Vegetarisch / vegan auf die Schnelle – Kohlrabigemüse als Süppchen

Hey. Schön, dass du dabei bist.

Ich habe für die kommenden Monate kulinarische und life-style-Experimente im Wochentakt angesetzt. 6 Experimente für ein erfolgreiches Jahr 2020 – hast du diesen Blogpost gelesen? Machst du mit? Nach einigen Anfragen von meinen Leser*innen, die um nachkochbare 😛 Ideen gebeten hatten, habe ich ihnen versprochen, sie mit tollen und einfachen vegetarischen Rezepten zu versorgen. Und da sieben Rezepte für einen Blogpost ein bisserl viel sind, beginne ich heute schon mit einem vegetarischen Rezept, welches gerade jetzt saisonal und regional ist.

Bio-Kohlrabis sind den ganzen Winter über sogar am Bauernmarkt in deiner Nähe erhältlich. Außerdem sind sie relativ günstig im Preis und unverpackt, d. h. deine Küche ist „zero waste„. Da ich ohne jegliche künstliche Aromen koche, ist es ein „clean eating„-Rezept noch obendrauf!!

Keine Sorge, ich werde alles nochmals mit Einkaufsliste und Menüplan für die vegetarische Kochwoche kurz vor Start posten. Dann hast du alles auf einen Blick und sparst Zeit und Mühe beim Einkaufen. Aber für heute wird’s einmal ein wärmendes Süppchen sein. Gut als Vorspeise, perfekt als leichtes Abendessen mit einem Butterbrot (von smart bread 🙂 )dazu. Trotz wenig Eigengeschmack kann dieses hellgrüne Gemüse zu einer wahren Kulinarik-Attraktion werden, wenn ihm Zimt zugefügt wird, der noch zusätzlich wärmt …

 

Kohlrabicremesuppe mit gebratenem Zwiebel und Schwarzkümmel

 

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Was wir für 4 Portionen brauchen

  • 1 großen Kohlrabi mit den knackigen Stängeln & Blättern (ca. 700g), geschält und in 1 cm große Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, geschält & gehackt
  • 1 Zimtstange
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Schlagobers, wenn es für dich unbedingt sein muss, sonst wahlweise Hafer-Cuisine

Für die Garnitur

  • 1 Zwiebel, in Ringe geschnitten
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Schwarzkümmel, angeröstet

Wie ich es mache und in 30 Minuten servierfertig bin

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Kohlrabi mit der Zimtstange ungefähr 5 Minuten anbraten. Das Gemüse soll weich werden.

Dann 1 Liter Wasser zugießen, alles zum Kochen bringen und 15 Minuten weich köcheln.

Inzwischen die Garnitur vorbereiten. Dabei die Zwiebelringe in Öl etwa 7 Minuten anschwitzen, bis sie glasig und weich sind. Danach die Hitze erhöhen und die Zwiebelringe bräunen lassen – Vorsicht; nicht übersehen! In einer anderen kleinen Pfanne mit dickem Boden, den Schwarzkümmel anrösten, damit dieser seine Schärfe ein bisserl verliert.

Die Suppe inklusive der Zimtstange oder so viel wie du davon haben möchtest (ich nehme ½ Zimtstange), mit einem Mixstab oder in einer Küchenmaschine sehr fein pürieren. Wenn dir die Suppe zu dick ist, etwas Wasser zugießen. Ist sie dir zu dünn, dann mit aufgeschlagenem Schlagobers oder mit etwas Mehl stäuben, bis es deine gewünschte Konsistenz aufweist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe in Schalen schöpfen und jeweils mit der Zwiebel-Schwarzkümmel-Mischung garnieren und sofort servieren.

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Mein Gesundheitstipp für dich

Ersetzt du den Schlagobers durch Hafer-Cuisine, wird das Gedicht, ähh Gericht sogar vegan. Aber fürs Erste kannst du stolz auf dich sein, wenn du eine ganze Woche ohne Fleisch und Wurstwaren überleben kannst. Die Zahlen für Österreich sagen nämlich, dass Anzahl der Vegetarier*innen (ca. 765.000) in den letzten 10 Jahren ziemlich konstant geblieben ist, d. h. die Österreicher*innen sind dem Fleischkonsum treu geblieben. Dabei könnten wir gerade durch diesen Fleischverzicht enorm viel für unsere Gesundheit, für unsere Fitness und für unseren Planeten machen!! 


