No excuses – Workout an der Feuertreppe

Hei, du! Schön, dass du wieder reinschaust.

Geht es dir auch so? Ferien sind da, die erste Woche schulfrei, die zweite Woche keine USI-Sportkurse und keine Trainerin, die dich motiviert und alles aus dir rausholt. Ein bisschen Pause tut aber gut und die habe ich dir ja nun gegönnt. Jetzt solltest du allerdings keine Ausreden mehr finden, warum du nicht wenigstens einmal pro Woche ordentlich ins Schwitzen kommst.

Mein kurzes und knackiges Workout im Freien kannst du jetzt gleich machen – du brauchst keinen Turnsaal, du brauchst keine Sportgeräte – du hast demnach keine Ausreden: eine Stiege ist alles, was du heute dazu brauchst und 15 bis 20 Minuten deiner Zeit : P

Vergiss nicht zu trinken, die Sommertemperaturen lassen uns noch leichter als sonst schwitzen.

Also: auf die Treppe, fertig, los…

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Starte mit einem leichten Aufwärmen / Warm Up mit einigen Zehenspitzen-Taps auf der ersten Stiege – tap rechts, tap links, tap rechts usw… Nimm deine Arme mit und werde mit diesen dabei immer größer im Bewegungsradius. Mach das ganze eine Minute lang.

Dann erweitere deine Bewegung: Basic Step rechts und Basic Step links, d.h. rechter Fuß auf die erste Stufe, dann linker Fuß auf die erste Stufe, rechts runter, links runter usw. Rauf und runter für eine Minute lang – wechsle ebenfalls hier einmal die Beine und starte mit links. Nimm die Arme immer mit, so wirst du gleich einmal warm.

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Erhöhe den Bewegungsumfang, in dem du in einen Basic Knee / Basic Knieheben übergehst. Auf der Stufe oben immer alternativ das rechte und dann das linke Knie anheben. Schön weit nach oben – achte auf deinen Core und deinen geraden Rücken bzw. deine stolze Haltung. Immer schön mit den Armen mit – eine Minute lang, das tut gut!

Jetzt solltest du gut aufgewärmt sein, spür in dich hinein! Wenn du noch eine Runde brauchst, beginne wieder mit Tap, dann Basic Step und Basic Knee – der Wechsel macht mehr Spaß…

Oberschenkel- und Wadentraining / Legs: Die Beine kommen bei mir immer gleich als erstes dran: Mache eine Grätsche / Squat – gut wäre es, wenn ein Fuß dabei auf die zweite Stufe gestellt werden könnte. Probiere es mal – deine Bauchmukis müssen jetzt schon arbeiten, damit du dich gerade ausrichten kannst. Mit dem Po gehts jetzt tief und hoch. Mach jedes Bein 30 Sekunden.

Oberschenkel- und Waden-Training: Wechsle wieder die Beinseite und bring einen Fuß auf deine Ballen hoch – 30 Sekunden jede Seite!

Ausschütteln und weiter gehts:

Oberschenkel- und Po-Training / Legs & Glute: Wenn ich Stufen oder Bänke als Hilfsmittel habe, sind die Bulgarischen Ausfallschritte / Bulgarian Lunges bei mir ein Muss! Dein hinteres Bein platzierst du auf der ersten oder zweiten Stufe, beachte deine Fußstellung! Beide Zehenspitzen zeigen nach vorne, Drei-Punkt-Stand und los: hoch und tief in die Kniebeuge, Arme mit! Auch hier jedes Bein 30 Sekunden…genieße es: )

Adduktoren- und Abduktoren-Training: Halte dich am Handlauf fest und bewege dein rechtes Bein von weit außen nach weit innen über deine Mitte vorbei. Nein! Kein Schwung, sondern pure Muskelkraft. Spüre hinein, dein Oberkörper ist komplett ruhig, nur dein rechtes Bein arbeitet. Nach 30 Sekunden wechselst du die Beinseite.

