch / Geschirrtuch ( sauber  🙂 )
  • Plastiksackerl klein
  • Wärmeflasche befüllt mit heißem Wasser
  • Unterlage wie einen Polster mit Rohwolle gefüllt oder einfach ein Holzbrett
  • ein Handtuch oder einen Schal zum Fixieren / das Unterhemd oder T-Shirt tuts auch

Wie mache ich diesen temperierten Wickel:

1 bis 2 Esslöffel Bio-Pflanzenöle (z. B. Johanniskraut, Mädesüß oder einfach  nur Mandelöl) auf ein vierfach gefaltetes Baumwoll- oder Geschirrtuch verteilen, zusammenfalten und in ein Plastiksackerl geben. Dieses gefüllte Sackerl zwischen eine Wärmeflasche und einem Rohwolle-Kissen legen. Wenn das nicht vorhanden ist, einfach ein Holzbrett als Wärmespeicher nehmen. Etwa 10 bis 15 Minuten erwärmen – inzwischen könnt ihr euch zum Hinlegen bereit machen. Die Stelle rund um die Leber frei machen, das erwärmte Baumwolltuch aus dem Sackerl nehmen und mit der Öl benetzten Seite auf die Haut aufbringen. Mit Handtuch / Schal oder dem Shirt fixieren, sodass der Hautkontakt wunderbar vorhanden bleibt. Zudecken, Augen schließen und loslassen – ihr werdet sehen, ihr könnt euch dieser Entspannung auf keinen Fall entziehen.

Wer mehr Info über den Zusammenhang zwischen HRV, Burn-out und die komplementären Anwendungen mittels Aromapflege und ihren Wickeln möchte, dem empfehle ich meine Thesis im Anhang.

NT_Martina_Bacher

Martina_258 (2).jpg

Foto: Croce & Wir


Viele entspannte Erfahrungen an eurem eigenen Leibe, damit ihr dann wieder die volle Lebensenergie versprühen könnt,

wünscht euch

eure Martina