Einen guten, vegetarischen Appetit wünscht dir

Martina


Kohlsicherer Detox-Saft

Hey! Schön, dass du wieder dabei bist.

Ich hoffe, du hattest wunderbare Weihnachten und du konntest im Kreise deiner Lieben erholsame Tage verbringen. Wahrscheinlich waren deine Feiertage mit ausreichenden Schlemmereien verbunden, so wie bei mir. Es gehört dazu, dass frau an Festen wie Weihnachten sich auch kulinarisch verwöhnt bzw. verwöhnen lässt. Wichtig ist dann aber, dass du deinem Körper wieder mal eine Pause gönnst und ihm mit Detox-Nahrungsmitteln einen Gesundheitskick verpasst.

Gerade zum Jahresende ist es sinnvoll, noch Ballast aus deinem Körper zu entfernen, damit dein neues Jahr fit und vital beginnen kann. Ich habe mir dazu heute einen grünen, kohlsicheren Detox-Saft gemacht. Nein, keinen Smoothie, sondern Wirsingkohl und Birne als Ganzes in den Entsafter geben und „nur“ den Saft genießen.  Das ist eine sensationelle Vitamin-C und E-Bombe, wie du wahrscheinlich noch von meinem Blogpost über mein Superfood Wirsing weißt.

Der Saft ist im Handumdrehen mit einem Entsafter selbst gepresst. Ich verwende einen HUROM Slow Juicer (keine Werbung), mit dem ich sehr zufrieden bin.

 

Wirsingkohl-Birnen-Saft

 

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Was wir für 2 Gläser à 250 ml brauchen

  • 8 bis 10 große Blätter Wirsing, gewaschen, eng zusammen gerollt oder in Streifen geschnitten
  • 1 große Birne, gewaschen, in Spalten geschnitten, mit Schale & Kernen, ohne Strunk

 

Wie ich es mache und in 5 Minuten servierfertig bin 

Den Wirsing in den Entsafter geben, danach die Birne. Ich lasse das Pressgut ein zweites Mal durchlaufen, damit ich ja alle tollen Nährstoffe erhalte. Dann in Gläser füllen und langsam genießen. Ganz unter dem Motto: Slow Food!!

Bei diesem Saft wird der scharfe Wirsinggeschmack durch die süße Birne völlig neutralisiert und kann für „vehemente Kohlverweigerer“ 😛 eine gute Alternative sein.

 

Mein Gesundheitstipp für dich

Wenn du Wirsing, Kohl, Kraut etc. nicht auf deinen täglichen Speiseplan bringen kannst, versuche es mit Säften aus diesem regionalen und saisonalen Superfood. Sie sind die wahren Lebensmittel – die Mittel zum Leben. Versuche noch in diesem Jahr einen Vitamin- und Detox-Kick für dich!! Obendrauf ist dieser Saft ein clean-eating Rezept und zero waste. Das Pressgut geht auf den Kompost und ist im nächsten Jahr Erde für den neuen Wirsinganbau  🙂

Nachhaltigkeit pur, für ein wunderbares Neues Jahr!

Ach ja, der schwarze Strohhalm ist aus Glas – bitte ausprobieren und ebenfalls hier an deine Umwelt denken …

 


Lass noch alles, was du nicht brauchst, im alten Jahr zurück.

Dies wünscht dir, deine Martina


Vegane Weihnacht – so einfach geht’s

Hey. Schön, dass du wieder hier dabei bist.

Bist du ebenfalls im Weihnachtsendspurt und hast noch einige Sachen auf deiner To-do-Liste? Am Tag vor Weihnachten geh ich immer noch einmal auf unseren Bauernmarkt, um die Lebensmittel für den Heiligen Abend so frisch wie möglich zu besorgen. Frisch gekocht, mit regionalen und saisonalen Nahrungsmitteln, ist für mich das A & O für (m)ein gesundes und fittes Leben und natürlich auch für meine Familie und für meine Gäste.