Bizeps- und Trizeps-Training / Arms: Du findest einen perfekten Halt beim Handlauf für die erste Armübung: beginne mit der rechten Hand, fester Griff, stelle dich schräg mit deinem ganzen Körpergewicht nach hinten und ziehe dich nun mit einer leichten Rotation in die gerade Körperposition – langsam ziehen und genießen… nach 30 Sekunden wechselst du die Armseite.

Nochmals Bizeps- und Trizeps-Training / Arms: Platziere dich so, als ob du dich auf die Stufe setzen wolltest – tust du aber nicht ; ) denn der Po sitzt nie!! Alle deine 10 Finger zeigen in Richtung Po. Beuge und strecke nun deine beiden Arme – Vorsicht! Nie ganz in die Streckung der Ellenbeugen – wir aus dem Aerobic sagen dazu „never lock a joint!“. Lass deine Schultern tief. Beachte ebenso deine Fußstellung – die Zehen zeigen gerade nach vorne, ganze Fußsohle am Boden. Mach hier wieder deine 30 Sekunden, auf und nieder.

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Po-, Arm- und Core-Training: Stell dich in die Brücke, Beine auf der ersten Stufe erschwert die Übung. Kneif nun deine Pobacken zusammen und mache deinen Rücken gerade – halte für 30 Sekunden. Komm dann langsam mit deinem Po auf die Matte.

Bauch-Training / Abs: Sitz auf beiden Pobacken. Beide Fersen ruhen auf der zweiten Stufe. Bring deinen Oberkörper nun so weit nach hinten zu Boden, bis es in deinen Bauchmuskeln zu zittern beginnt, komm dann wieder hoch Richtung Knie. Lass deine Arme schön an der Seite, deine Fingerspitzen berühren leicht deinen Kopf, zwischen Kinn und Brustbein sollte immer deine Faustbreite Platz sein. Atme ein beim Tiefgehen, atme aus beim Hochkommen. Mach die Übung 30-mal.

Schräges Bauchmuskel-Training: Bleib nochmals in der selben Position, aber bring nun die Knie und die gegenüberliegende Seite der Ellenbogen zueinander – ein und ausatmen in deinem Tempo. Mache jede Seite 30-mal.

Ganzkörperübung: Wer mich als Trainerin kennt (und das sind viele!!) weiß, dass es bei meinen Trainings nie ohne Unterarmstütz / Plank geht! Der muss sein, weil er die beste Übung zum Schluss ist. Also: Unterarme auf der dritten Stufe bequem positionieren, die Harten schaffen das ohne Matte oder Handtuch ; )

Deinen ganzen Körper in eine wunderbare schiefe Ebene bringen und halten – 30 Sekunden. Dann gleich das rechte Bein in der Kniebeuge in die Beugung bringen – halten – 30 Sekunden. Bein wechseln und wieder halten – 30 Sekunden.

Jetzt bist du fertig!! Bring dich langsam auf deine Knie und in eine nette Kindposition (aus dem Yoga).

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Du hast nun alles in deinem Körper durchtrainiert und kannst in die Rückenlage kommen. Entspanne für ein bis zwei Minuten in völliger gerader Rückenlage: Ferse entspannen, Pomuskeln entspannen, bring deine Schulter entspannt tief, ebenso deinen Hinterkopf – langer durchgängiger Nacken. Ein- und ausatmen – entspannen. Du hast es dir verdient.

Zum Abschluss dehne noch alle Muskeln durch, die du beanspruchst hast: Wade, Oberschenkel alle Seiten, Po und Arme. Spüre in deinen Körper – er ist fit für die kommende Woche…


Gratulation – Du warst super! Danke fürs Mitmachen,

deine Martina


Shaolin-Faszientraining Bewegung 6

Meine Lieben!

Schön, dass ihr wieder da seid und euch wieder mit mir strecken und recken wollt, so wie wir das früher als Kinder immer gerne gemacht haben. Ich vergessen das ab und zu früh morgens im Bett, wenn mein Sonnenwecker mich wach kitzelt. Wie sieht eure Morgenroutine im aus? Vielleicht könnt ihr diese Shaolin Bewegungen in euren täglichen Ablauf integrieren. Einen Versuch ist es allemal Wert!!

Mit der 6. Bewegung ist das halbe Dutzend voll und ihr habt für das nächste halbe Jahr ein wunderbares Training (Bewegung 1 bis 6) zur Hand. Wer hier wirklich täglich, es muss nicht in der Früh sein, oder wenigstens 5-mal pro Woche dran bleibt, wird in einem halben Jahr unglaubliche Veränderungen an seinem Körper spüren, ja sogar sehen. Und nicht nur sie selber. Nein, auch die Mitwelt, wenn sie achtsam ist, wird die positive physische Entwicklung bemerken. 😉

Beginn: „Krallen zeigen und Flügeln ausbreiten“

Chu Zhao Liang Chi Shi

  • Beide Beine stehen hüftbreit entspannt auf dem Boden, Zehenspitzen zeigen nach vorne.
  • Die Handflächen berühren sich in der Höhe des Herz-Chakras (Brustbein) – so als würdest du beten, nur schauen die Fingerspitzen nach vorne, beide Daumen ruhen sanft auf den Zeigefingern.
  • Beide Ellenbogen sind angehoben und etwa in der gleichen Höhe. Nicht fallen lassen, aber auf keinen Fall die Schultern nach oben ziehen. Sei einfach in einer angespannten Entspannung.
  • Atme nun ein – vollkommen und ziehe die Schulterblätter nach hinten zusammen, so weit du kannst.
  • Deine Hände werden dabei an deinen Körper gezogen und deine Handballen öffnen sich leicht.
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Ende der Einatmung Bewegung 6: Hände sind über die Schultern zum Brustbein gezogen.

  • Atme nun aus – vollkommen und lass nun deine Hände, respektive deine Finger, deine Ellenbogen und Schultern nach vorne ziehen, du brauchst keine exakte Streckung nach vorne, sondern nur soweit, als ob du noch einen kleine Baum umarmen könntest.
  • Beide Beine bleiben immer in gestreckter Haltung.
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Ende der Ausatmung Bewegung 6: Hände sind über die Fingerspitzen parallel nach vorne gezogen worden – lass beide Ellenbogen gebeugt.

Mache diese Übung für den Anfang 7-mal.

Der MeisterInnenweg besteht in 7 mal 7 dieser wunderbaren Bewegung, die im gesamten Kopf-, Nacken-, Schulter-, Rücken- und Brustkorbbereich deine Faszien in die richtige Länge zieht.

Die Rückenmuskulatur wird dabei gekräftigt und entspannt, Versteifungen im oberen Rücken gelöst und Cluster-Kopfschmerzen können reduziert werden.

(Quelle: Die Shaolin Formel, R. Egger) 

Mein VHS-Kurs neigt sich dem Ende zu und wir schließen am Freitag, den 26. April, mit einem kleinen Abschiedstrank. Aber ich beginne am 10. Mai einen neuen Faszienkurs im House of Balance in Graz. Ich freue mich auf alle, die mich auf dem gemeinsamen Weg der Veränderung begleiten möchten…


In eine entspannte, aber doch geistig fitte Kar- und Ferienwoche,

mit viel Zeit zum Üben

eure Martina


Shaolin-Faszientraining Bewegung 5

Meine Lieben! Schön, dass ihr wieder dabei seid.

Wer mich bei meinem Shaolin Weg bis jetzt begleitet hat, wird seinem Körpergefühl schon mehr vertrauen und vielleicht kleine Veränderungen „… am eigenen Leibe spüren.“ (Sigmund Freud). Vielleicht habt ihr eine stolzere Haltung, vielleicht ist euer Po straffer. So ist das Feedback in meinen Shaolin-Trainingsstunden sehr häufig.

Was spürt ihr, was für mich eventuell neu ist? Und dann möchte ich euch heute eine sehr typisch asiatische Bewegung ans Herz legen. Bitte einfach ausprobieren.