Apropos Gäste: heutzutage gibt es überall ein oder zwei vegetarische oder sogar vegane Gäste in der Runde. Die Alles-Fresser reduzieren sich sogar in Österreich 🙂 Und so werde ich immer wieder gerade vor Festen gefragt, was ich denn so auf den Tisch zaubere. In den letzten Wochen habe ich dir viele vegane Weihnachtsrezepte vorgestellt. Von den vier verschiedenen Suppen, dem Curry-Kraut-Salat bis zu dem veganen Nicecream als süßen Abschluss. Es fehlt also noch ein veganer Hauptgang, den ich dir heute serviere.

All meine Rezepte sind einfach zu kochen, gelingen immer und brauchen nicht stundenlanges Stehen in der Küche. Das heutige Pilaw, ein ursprünglich orientalisches Reisgericht, koche ich sehr gerne mit Buchweizen-Bulgur. Das winterliche Gemüse ist heute der Fenchel. Bulgur gibt es seit einiger Zeit ebenfalls in der getreide- und glutenfreien Variante mit Buchweizen – für mich daher ein MUSS. Da es in unserem Lande immer mehr Menschen mit Glutenunverträglichkeit gibt, ist es vielleicht auch für dich ein neues Gericht.

Bulgur-Pilaw mit Orange

 

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Was wir für 4 Portionen als Hauptgericht brauchen

  • 300 g Buchweizen-Bulgur (aus dem Reformhaus, ich kaufe es im Bioherz in Andritz)
  • 2 rote Zwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 2 mittelgroße Fenchelknollen, in dünne Scheiben geschnitten
  • 2 EL Olivenöl
  • Schale von 2 BIO-Orangen, abgerieben oder mit dem Zestenreißer in dünne Streifen abgeschnitten
  • Saft von 2 BIO-Orangen, mit
  • Wasser auf 600 ml aufgefüllt
  • je 1 Hand voll grüne und schwarze Oliven
  • 1 kleine Hand voll Mandeln, gesalzen, geröstet und in Stifte geschnitten
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • glatte Petersilie, grob gehackt

Wie ich es mache und in 40 Minuten servierfertig bin

Die Fenchelknollen vierteln bzw. achteln, aber nicht ganz durchschneiden, sondern nur bis zum Strunk, diesen entfernen. Dann den Fenchel in sehr dünne Scheiben schneiden.  Je dünner die Scheiben, desto rascher ist dieser gar gebraten und du sparst Zeit und Energie 🙂

Die Zwiebelringe und den Fenchel 10 Minuten in Öl anbraten, bis sich beides mit einer Messerspitze einstechen lässt. Den Buchweizen-Bulgur mit der Orangenschalen- und Orangensaft-Wasser-Mischung einrühren.

Alles aufkochen, die Hitze reduzieren und zugedeckt circa 15 Minuten ziehen lassen. Der Buchweizen-Bulgur soll gut aufgequollen sein und noch einen weichen Biss haben.

Mandelstifte in einer kleinen Pfanne mit dickem Boden ohne Öl anrösten und leicht salzen, dann unter die Gemüse-Bulgur-Mischung rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren die gehackte Petersilie darüber streuen.

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Dieses Gericht ist fein und sehr lecker, ganz ohne Fleisch! Als veganer Hauptgang ideal für Weihnachten. Sind da aber Fleischliebhaber ebenfalls am Tisch, dann einfach einen Fisch, einen Truthahn oder sonst etwas Fleischiges 😛 dazu servieren, damit alle am Weihnachtsabend glücklich sind. Ich bin’s mit veganer und vegetarischer Kost. Für meinen Sohn, der extra aus Spanien über Weihnachten „nach Hause“ kommt, muss ein Fleisch dabei sein. Er, als werdender Basketballprofi, will auf Fleisch noch nicht verzichten …

Eine große Schüssel grüner Blattsalate und ein Gläschen kühlen Weißwein und der Heilige Abend kann in vollen Zügen genossen werden.


Für einen stressfreien UND frisch gekochten, veganen Weihnachtsabend viel Erfolg,

deine Martina

 


Orange-funkelndes, veganes Weihnachtsdessert

Hey. Schön, dass du wieder dabei bist.