Beginn „Neun Rinder am Schwanz zurückziehen“

Dao Ye Jui Niu Wei Shi

  • Nimm dein rechtes Bein nach vorne, Zehen stehen gerade. Dein linkes Bein setzt du zurück, Zehen stehen 45 ° nach außen. Der Schritt ist breiter als deine Schulter. Bring dein Becken gerade, respektive parallel zu deinen rechten Zehen. Bring dein Schambein in Richtung Nabel hoch.
  • Strecke nun das linke Knie komplett durch – das alleine sollte schon ein leichtes Ziehen in deinem hinteren Bein spüren lassen.
  • Dein rechter Arm ruht in Fausthaltung, mit dem Arm ganz abgewinkelt, auf deiner rechten Schulter.
  • Dein linker Arm liegt in Fausthaltung auf deiner Lendenwirbelsäule in Höhe des Nabels.
  • Atme nun aus – vollkommen und bring dein rechtes Knie über die große Zehenspitzen – lass die Bewegung von beiden Hüften ausgehen,
  • deine rechte Hand parallel zum Boden nach vorne, in eine inkomplette Streckung(!) und
  • deine linke Hand nach hinten.

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  • Atme nun ein – vollkommen und bring dein rechtes Knie über deinen rechten Knöchel in Lotlinie zurück. Lass die Bewegung von beiden Hüften ausgehen.
  • Dein rechter Arm zieht sich wieder, deine rechte Hand zieht Richtung Unterarm und alles kommt auf der rechten Schulter wieder zu ruhen.
  • Dein linker Arm zieht sich in Richtung Lendenwirbelsäule retour.
  • Beachte, dass die hintere Ferse immer am Boden bleibt! Mache diese Übung 5 bis 7 Mal, dann wechsle die Seite und komm zu deiner inneren Ruhe.
  • Linkes Bein nach vorne,  Zehen in gerader Stellung, rechtes Bein nach hinten,    Zehen zeigen 45 ° nach außen, vollkommenen Streckung des rechten Knies. Bring dein Becken gerade, zieh dein Schambein hoch.

 

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Je breiter die Schrittstellung, desto fortgeschrittener bist du… ; ) ich habe noch einen langen Shaolin-Weg vor mir!

Versteifungen im unteren Rücken lösen sich, die gesamte Beinmuskulatur wird gedehnt und gleichzeitig gekräftigt. Durch dieses „Öffnen der Hüfte“ wird vor allem die Tiefe Frontal-Faszienlinie aktiviert. Was bei uns „VielsitzerInnen“ essentiell ist.

(Quelle: Dynamische Faszien, R. Egger)

In ein Shaolin aktives und fittes Wochenende

eure Martina


Shaolin-Faszientraining Bewegung 4

Meine Lieben! Schön, dass ihr hier seid.

Kennt ihr das Gefühl nach einem lagen Tag vor dem PC klein und nach vorne gebeugt zu sein, krumm im Rücken und in den Beinen völlig verspannt? Da gibt es wunderbare Bewegungen, die einfach in den Büro- bzw. Arbeits- und Schulalltag eingebaut werden können. Ihr braucht nichts anderes, als euren Körper und ein bisserl Körperwahrnehmung, respektive Achtsamkeit. Die Faszien strecken und überstrecken und weiter gehts mit der Arbeit, die bei uns allen ja nicht von alleine getan wird…  : )

So strecken wir uns heute nach oben, Richtung Himmel und nach unten, Richtung Erde…

Beginn „Einen Stern pflücken und gegen den Großen Bären tauschen“

Zhai Xing Huan Dou Shi 

  • Stehe hüftbreit, die Zehen nach vorne gerichtet, im Drei-Punkt-Stand, Knie in angenehmer Beugung.
  • Nimm zuerst die rechte Hand – Handrücken liegt sanft auf deinem Kronen-Chakra, Handfläche exakt zum Himmel gerichtet.
  • Deine linke Hand ist hinter deinem Körper, Handrücken auf dem Rücken, etwa in Höhe des Nabels – Daumen liegen immer entspannt auf den Zeigefingern, deine Fingerspitzen zeigen zur Körpermitte.
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Beginn der Bewegung 4: ein Handrücken liegt entspannt auf dem Bai Hui, der andere ruht in Höhe des Nabels auf der Lendenwirbelsäule.

  • Atme nun aus – vollkommen und strecke deine rechte Handfläche Richtung Himmel, dabei kommt der Oberarm zum rechten Ohr – nicht umgekehrt und das Ellenbogengelenk geht in absolute Streckung. Es darf ein bisserl ziehen…
  • Linker Arm zieht über den Po Richtung Erde, nur knapp über den Hosenbund, also nicht ganz gestreckt. Beide Schultern sollten nun schief stehen.
  • Spüre in die angenehme Überstreckung im oberen Brustwirbelsäulenbereich hinein.
  • Atme nun ein – vollkommen und ziehe jeweils die rechte und die linke Schulter wieder in eine Gerade, die rechte Hand wird zum Kronen-Chakra und die linke Hand zur Lendenwirbelsäule zurück gezogen.
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Ende der Bewegung 4: eine Handfläche hat sich Richtung Himmel gezogen, die andere Richtung Erde. Die Schultern stehen schief.

Ende: dein rechter Handrücken liegt wieder auf deinem Bai Hui, dein linker Handrücken in Höhe des Nabels auf der Lendenwirbelsäule. Dieses Mal bleiben deine Beine immer gestreckt, aber entspannt am Boden stehen. Mache die Übung 5 bis 7 Mal je Seite.

Dann wechsel die Seiten: linker Handrücken gen Himmel, rechter Handrücken gen Erde.

Verspannungen im oberen Rücken, Kopfschmerzen und Schulterschmerzen können so vorgebeugt, ja sogar reduziert werden.

Im Nacken, Hals und Kopf, in den Schultern, den Armen und im Rücken kommt es nun zur Faszientransformation – spüre achtsam hinein.

(Quelle: „Die Shaolin Formel“, R. Egger)

Donnerstag ist für mich und meine KursteilnehmerInnen Faszientag und an alle die diese Bewegung ausprobieren, viel Angenehmes beim Üben

eure Martina


Shaolin-Faszientraining Bewegung 3

Meine Lieben, schön, dass ihr hier seid.

Heute ist mein Nacken vom ständigen Schreiben am PC beleidigt und so will ich euch meinen Geheimtipp ans Herz legen, wie ihr ganz schnell und leicht euch im Nacken, Kopf und Brustbereich wieder in die richtige Richtung bewegen könnt, wenn ihr auch einmal zuviel des Guten in sitzender Position verweilt. Aufstehen ist immer eine gute Wahl – Bewegung dazu noch besser. Also hier die 3. Bewegung der Shaolin-Formel.

Beginn „Wei Tuo tragend eine Stange darbieten, 3. Bewegung „

Wei Tuo Xian Chu Di San Shi

  • Stehe mit deinen Fersen geschlossen, die Zehen eine Faust breit auseinander, Knie in angenehmer Beugung,
  • deine Handrücken ruhen sanft auf deinem Haupt – dem Bai Hui, dem höchsten Punkt deines Kopfes,
  • deine Handflächen zeigen parallel zum Himmel und deine Mittelfinger berühren sich locker.
  • Du hast vollständig eingeatmet.

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  • Atme nun aus – vollkommen und ziehe beide Handflächen Richtung Himmel, sodass sich deine Arme, respektive Ellenbogengelenke vollständig strecken. Deine Arme ziehen, die Schultern folgen ihnen nur,
  • dabei gehst du leicht auf beide Fußballen, das Gewicht bleibt auf dem Großzehengrundgelenk.
  • In dieser vollkommenen Streckung ziehst du dich jeden noch so kleinen Millimeter Richtung Himmel und genießt das Wachsen in deiner gesamten Wirbelsäule.
  • Atme nun ein – vollkommen und ziehe deine Schultern nach unten, sodass deine Handflächen wieder entspannt auf deinem Bai Hui zu liegen kommen.
  • Gleichzeitig senkst du deine Fersen zu Boden – du stehst wieder im Ausgangsstand, Fersen berühren sich.
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Ende der Bewegung 3: du stehst auf den Fußballen, das Gewicht auf den Großzehengelenken, deine Knie und Ellenbogen sind vollkommen gestreckt. Handflächen zeigen Richtung Himmel.