Die Hälfte der Adventszeit ist mit heute um. Wie die Zeit verfliegt! Bist du, so wie ich, bereits voll im Vorbereitungsfieber für ein gelingendes Weihnachtsfest? Suchst hier und dort für ein neues, gutes und schnelles (!) Rezept und die passende Tischdekoration? Vielleicht sollte der Weihnachtsstern heuer einmal in einer anderen Farbe gekauft werden? Wie siehst du das? Ich liebe den roten Weihnachtsstern einfach! Weihnachten ist bei mir mit den Farben Rot und Grün fest verankert. Da bin ich seit Jahrzehnten, würde ich nun mal sagen, traditionell unterwegs. Das habe ich aus meinem einjährigen Aufenthalt in Amerika mitgenommen. Dort ist zu „x-mas“ alles Rot und Grün!! 🙂

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Bei meinem Weihnachtsmenü bin ich da schon ein bisserl experimentierfreudiger. Der Weihnachtsklassiker mit Fisch oder Truthahn ist bei meinem vegan – vegetarischem Lebensstil, den meine Tochter bei uns eigentlich eingefordert hat, nicht mehr drinnen, aber dafür gibt es viele superleckere Lebensmittel, die ich sonst nie kennengelernt hätte. Und dafür bin ich ihr dankbar.

Eine solche „neue“ vegane Spezialität habe ich echt lieben gelernt und heute möchte ich sie dir in einem weihnachtlichen Orange-Grün servieren. Im Sommer habe ich die diversen Nicecream-Sorten mit Früchten der Saison gemixt. Auch dieses Mal wieder, verwende ich Früchte, die es momentan zu kaufen gibt, nämlich die Orange, verfeinert mit dem leicht nussigen Geschmack der Pistazie. Die Farbkombination alleine erinnert schon an Weihnachten und vielleicht brauchst du ja gerade eine neue Idee für dein Weihnachtsdessert?

 

Orangen-Pistazien-Nicecream

 

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Was wir für 4 Portionen brauchen

  • 6 – 8 überreife Bananen, tiefgekühlt, in Stücke geschnitten
  • 2 Orangen, geschält, in Spalten geteilt 
  • Saft einer Orange (ca. 100 ml)
  • 20 ml Sanddornfruchtfleischöl oder 5 EL Sanddornfruchtaufstrich, was du gerade bei dir in der Küche hast
  • 5 EL Pistazien, gehackt

 

Wie ich es mache und in 15 Minuten servierfertig bin 

Beachte: Die Bananen müssen zuvor mindestens 24 Stunden im Tiefkühler eingefroren werden. Zum Verarbeiten gebe ich sie in den Blender, aber zuerst lasse ich sie ungefähr 10 Minuten antauen. Währenddessen richte ich alle anderen Zutaten her: Orangen schälen, eine zusätzliche Orange auspressen, die Pistazien hacken – ich gebe sie dazu in ein Plastiksackerl und rolle mit dem Holznudelwalker mehrmals drüber. Dann sind sie sofort zerkleinert und ich brauche keine Küchenmaschine damit anpatzen.

Den Blender auf die niedrigste Stufe schalten und das Obst cremig mixen. Danach das Sanddornfruchtfleischöl oder den Aufstrich dazu geben, damit wird die Farbe strahlend orangen und außerdem gibt es dem ganzen einen Vitamin-C-Kick!! Noch 4 EL gehackte Pistazien darüberstreuen und erneut auf niedriger Stufe den Blender für knapp eine Minute laufen lassen bzw. so lange, bis das Nicecream eine sämige Konsistenz hat.

Das Orangen-Pistazien-Nicecream rasch in Gläser füllen und mit den restlichen gehackten Pistazien garniert servieren. Dazu passen Kekse (deiner Wahl) perfekt.

Dieses Weihnachtsdessert kannst du leider nicht zur Gänze vorbereiten, weil wenn die Bananen einmal aufgetaut sind, sollten sie rasch verspeist werden. Aber dafür kannst du schon mal alles im Blender vorbereiten und dann geht der letzte Zubereitungsschritt, das cremig Mixen, mit den angetauten Bananen innerhalb weniger Minuten. So kannst du mit deiner Familie bzw. mit deinen Gästen den Weihnachtsabend in vollen Zügen genießen.

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Mein weihnachtlicher Gesundheitstipp für dich

Dieses süße Weihnachtsdessert ist ohne zusätzlichen Zucker (Fruchtzucker ist natürlich enthalten) und ohne Konservierungsstoffe, daher eines meiner weiteren clean-eating-Rezepte für dich, sowie zero-waste, wenn du die Zutaten offen in diversen Geschäften kaufst. Somit kannst du ohne Reue schlemmen. Nicht jeden Tag, aber ganz bestimmt an Weihnachten!!