Ende: du stehst wieder, wie zu Beginn, in leichter Beugung im Knie- und Ellenbogengelenk. Mache die Übung 7 bis 10 Mal.

Spüre in deinen Körper: die Faszientransformation des Nackens, der Schultern, des Rückens, der Beine, der Fußsohlen, der Arme, sogar des Bauchraumes beginnt. (aus „Die Shaolin-Formel“, R. Egger)


Für ein entspanntes Wochenende mit dieser wunderbaren Qi Gong Übung!

Ausprobieren und gut fühlen

eure Martina


Shaolin-Faszientraining Bewegung 2

Beginn „Wei Tuo tragend eine Stange darbieten, 2. Bewegung

Wei Tuo Xian Chu Di Er Shi

  • Stehe hüftbreit im Dreipunktstand – Zehen gerade nach vorne gerichtet. Knöchel, Knie, Hüftgelenk sowie Schultern sind in einer Lotlinie übereinander gereiht. Den höchsten Punkt unseres Kopfes, den Bai Hui, respektive das Kronenchakra lassen wir Richtung Himmel wachsen – das bedingt eine aufrechte Halswirbelsäule. Hände sind links und rechts der Schulter angelehnt, die Handflächen zeigen nach oben, die Knie sind in einer leichten Beugung.
  • Atme nun aus – vollständig, und führe deine Arme nach außen in die komplette Streckung. Lass deine Fingerspitzen die Schulterblätter auseinander ziehen- nicht die Ellenbogen, nicht die Schultergelenke!! Gleichzeitig stelle dich auf beide Ballen und strecke die Kniegelenke durch. Achtsam und mit großer Körperwahrnehmung.
  • Deine Handflächen zeigen Richtung Himmel, deine Schultern sind entspannt nach unten gezogen, deine Ellbogen- und Kniegelenke sind maximal durchgestreckt. Hole dir jeden Millimeter aus deinen Faszien heraus!
  • Atme nun ein– vollständig, und bringe die Handflächen wieder zu den Schultern – deine Schulterblätter führen diese Bewegung aus, deine Arme folgen. Beuge deine Knie und stehe wie zu Beginn in einer entspannten Haltung.
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Ende der Bewegung 2: Hole deine Arme mit den Schultern wieder ganz an den Körper heran, Ellenbogen zeigen zum Brustkorb, Handflächen Richtung Himmel, deine Knie sind leicht gebeugt.

Ende: du stehst wieder, wie zu Beginn, gleichmäßig auf beiden Beinen im Dreipunktstand und beginnst erneut – in deinem Atemtempo, in deiner Regelmäßigkeit. Mache die Übung 7 bis 10 Mal.

Spüre hinein und genieße die neue Spannkraft in deinem Oberkörper und in deinen Beinen. Diese Übung kann die Durchblutung und Blutverdünnung verbessern.

(Quelle: Die Shaolin Formel, R. Egger)

Einen schönen Wochenausklang mit neuer Spannkraft im Körper

wünscht euch,

Martina


Shaolin-Faszientraining Bewegung 1

Die Fastenzeit ist seit ein paar Tagen bei uns eingezogen und mit ihr hoffentlich ein bisschen Ruhe und Stille in unser Leben eingekehrt! Ich möchte diese Zeit nutzen, um euch in ein sehr spannendes Thema einzuführen: die Faszientransformation nach der Shaolin Formel aus dem Qi Gong.

Mit diesen 12 aufeinanderfolgenden Bewegungen, immer in der gleichen Reihenfolge und in einer ganz speziellen Choreografie, entspannen, spannen und überstrecken wir unser ganzes Faszienkostüm und geben so unserem Bindegewebe die Chance sich richtig zu platzieren. Wir brauchen dazu nichts, außer unserem Körper. Wer seine Faszien dazu superoptimal vorbereiten möchte, trinkt 30 Minuten vor den Übungen ca. 250 ml heißes Wasser (Achtung vor Verbrühungen!).