Einen strahlend orangenen Vorweihnachtsgruß an dich und viel Spaß beim Nachmachen und Naschen,

deine Martina

 


Curry-Krautsalat mit Nüssen und Äpfeln! Ein perfekter Starter für dein Weihnachstsmenü

Hei! Schön, dass du wieder rein schaust.

Vor Kurzem habe ich vier verschiedene Suppen-Ideen für dein perfektes Weihnachtsmenü gepostet. Hast du sie schon alle ausprobiert und einen Sieger auserkoren, der am 24. Dezember dein Weihnachts-Menü eröffnen wird? Wenn du kein Suppenkaspar bist, dann habe ich vielleicht heute die kulinarische Eröffnung für dein Weihnachtsfest. Diese Roh-Köstlichkeit besticht mit der Komposition von Apfel und Nuss auf Kraut. Die Würze kommt von meiner eigenen Curry-Mischung, die ich immer wieder aufs Neue selbst zusammenstelle. Curry ist ja kein eigenständiges Gewürz an sich, sondern wird individuell aus bis zu 15 verschiedenen Gewürzzutaten kreiert. Aber dazu ein anderes Mal.

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Der Curry-Krautsalat mit den Erdäpfel-Sesam-Bällchen ist nicht nur für Feste perfekt, sondern auch ideal zum Mitnehmen fürs Büro bzw. zur Arbeit. Beides ist schnell zubereitet und gut zu verpacken in Gläser und Dosen. Außerdem ist es vegan und wieder einmal ein clean-eating Rezept. 

 

Veganer Curry-Krautsalat mit meiner eigenen Curry-Mischung

 

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Was wir für 4 Portionen brauchen

  • 1/2 Kopf Weißkraut (ca. 500 g), fein geschnitten
  • 2 Äpfel, gewaschen, entkernt und in kleine Würfel geschnitten
  • 5 EL Apfelessig
  • 5 EL Sesamöl
  • 2 TL Agavendicksaft
  • 4 EL Orangensaft 
  • 6 EL Cashewkerne, geröstet und gehackt
  • 2 TL Salz, optional
  • 3 TL von meiner eigenen Curry-Mischung

 

Wie ich es mache und in 20 Minuten servierfertig bin

Das geschnittene Kraut mit einer Marinade aus dem Essig und dem Öl, dem Agavendicksaft und dem Orangensaft übergießen, mit dem Salz und deiner Curry-Mischung würzen und gut durchmengen. Mindestens 10 Minuten ziehen lassen. Inzwischen die Äpfel und die Cashewkerne vorbereiten und zum Schluss unter den Curry-Krautsalat mengen. Bei Bedarf nachsalzen und auf Teller portionieren.

Ich serviere dazu veganes Fingerfood vom Feinsten: Erdäpfel-Sesam-Bällchen, das macht das Ganze zu einer sehr feinen Vorspeise!

 

Erdäpfel-Sesam-Bällchen

 

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Was wir für 4 Portionen brauchen

  • 6 große, mehlige Erdäpfel, gekocht, am besten vom Vortag
  • 1/2 Bund Basilikum, gewaschen und klein geschnitten oder getrocknet
  • 1/2 Bund Petersilie, gewaschen und klein geschnitten oder getrocknet
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL Erdäpfel- oder Maisstärke 
  • 100 g Sesam
  • 6 – 8 EL Olivenöl

Wie ich es mache und in 30 Minuten servierfertig bin

Wenn die Erdäpfel schon vom Vortag sind, fällt die Kochzeit weg. Sonst beträgt die Zubereitung inklusive kochen ca. 50 Minuten. Erdäpfel in Salzwasser ca. 25 Minuten weich kochen, abgießen, abkühlen und schälen. Durch die Erdäpfelpresse drücken oder mit dem Stampfer in feines Püree verwandeln. Die Kräuter, frisch oder jetzt um diese Jahreszeit auch gerne getrocknet, mit dem Püree gut vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Masse zu festen, etwa Wallnuss großen Bällchen formen. Das geht sehr gut mit kalten, feuchten Händen. Mach sie nicht zu groß, sie sollten mit einem Happen gegessen werden können.