Beginn „Wei Tuo tragend eine Stange darbieten, 1. Bewegung

  • Stehe hüftbreit im Dreipunktstand – Zehen gerade nach vorne gerichtet. Knöchel, Knie, Hüftgelenk sowie die Schulter sind in einer Lotlinie übereinander gereiht. Den höchsten Punkt unseres Kopfes, den Bai Hui, respektive das Kronenchakra lassen wir Richtung Himmel wachsen – das bedingt eine aufrechte Halswirbelsäule.
  • Schließe deine Hände etwa in Brusthöhe so, als ob du einen Baum umarmen möchtest. Der Baum ist keine Nuss, sondern eine grazile Japanische Kirsche ; ) Deine Finger berühren sich nicht.
  • Atme nun ein und führe die Schulterblätter zueinander – nicht die Ellenbogen, nicht die Schultergelenke!! Achtsam und mit großer Körperwahrnehmung.
  • Deine Finger vorne sind nur eine handbreit auseinander geführt worden – den Rest übernimmt dein Rücken, respektive deine Schulterblätter!
  • Atme nun aus – vollständig, und bringe die Fingerspitzen zueinander – nicht die Ellenbogen, nicht das Schultergelenk, bis sich die Fingerspitzen wieder begegnen, aber nicht berühren. Die Beine beugen sich leicht im Kniegelenk.
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Ende Bewegung 1: die Fingerspitzen haben sich ziehend wieder angenähert und sind in der Ausgangsstellung – Finger gegenüber, Daumen entspannt auf den Fingern.

Ende: du stehst wieder, wie zu Beginn, gleichmäßig auf beiden Beinen im Dreipunktstand und beginnst erneut – in deinem Atemtempo, in deiner Regelmäßigkeit.

Spüre hinein und genieße das Weit- und Offen-werden in deinem Brustkorbbereich, wo die Transformation der Faszien beginnt.


Einen langen und ruhigen Atem für diese Woche wünscht

Martina


Frauengesundheit – erfolgreicher Impuls-Vortrag und „hands-on“ mit Faszien-Werkzeug

 

Am vergangenen Freitag gab´s einen aktiven und wippenden Impuls-Vortrag über Faszien und was sie mit Frauengesundheit zu tun haben. Ich war vom Eltern-Kind-Zentrum als Sprecherin eingeladen worden und konnte einige Damen, einen jungen „Herren“ und ein Baby, erst ein paar Monate jung, begeistern. Alle haben fleißig entspannt, gestreckt und überstreckt….was die Faszien laut Shaolin-Formel zum Gesundbleiben eben so brauchen. Auch die Rollen und Bälle kamen zum Einsatz.

Das Faszien-Konstrukt einer Klementine wurde genau studiert, bevor sie verspeist wurde ; ) (im Bild ein Zitrone…)

und das Faszien gerechte Sitzen ausprobiert.

Alles in allem: ein gelungener Nachmittag, der nach mehr verlangt.

Deshalb starten wir am

9., 16., 23. und 30. November im EKIZ Faszien-Gesundheitsstunden jeweils von

16.30 bis 17.30 Uhr.


Anmeldung direkt beim EKIZ

oder unter

martina.bacher003@gmail.com

oder unter

+43(0)67688812229

g´sunde Grüße, eure Martina

 

 


Ein BGF-Projekt: mein Vortrag in einem Welt-Unternehmen!

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Die vier zuständigen Damen des fit & safe Teams von Siemens Mobility Graz-Eggenberg haben mich für einen Mittwochnachmittag in Ihre Firma geholt, um das Thema „Gesunder Arbeitsplatz“ aus der Faszien-Perspektive zu beleuchten.