In eine kleine, flache Schüssel den Sesam einstreuen und die Erdäpfelbällchen darin wälzen, sodass sie von allen Seiten her mit Sesam ummantelt sind. Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Sesambällchen bei mittlerer bis starker Hitze ca. 10 Minuten von allen Seiten her anbraten. Achtung – sie verlieren doch noch immer Sesam, also nicht verzweifeln! Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm auf dem Curry-Krautsalat garniert servieren.

Nach einer Suppe, als 2. Gang oder als Starter, egal wie du den Curry-Krautsalat mit Erdäpfel-Sesam-Bällchen servierst, du und deine Gäste, ihr werdet ihn sicherlich köstlich finden.


Für einen kulinarischen Rohkost-Kick zu Weihnachten,

deine Martina


Bunt, bunt, bunt, ist alles was ich liebe! Mahlzeit aus meiner veganen Suppenküche

Hey. Schön, dass du wieder auf meiner Seite reinschaust.

Die Tage werden merklich kürzer und kälter, sodass mir die ersten Gedanken an den Winter kommen. Gleichzeitig ist damit eine erste Vorfreude auf Weihnachten verbunden. Wie sieht das bei dir aus? Kannst du im November schon von Weihnachten sprechen oder ist dir das zu früh? Die Geschäfte beginnen ja bereits im August mit dem Verkauf von Lebkuchen (leider)!! Das finde ich persönlich entsetzlich.

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Darum habe ich erst in den vergangenen Tagen begonnen mir den Kopf zu zerbrechen, welche Ideen ich dir für Weihnachten bzw. für deine weihnachtliche Gaumenfreuden herzaubern soll. Ich beginne heute einmal mit allen Farben, ganz unter dem Motto: „Bunt ist alles was ich liebe!“ in Form von vier verschiedenen veganen Suppen, die als Vorspeise eine wahre und warme Pracht sind. Wenn du nicht weißt, für welche du dich entscheiden sollst, dann nimm die Suppe, die zur Farbe deiner Christbaumkugeln dazu passen wird! :-)) Was meinst du? Oder willst du sie alle ausprobieren? Auch gut. Hier gehts zu den clean eating-Rezepten

 

Nanas-Erbsen-Minze-Suppe 

 

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Was wir für 4 Portionen brauchen

  • 600 g Erbsen, tiefgekühlt oder frisch
  • 1 große Erdäpfel, geschält und in kleine Stücke geschnitten
  • 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 ml Weißwein, optional
  • 400 ml Gemüsesuppe
  • 2 Zweige Thymian, frisch oder getrocknet
  • 2,5 TL Nanas Tabouleh Kräuter von Sonnentor (beinhaltet Pfefferminze, Petersilie, Paradeis-, Zwiebel-, Knoblauchstücke, Zitronenschale, Korn-, Ringelblume, Meersalz, Mutterkümmel)
  • 1 kleiner Stängel Minze, frisch (ich habe die normale Cocktail-Minze genommen)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 TL Hafercuisine, aufgeschlagen zur Garnierung
  • Minze und Schnittlauch, zur Garnierung

Wie ich es mache und in 30 Minuten servierfertig bin

In einem Topf das Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel, den Lauch und den Knoblauch glasig dünsten, mit Weißwein ablöschen, Erdäpfel und die Gemüsesuppe dazugeben und 8 Minuten köcheln lassen. Die Erbsen untermengen und weitere 5 Minuten kochen lassen.

Zum Schluss den Thymian, die Sonnentor-Kräuter und die Minze beigeben. Nicht mehr kochen lassen, sondern sofort mit einem Pürierstab fein mixen.

In Teller gießen und mit Minze, Schnittlauch und Hafercuisine garniert servieren.

 

Paradeiser-Johannisbeer-Cremesuppe

 

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Was wir für 4 Portionen brauchen

  • 1 kg Paradeiser, gehäutet, entkernt und in Stücke geschnitten
  • 150 ml Paradeis-Polpa aus der Flasche
  • 2 rote Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 2 EL Johannisbeeren, getrocknet aus dem Bioladen Bioherz
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 El vegane Butter
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1,5 EL Kichererbsenmehl, zum Stäuben
  • Salz, Pfeffer
  • 200 ml Hafercuisine, optional
  • Basilikumblättchen und getrocknete Johannisbeeren, zur Garnierung

Wie ich es mache und in 30 Minuten servierfertig bin

Die Paradeiser über Kreuz einschneiden, für etwa 15 Sekunden in kochendes Wasser legen, abschrecken und häuten. Die Paradeiser halbieren, den Strunk entfernen, wenn du möchtest auch die Kerne rausnehmen. Ich mache das nur sehr schlampig, denn ich lasse noch viele Kerne drinnen. Zum Schluss die Paradeiser in kleine Stücke schneiden und beiseite legen.

In einem großen Topf die Butter und das Öl heiß werden lassen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Lorbeerblatt hinzugeben und alles mit Mehl bestäuben. Weiter Rühren und so lange anschwitzen, bis das Ganze Blasen wirft. Die Paradeisstücke in die Mehlschwitze geben und mit der Paradeis-Polpa aufgießen. Zum Schluss noch die getrockneten Johannisbeeren beimengen. Zugedeckt bei geringer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Lorbeerblatt aus der Suppe nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen, die Hafercuisine und so viel Wasser zugießen, dass beim Pürieren mit dem Mixstab eine feincremige Suppe entsteht.

In Teller portionieren und mit Basilikum und ein paar Johannisbeeren garnieren und servieren.

 

Toskanische Bohnensuppe

 

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Was wir für 4 Personen brauchen

  • 2 Dosen Cannellini-Bohnen (à 400 g), abgetropft oder andere weiße Bohnen
  • 2 Stangen Lauch, in Ringe geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen, gepresst
  • 2 EL Olivenöl
  • 400 ml Gemüsesuppe
  • 50 ml Reiswein
  • Salz, Pfeffer
  • einen Schuss Zitronensaft, frisch gepresst
  • Petersilie und Olivenöl, zur Garnierung

Wie ich es mache und in 20 Minuten servierfertig bin

Das Öl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebel dazugeben und zugedeckt auf kleiner Hitze anschwitzen, bis sie glasig, aber nicht gebräunt sind. Den Knoblauch unterrühren und weitere 1 bis 2 Minuten garen. Mit dem Reiswein ablöschen.

Bohnen abtropfen lassen, aber nicht abwaschen. Dann die Bohnen hinzufügen und mit der Gemüsesuppe aufgießen. Kurz aufkochen, mit einem Pürierstab fein mixen und mit Salz, Pfeffer und dem Zitronensaft abschmecken.

In einen Teller schöpfen und mit Petersilie und ein paar Tropfen Olivenöl garnieren und servieren.

 

Rhonen-Süppchen mit Kren

 

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Was wir für 4 Portionen brauchen

  • 500 g Rhonen, roh, geschält und in Stücke geschnitten
  • 2 Karotten, in Scheiben geschnitten
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Stangensellerie, in Scheiben geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 2 EL Olivenöl
  • 400 ml Gemüsesuppe
  • je 1/2 TL Majoran und Thymian, frisch oder getrocknet
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Hafercuisine, optional
  • Rhonenblättchen und 1 EL Kren, frisch gerieben, zur Garnierung

Wie ich es mache und in 35 Minuten servierfertig bin

In einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch anschwitzen. Das geschnittene Gemüse beimengen und 5 Minuten anbraten. Mit der Gemüsesuppe aufgießen. Zugedeckt bei geringer Hitze 25 Minuten köcheln lassen. Die Rhonen sollten schön weich werden!

Mit den Gewürzen abschmecken und mit dem Pürierstab cremig mixen. Eventuell mit der Hafercusine noch sämiger machen.

In Teller füllen und mit dem frischen Kren und den jungen Blättchen der Rhone garniert servieren.

 

Mein Gesundheitstipp für dich

In der herbstlich-winterlichen Jahreszeit solltest du mit kalten Getränken und Speisen, sowie mit Rohkost ein bisserl sparsamer umgehen, aber auf keinen Fall ganz weglassen. Warmes Frühstück und eine warme Suppe als Starter zu Mittag und / oder am Abend geben dir von innen Feuer und Energie. Genau das braucht dein Körper jetzt täglich! Dieses Wissen stammt aus dem Ayurveda. Ich praktiziere es schon sehr lange und kann es dir nur wärmstens :-)) empfehlen.

 

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Du hast Lust bekommen, alle vier Varianten zu servieren? Viel Freude beim Nachkochen! Und wenn du möchtest, schreibe mir im Kommentar, was dein Favorit ist und was ihn so gut macht!


G’sunde Grüße, Martina