Mehr als 40 MitarbeiterInnen kamen und wurden gleich einmal mit einem Glas Wasser, dem Hauptbestandteil der Faszien, begrüßt. Da es nach neuesten Untersuchungen ungesund ist, mehr als 30 Minuten am Stück zu sitzen, gabs zwischen meinem theoretischen Informationen immer wieder hands-on Übungen zum Mitmachen. Ob mit Tennisball oder einfach nur schwingend und hüpfend, alle waren aktiv und mit Spaß dabei. Nach 1,5 Stunden war ich noch für diverse Fragen offen und es wurde neugierig nachgefragt:“ Ist mein neuer ergonomischer Stuhl jetzt gut oder nicht?“ – „Wie ist das mit der Sessellehne?“ – „Wo bekomme ich eine geeignete Faszienrollen her?“ – „Wie soll ich die Mobilisationsübungen in meinen Arbeitstag integrieren?“…

Ich hoffe, es hat Ihnen gleichsam Spaß gemacht und vielleicht sehen wir uns ja bei einem meiner Faszientrainings wieder…

 

Gerne komme ich im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung auch in Ihren Betrieb / Firma – Anmeldung gleich hier.

+43(0)676 888 1 222 9 oder martina.bacher003@gmail.com


G´sunde Grüße,

Ihre Martina


Alle Kinder bewegen sich gerne UND sie bewegen sich richtig!

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In meinen wöchentlichen Kinder-Turnstunden an der VHS Graz sehe ich es immer und immer wieder: wir Menschen sind für (die richtige) Bewegung geboren! Unsere Kinder machen uns vor, was wir (leider) schon lange verlernt haben: die richtigen Grundbewegungsmuster!!

Ob es nun laufen, springen, hochklettern, untendurchkriechen oder das Strecken von den Zehen bis hin zu den Fingerspitzen ist – bei all diesen Bewegungen wird unser FASZIEN-Kostüm gestreckt, ja sogar immer ein wenig überstreckt und daher angeregt, Kollagen und Elastin (beides Faserproteine) zu produzieren. Dadurch sind bzw. bleiben wir gefestigt und aufrecht(!), aber gleichzeitig geschmeidig und beweglich wie ein Leopard.

Werden wir ab der Volksschule verpflichtet, stundenlang zu sitzen, haben wir dann noch Hausaufgaben oder gar TV und Smartphone in unserer Freizeit zur Verfügung, sitzen und sitzen noch länger, verfilzen diese FASZIEN, Muskeln verkürzen und es fängt an da und dort zu schmerzen!

Das muss alles nicht sein! Schauen Sie Ihren (Enkel-)Kindern zu und machen Sie es ihnen nach bzw. machen Sie mit Ihren Kindern gemeinsam Bewegung. Und natürlich lade ich alle 3 – 5 Jährigen ein, mit mir jeden Montag eine Stunde lang sich „richtig zu bewegen“. An den Fotos kann man auch wunderbar erkennen, wie es den Kindern Spaß macht – danke für euren tollen Einsatz und eure supergroße Freude, die mich immer angesteckt hat!

Anmeldung unter https://www.vhsstmk.at/ …. „Mutter-Vater-Kind-Turnen“

immer ab Oktober bzw. ab Feber; ein Semester lang!

Gerne komme ich auch in Ihren Kindergarten bzw. Volksschule für eine Bewegungsstunde der besonderen Art – Anmeldung gleich hier!


Ich freue mich auf Sie und Ihre Kinder,

Ihre / eure Martina


Eine etwas andere Sportstunde in der HTL Weiz

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Der Gesundheitsbeauftragte und Lehrer Herr D.I. Michael Nast lud mich in die HTL Weiz, um die dort angehenden TechnikerInnen (plus ihres Sportlehrers) einmal etwas anders zur sportlichen Höchstleistung zu motivieren. Ich durfte knapp 50 junge Burschen und 2 junge Damen mit einem Warm-up aus dem Aerobic, inklusive Koordinations- und Beweglichkeitsübungen versteht sich, einstimmen. Ein Tabata-Circle aus dem HIIT (High Intensity Intervall Training) brachte uns dann alle (!) zum Schwitzen. Als Cool down wurden die Bewegungen aus der Faszientransformation der Shaolin Formel durchgemacht, damit wir „geschmeidig wie ein Leopard“ (K. Starrett) Faszien gedehnt die Sportstunde verließen.

Danke für Euren begeisterten Einsatz!

Martina